Journal Dienstag, 8. September 2026 – Hitzeabschluss im Melina
Mittwoch, 9. September 2026 um 6:03Mehrfach unterbrochene Nacht, es war wieder viel Brüllens im Nußbaumpark, aber dazwischen schlief ich gut.
Angekündigt war der letzte Hitzetag. Ich schlüpfte nochmal in die alte Sommer-Tunika aus der Zeit früherer Körperformen mit zwei Kleidergrößen mehr – und hatte dann doch den Verdacht, dass es nicht oversized aussieht, sondern einfach zu groß. Wird aussortiert.
Die Luft auf dem Marsch in die Arbeit war mild.
Stand des Oktoberfestes, jetzt ist Karussellaufbau.
Nochmal ein Sommerferienblick auf die Gollierstraße.
Eng getakteter Arbeitsvormittag, bald hatte ich Stress-und-Ärger-Kopfweh. Ging mit Ibu weg.
Mittags brauchte ich dringend meinen Marsch um die Blöcke. Es war mittlerweile tatsächlich warm an der Grenze zu heiß.
Brotzeit am Schreibtisch: Feigen, Birne, Quark mit Zwetschgenröster (Hälfte des letzten Glases, das Herr Kaltmamsell aus der letztjährigen Ernte gekocht hatte).
Highlight des Nachmittags: Kaffee mit Kollegin. Jetzt drangen die unangenehm hohen Temperaturen bereits bis ins Büro, für den einen Tag hatte man wohl die Kühldecken nicht extra angeworfen.
Abendprogramm: Mit Herrn Kaltmamsell nutzte ich den angekündigt letzten Sommertag für einen noch offenen Punkt auf unserer Sommerunternehmungsliste: Abendessen im Melina (war die vorhergehenden drei Wochen geschlossen gewesen). In jahrzeitlich viel zu heißer Luft spazierten wir zu unserem reservierten Tisch.
Einmal kalte und warme Vorspeisen für zwei, ich hatte auch große Lust auf Wein und bestellte Roditis. Sehr zufriedenstellendes Abendessen. Nachtisch aufs Haus ein wenig griechischer Joghurt mit Honig und Walnüssen. Wir spazierten durch die anhaltende Hitze langsam heim, dort noch Schokolade.
Auch beim Zu-Bett-Gehen war es draußen noch deutlich wärmer als drinnen, die Fenster blieben zu.
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Herr Southpark schwimmt viel und reichte in seinem aktuellen Blogpost eine Schwimmstil-Bezeichnung an, die mir bislang fehlte:
“Rücken-Ruderboot”
Den Stil kenne ich von Schwimmbahnen (und fürchte ihn, vor allem beim Überholen), bislang war mir aber kein Wort dafür eingefallen.
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Die Anstalt erklärt nochmal, warum Wohnen in so vielen Teilen Deutschlands unbezahlbar ist.
https://youtu.be/Q3rJzvt2Hh0?si=XozfEHG-88OGxj2O







