Journal Dienstag, 2. Juni 2026 – Arbeitsdienstag mit “KI”-Komik
Mittwoch, 3. Juni 2026 um 6:20Guter Nachtschlaf, ich hatte halt die Fenster geschlossen gegen Lärmstörungen.
Kühler Morgen, erstmal Wäsche aus der programmierten Maschine aufgehängt.
Für den Marsch in die Arbeit weiterhin nur leichte Jacke notwendig.
Emsiges, aber geordnetes Losarbeiten. Allerdings machen meine Haare mich derzeit wahnsinnig, ich bin wieder kurz vor Corona-Frise und kramte nach Haarklammern in meiner Büroschublade (noch zwei Wochen bis Schnitt).
Interne Pflicht-Schulung zu “KI” (aufgezeichnet), natürlich mit (weiblicher) KI-Stimme erklärt. Die “KI” meist wie “Kai” aussprach (“Kai lässt sich nicht ignorieren”). Kai wird sich für viel verantworten müssen.
Sie sagte auch: “Maßstäbe für eine essenziehle Zukunftstechnologie” – tihihihi.
Einerseits: Damit wird transparent gemacht, dass hier kein echter Mensch spricht.
Andererseits: Ich war völlig abgelenkt vom Schulungsinhalt, weil ich auf weitere Fehler lauerte.
Aus Termingründen Mittagscappuccino aus der Cafeteria, später nahm ich mir aber die Zeit für einen Marsch um die Blöcke – entgegen der Vorhersage war es wieder deutlich über 20 Grad warm geworden.
Mittagessen: Apfel, Mango mit Sojajoghurt und Leinsamenschrot.
Mittel unruhiger Arbeitsnachmittag.
Heimweg unter immer dunklerem Himmel, nur wenige Besorgungen.
Daheim eine neue Folge Pilates mit Gabi Fastner geturnt: Anstrengend (aber anders anstrengend als Kraftübungs-Wiederholungen – eher wie körperliche Betätigung), wieder interessante neue Übungen. Kurz darauf begann es zu regnen, hurra! Hielt aber wieder nicht lange an.
Ernteanteilreste zum Nachtmahl: Kartoffelbrei, Karottensticks aus dem Ofen, dazu Kräuterdip – und dazu hatte ich mir Lamm gewünscht, das ich in Form von gebratenen Lammbeinscheiben bekam. Gut! Nachtisch Lidl-Eiscreme.
Früh ins Bett zum Lesen.
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Schöner Artikel über unser Kartoffelkombinat, der die Genossenschaft auch in die Bewegung Solidarische Landwirtschaft einordnet – bei dieser Gelegenheit habe ich gelernt, dass wir die größte in Deutschland sind und dass sie in Japan heute Millionen Menschen mit ökologischem Obst und Gemüse versorgt.
“Großer Betrieb, große Visionen”.
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Der Berliner Fotograf Rainer Christian Kurzeder porträtiert queere Söhne und ihre Väter. Die taz hat mit ihm über sein Projekt gesprochen:
“‘Sollen wir uns umarmen?'”
Ich glaube, dass die Themen Intimität und Männlichkeit bei queeren Söhnen noch einmal eine andere Dimension haben. Natürlich gibt es Nähe und Distanz in vielen Vater-Sohn-Beziehungen. Aber wenn ein Sohn sich outet, stellen sich oft zusätzliche Fragen. Manche Väter fragen sich vielleicht, ob sie ihr eigenes Verständnis von Männlichkeit oder ihre Erwartungen an einen Sohn neu betrachten müssen.
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100. Geburtstag von Marilyn Monroe, der ikonischsten weiblichen Ikone direkt nach Maria Muttergottes.
Mir imponiert sie, seit ich von ihrem Bürgerrechts-Engagement lernte (das auf Wirkung zielte, nicht auf PR).
Erst in Artikeln zu ihrem 100. Geburtstag erfuhr ich, dass Monroe es auch mit dem Hollywood-Studiosystem aufnahm, genauer: mit Twentieth Century Fox.
“Marilyn Monroe, the Hollywood studio system, and the law of contract”.
This exercise in autonomy and agency does not accord with common views of Monroe as not being in control, but it does accord with the facts of 1953-56.
After her victory, Monroe went about setting up her own production company and entering into negotiations with the likes of Laurence Olivier and Terrence Rattigan.
In diesem Blogpost auch die Geschichte, wie sie Ella Fitzgerald den Rücken stärkte. (Und der Hinweis, dass Marilyn Monroe derselbe Jahrgang ist wie Mel Brooks – ab sofort stelle ich mir die beiden in einem Film vor.)
Mit ihrer speziellen Art von Artifizialität kann ich allerdings immer noch nichts anfangen – auch wenn ich Monroes Kreativität daran bewundere.
via @daszeiserl




