Journal Mittwoch, 15. September 2026 – Zahndinge und Beifang, u.a. aus dem Internetz
Donnerstag, 17. September 2026 um 6:25Gut geschlafen und bei frühem Anfang viel, trotz deutlicher Zahnschmerzen – seltsam. Natürlich spürte ich deutliche Angst, dass ich den nächsten gesunden Zahn zerknirscht haben könnte.
Morgens war es mild, ich setzte mich (in Strickjacke) nochmal zum Morgenkaffee auf den Balkon.
Ibu wischte die Zahnschmerzen schnell weg (richtete aber interessanterweise nichts gegen die LWS-Beschwerden mit Stichen ins rechte Bein aus).
Weg in die Arbeit unter bedecktem Himmel.
Drückt es uns armen Oktoberfest-Anwohnenden nur rein.
Im Büro mehr Aufregung, als mir lieb war, gehört halt zum Job. Allerdings machte mich unruhig, dass ich ja über Mittag zwei Stunden wegen Zahnärztin abwesend und unerreichbar sein würde – nicht dass man mich gerade dann brauchte.
Erstmal aber im immer noch Warmen, aber bereits Schwülen zu einem Mittagscappuccino.
Zu eigentlichen Mittagszeit U-Bahn-Fahrt nach Schwabing. Die dentalmedizinische Konsultation war dann mittel ergiebig: Die aktuellen Zahnschmerzen sind wieder unerklärlich, eine erneute Röntgenaufnahme erbrachte genau gar nichts. Wir warten ab. Mit Abklingen der Morgen-Ibu stiegen die Schmerzen.
Meine Bitte um ein Implantat führte zu einem gründlichen Gespräch über Hintergründe (u.a. aha: Oberkieferknochen von Natur aus deutlich weicher als Unterkiefer) und Optionen mit dem Ergebnis der Überweisung an einen Chirurgen für zweite Meinung und mögliche Umsetzung eines tiefen Implantats. Zudem hörte ich erneut, wie stark das Zähneknirschen in der Bevölkerung zunimmt – und viele der riesigen Erfolge der heutigen Dental-Prophylaxe wieder kaputt macht. Gut gepflegte und Karies-freie Zähne, die einfach bersten – ich schwimme mitten im Mainstream.
Zurück im Büro (nichts verpasst) gab’s nach zwei Mittagessen: Apfel, Feigen, Mirabellen, Skyr mit Joghurt und Leinsamenschrot. Und langsame Beruhigung, diese Zahngeschichte nimmt mich durchaus mit. Draußen brach währenddessen Gewitter aus, inklusive ergiebigem und anhaltendem Regen.
Nach Feierabend Busfahrt in die Innenstadt, ich hatte ein Geburtstagsgeschenk zu besorgen. Unterm Schirm nach Hause.
Dort eine Runde Yoga, mit besonders unangenehmem Zwicken rechts der LWS. Aber Nichtbewegen ist halt auch keine Option.
Herr Kaltmamsell servierte Nachtmahl aus der Gefriere: Bauernwürscht und Roggenbrot, dazu frisch gekocht Sauerkraut.
Sehr früh ins Bett zum Lesen, weil so müde sehr früh Lichtaus.
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Dies scheint ein langes Dokument zu sein. Spare Zeit und sieh dir eine Zusammenfassung mithilfe des KI-Assistenten an.
Dies, blöde Adobe-Software, ist eine RECHNUNG. Was jeder Mensch selbst aus den Augenwinkeln erkennt. NIEMAND braucht von einer Rechnung eine Zusammenfassung.
Wenn dein LLM nichtmal DAS weiß!
Auf meinen gleichlautenden Mastodon-Post schickten Menschen weitere Dokumentarten, zu denen das Adobe-LLM dieselbe Aufforderung schickt:
– Speisekarten
– Konzerttickets
– Fährverbindungen
– Schnittmuster
– Ausmalbild
Und der Zusammenfassung dieser idiotischen Software soll ich dann vertrauen?
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Gestern brachte ich mich dazu, einen meiner schönen Ringe zu tragen (habe vor etwa 20 Jahren recht abrupt damit aufgehört, weil ich Ring-lose Hände plötzlich eleganter fand).
Wie fast alle meine Ringe in den ersten ebay-Jahren ersteigert, vor über 20 Jahren. Dieser sah bei Kauff völlig ungetragen aus, ich mochte das 1950er-Design, das mich an Nierentische erinnerte. Außerdem passen meiner Ansicht nach Gelbgold und blaue Steine (könnte hier Aquamarine sein) besonders gut zusammen.
Allerdings machte mich kürzlich ein Interview nachdenklich. In der SZ-Reihe “Reden wir über Geld” kam Guya Merkle zu Wort, Schmuckunternehmerin (€). Sie hat sich intensiv mit der Herkunft von Gold und deren ethischem Hintergrund auseinandergesetzt. Unter anderem sagt sie:
Schmuck braucht per se kein echtes Gold mehr. Ich glaube aber, dass die Psychologie von Luxus anders funktioniert. Manchen Schmuckstücken sieht man an, was sie wert sind. So zeigt man: Ich habe es geschafft, ich gehöre dazu. Im schlechtesten Fall sogar: Ich bin besser als jemand anderes. Das versuche ich zu verstehen.
Ich trage seit vielen Jahren nur noch “echten” Schmuck aus Edelmetallen, und ich trage nahezu täglich Schmuck, mindestens an den Ohrläppchen. Für mich (!) fühlt (!) sich Modeschmuck schäbig an.1 Seit der Lektüre der Aussage oben frage ich mich aber: Fühle ich mich mit meinen Lieblingen aus Gelbgold (oder bei Goldschmiede-Arbeiten oft Silber vergoldet) als was Besseres?
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Nur der Chronik wegen und zum Festhalten. (Und für diejenigen, die mit Fakten noch erreichbar sind.)
“Jetzt amtlich: Sommer mit Hitzerekorden in Bayern”.
Der diesjährige Sommer in Bayern hat nach nunmehr amtlicher Feststellung in mehrfacher Hinsicht Hitzerekorde aufgestellt: Laut dem Landesamt für Umwelt wurden nicht nur neue Höchsttemperaturen in allen sieben bayerischen Regierungsbezirken gemessen, sondern es gab auch so viele Hitzetage wie nie seit Beginn der systematischen Erfassung.
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Mal wieder sehr sehenswerte Fotos auf dem instagram-Kanal @womeninstreet: Ergebnisse der “‘Summer Sports’ challenge”. Eines cooler als das andere – und eine ungeheure Bandbreite an Techniken, Motiven, Blicken, Kuturen. (Starker Ausdruck- und Wandhängwunsch bei diesem und diesem Motiv.
- Außerdem verursacht der meiste davon bei mir Ausschlag, wie ich schon als Jugendliche feststellte. [↩]







