Journal Freitag, 17. Januar 2020 – Schmerz und Stress

Samstag, 18. Januar 2020 um 8:20

Deutlich niedrigerer Schmerzpegel, sofort kehrte geradezu Fröhlichkeit in mein Gemüt. (Bei all den fachlichen Hinweisen auf Stress als Schmerz- oder gar Entzündungsverstärker werfe ich immer hilflos die Hände zum Himmel: Der Schmerz ist mein Stresserzeuger Nr. 1, zefix.)

Foto vom morgendlichen Arbeitsweg am Mittwoch – Posten vergessen, doch jetzt nachgeholt, weil ich doch durch Fahrradfahren so selten Bilder mache.

Eine der Cornish Pastys vom Vorabend hatte ich zur Brotzeit dabei.

Das war ja ihr Urprung: Robuster Teig als Behälter für das Mittagessen (Rüben, Kartoffeln, billiges Fleisch) der Minenarbeiter. Den Transport im Rucksack hatte dieses Exemplar problemlos überstanden. Und schmeckte zur Brotzeit. Nachmittags gab’s die nebenliegende Birne.

Ich hatte ein Interview mit der Komponistin Hildur Guðnadóttir gelesen, die für den Soundtrack zu Joker einen Golden Globe bekommen hat. Unter anderem las ich, dass sie die Chance hatte, bereits vor Drehbeginn auf Basis des Skripts anzufangen. Donnerstag beim Sport hatte ich ein wenig in die Musik reingehört – und jetzt will ich den Film sehen, der mich zuvor überhaupt nicht interessiert hatte: Ich will den Film zu dieser Musik sehen. Karten für Samstagabend gekauft.

Früher Feierabend, ich brauchte dringend Wochenende. Herr Kaltmamsell war aushäusig, ich kaufte auf dem Heimweg einen Salatkopf und Orangen (Dressing) fürs Abendessen zu einer weiteren Cornish Pasty. Dazu den Rest Bocksbeutel vom Samstag (Kühlschränke sind nicht wirklich auf dieses Format eingerichtet: Um Platz in der Tür zu schaffen, musste ordenlich umgeräumt werden, mehrere Bocksbeutel darin zu kühlen, ist ein Problem – gibt es einen fränkischen Kühlschrankhersteller, der Sonderinnenausstattung anbietet?). Nachtisch Schokolade.

Dazu guckte ich Kroymann, die Folgen vom Januar 2019 und von vergangenem Oktober. Großartig. Möglicherweise ist Maren Kroymann Gott. Göttin.
(Wurde sie schon mal für Die Anstalt angefragt? Wo ja ohnehin mal Zeit wäre für eine Folge, in der alle Gäste weiblich sind, nicht immer nur eine?)

Früh zu Bett, ich hatte Schlaf nachzuholen.

die Kaltmamsell

8 Kommentare zu „Journal Freitag, 17. Januar 2020 – Schmerz und Stress“

  1. Stefan meint:

    HiHi – leider facebook content, aber genial…

    Kroymann – Die Göttin

    https://www.facebook.com/KroymannARD/videos/1609111165855854/

  2. Sabine Kerschbaumer meint:

    Ich musste bügeln – Dank für die tolle Unterhaltung. Insbesondere den Insta-Filter… göttlich und live aus dem Leben.

    Ich habe tatsächlich mal eine Dame getroffen, die ich nur via Facebook und Instagram kannte. Live habe ich sie nicht er-kannt (wie peinlich). Sie war etwa doppelt so breit wie auf den Fotos….

    Ein schönes Wochenende wünscht

    Sabine

  3. Bettina meint:

    Ich hätte mal eine Frage (falls Sie die überhaupt beantworten möchten): Gibt es eigentlich eine gesonderte Behandlung der Schmerzen an sich? Also unabhängig von der orthopädischen oder sonstigen Ursachenforschung?
    Ich hatte selbst ja einen Dauerschmerz und weiß, wie mürbe (und müde) das macht.

    Ich wünsche auf jeden Fall gute Besserung!

  4. Bobbie meint:

    Wie wäre es, den Bocksbeutel liegend im Kühlschrank zu lagern? Oder in eine Kühlmanschette oder noch besser einen Weinschrank zu investieren? Ich lese übrigens sehr gerne in http://www.captaincork.com alles über Weine. Dort findet man manch wertvollen Hinweis. Viel Freude mit ihren Gästen heute.

  5. Joriste meint:

    ‚(Wurde sie schon mal für Die Anstalt angefragt? Wo ja ohnehin mal Zeit wäre für eine Folge, in der alle Gäste weiblich sind, nicht immer nur eine?)‘
    Eine super Idee!
    Eventuell direkt bei twitter an @clausvonwagner ?

  6. Croco meint:

    Ach, das wunderbare Hotel!
    Frau Kroymann ist tatsächlich auch wunderbar.
    Ich habe sie hier an einem Abend mit Chansons erlebt. Ich glaube, nach kurzer Zeit waren alle verliebt in sie.
    In Studienzeiten war ich mal in einer Vorstellung, Tübingen halt. Ihr Bruder war damals Bürgermeister dort. Aber ich erinnere mich an nichts mehr.

  7. Chris Kurbjuhn meint:

    Interessiert vielleicht: https://www.zeit.de/2020/04/hildur-gudnadottir-cellistin-filmmusik-joker-chernobyl/komplettansicht

  8. die Kaltmamsell meint:

    Vielen Dank, Chris Kurbjuhn, jetzt weiß ich, woran mich ihr Celloklang erinnerte: An Arrival für den sie schon mal das Cello eingespielt hatte.

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