Journal Montag, 13. April 2026 – Bomben-April-Frühling, wie anders andere Menschen sein können
Dienstag, 14. April 2026 um 6:28Ja super, diesmal hätte ich locker noch über Weckerklingeln hinaus gut geschlafen – wenn mein Körper das bitte künftig aufs Wochenende legen würde?
Erst als es hell wurde, sah man, wie dunkel es war. Aber nicht zu kalt, vor allem kam ich trocken in die Arbeit.
Geordnet machbarer Arbeitsvormittag, Zeit für und Lust auf einen Mittagscappuccino im Westend.
Die Gollierstraße in schönster Blütenpracht, auch wenn es düster und kühl blieb. Als Gegenstück zum sensationellen leuchtenden Oktoberherbst 2025 bekommen wir jetzt einen sensationellen blühenden Aprilfrühling.
Zu Mittag gab es reichlich Orangen, außerdem Skyr mit Joghurt und Leinsamenschrot.
Machbar emsiger Arbeitsnachmittag, es wurde nicht zu spät.
Auf dem Heimweg Milch und Joghurt eingekauft, daheim Häuslichkeiten, dann Yoga.
An einem ganz gewöhnlichen Montag hatte Herr Kaltmamsell festliche Italienische Dim-Sum-Dampfnudeln gemacht, köstlich. Nachtisch Osterschokolade.
Für den Brighton-Urlaub im August buchte ich gestern die Hin- und Rüchreise, beides über Paris – ich verstehe immer noch nicht, warum die Angestellte im Münchner DB-Reisezentrum mich vergangenes Jahr zurück über Brüssel mit einem weiteren Umstieg mitten in der Nacht in Köln schickte. 685 Euro für zwei Personen, Fliegen hätte mit der Extragebühr für Gepäcktransport (pro Koffer 110 Euro?!) auch nicht weniger gekostet.
Früh ins Bett zum Lesen.
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Lidia Yuknavitch, Chronology of Water ausgelesen, bis zum Schluss erstaunt, wie weit weg von mir jemand anders sein kann. Und das ganz echt ehrlich in keiner wertenden Art: Wie völlig anders in praktisch jedem Aspekt jemand wahrnehmen, verarbeiten, fühlen, einordnen, wünschen, sich ausleben kann. Selbst was Lidia über Schreiben und Kreativität schreibt: Nein, ist bei mir anders. Oder über’s Schwimmen, siehe Buchtitel, das ja etwas Verbindendes darstellen könnte: Lidia ist durch und durch geprägt durchs Wettkampfschwimmen, auch da kommen wir nicht zusammen. Immer wieder betont die Erzählerin das Angebot oder die Hoffnung, dass sich jemand in ihrer Geschichte wiederfindet, die durch ihr tiefes Gefühl von Außenseiterinnentum geprägt ist, und sich dadurch als Teil einer Gemeinschaft fühlt. Und auch darin spürte ich vor allem: Uuuuhh, nein, bitte keine Gemeinschaft, und schon gar nicht diese. (Dabei scheint gerade das hervorragend funktioniert zu haben, schließlich wurde das Buch ein Bestseller, auch in vielen Übersetzungen.) Für mich waren diese Memoiren unterm Strich eine wirklich bereichernde Lektüre, ich lernte Neues kennen.
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Der Lokalteil der Süddeutschen hat meine Coffee Bro’s in der Gollierstraße mit dem besten Cappuccino im Westend portraitiert!
“Die Kaffee-Nerds erobern München”.
Das im Hintergrund des Fotos muss aber ihre Rösterei sein, das Café für meinen Mittagscappuccino ist es nicht. (Und weiterhin echt sorry, dass ich mit dem Filterkaffee nichts anfangen kann.)
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