Journal Samstag, 12. September 2026 – #12von12 mit marokkanischem Abend
Sonntag, 13. September 2026 um 8:33#12von12 bedeutet: Am 12. eines Monats zwölf Fotos vom Tag bloggen – gesammelt im Kännchenblog von Caro.
1 von 12: Zu diesem Anblick wachte ich auf, das war schön.
Sportplan war eine Laufrunde. Diesmal knetete ich vorher meine Beinrückseiten lieber mal mit einer Faszienrolle, denn an den vorherigen Tagen hatte ich immer wieder Signale aus meinen Waden wahrgenommen, die sich wie eine Ankündigung von Krämpfen anfühlten: JETZT krampfen wir zwar nicht, aber wir KÖNNTEN!
2 von 12: Laufkleidung.
Ich radelte zum Tierpark Hellabrunn; beim vorherigen Reifenaufpumpen hatte ich festgestellt, dass ich nicht mal fürs Radeln eine Jacke brauchen würde – wenn mir ein wenig Frösteln nichts ausmachte.
Es wurde ein herrlicher Lauf: Perfektes Wetter, in dem es gerade frisch genug war, dass die Sonnenstrahlen angenehm wärmten. (Das ist möglicherweise meine Ideal-Temperatur draußen: Ich genieße die Wärme der Sonne, brauche dafür im Schatten ein Jäckchen. Wie halt damals 1992 in Wales.) Und das Licht! Und die Farben!
Dazu ein ungewöhnlich kooperativer Körper, selbst über die 90 Minuten hinaus (meine Erklärung: Ibu plus Vorkneten).
3 von 12: Schleusenwärterhäusl bei Maria Einsiedel.
4 von 12: Isarwerkkanal mit Blick auf Großhesseloher Brücke.
5 von 12: Blick von Großhesseloher Brücke auf weiterhin extrem niedrigen Wasserstand.
6 von 12: Blick bei Pullach übers Isartal.
7 von 12: Isarwerkkanal mit Familie Schwan.
Für ein paar Einkäufe vor Rückradeln schaute ich abschließend zum Edeka Isargärten – doch der war nach einem Brand Anfang August geschlossen (ich hatte vom Brand gelesen, aber nicht mitbekommen, wie verheerend dessen Zerstörung gewesen war).
8 von 12: Wasserwachtübung am Flaucher.
Für Einkäufe radelte ich also im Glockenbachviertel an einem Edeka vorbei.
9 von 12: Zum Frühstück gab es um zwei Roggenvollkornbrot mit Butter und Tomaten, dann noch zwei mächtige Stücke Zwetschgenkuchen.
Den Nachmittag verbrachte ich mit Zeitunglesen (der Lokalteil immer stärker oktoberfestisiert, im Lauf der kommenden Woche werden nur noch die Polizeimeldungen für mich interessant), Blödschaun in die Sonnen-beleuchtete Umgebung.
Auf der Balkonbrüstung stand wie immer eine Schale Wasser. Ich fülle sie täglich auf, offensichtlich wird sie viel von Vögeln genutzt.
Gestern aber saß auch ein Mensch auf dem Balkon: ich.
Immer wieder beobachtete ich, wie vom Park eine Meise (Kohl- oder Blau-) gezielt angeflogen kam (in der Meisen-typischen Wellebewegung) – und dann ein paar Meter vorm Balkon beiläufig abdrehte in den benachbarten Baum. Manchmal traute sich eine doch kurz heran, aber bis zu einem Bad blieb keine.
Sehr lustig und niedlich.
Außerdem raffte ich mich endlich zu Pflanzen-Wellness auf und entstaubte die Blätter meines Feigen-Oleanders (mit einer schmutzigen Socke, die ich über die Hand zog und immer wieder ausschüttelte).
Zum Abendessen waren Herr Kaltmamsell und ich mit Freunden verabredet: Sie hatten von einem neuen marokkanischen Lokal in Thalkirchen gelesen, dem El Nador, und dort für uns reserviert. Da die U-Bahnlinie in diese Richtung wegen Renovierung gesperrt ist, nahmen Herr Kaltmamsell und ich einen Bus für die erste Hälfte der Strecke und gingen den Rest zu Fuß (keine Lust auf Radeln).
10 von 12: So kamen wir an diesem rasch frischer werdenden Spätsommerabend mal wieder an der Alten Utting vorbei.
Der marokkanische Abend wurde sehr schön: Die Wirtin Naima El Helali, wie sich herausstellte Hessin mit marokkanischen Wurzeln, erzählte uns den Hintergrund zu Gebräuchen, Gerichten und Weinen, wir aßen ganz ausgezeichnet, wurden aufmerksam und liebevoll umsorgt.
Wein des Abends wurde ein marokkanischer Rosé Sidi Brahim, der wirklich interessant schmeckte. Bevor serviert wurde, trat einer der Angestellten mit silbernem Geschirr und Kanne an unseren Tisch: Erstmal wuschen wir uns hier nämlich die Hände.
11 von 12: Als Vorspeisen hatten wir um eine Auswahl für alle gebeten – und bekamen wunderbar unterschiedlich gewürzte Gemüse sowie Krabben in Tomate und eine Erbsencreme.
12 von 12: Auch die Hauptspeisen teilten wir uns, um möglichst viel zu probieren. Es gab Tajine mit Lamm, mit Hähnchen, mit Hackbällchen (es hätte auch eine reine Gemüse-Tajine gegeben), außerdem eine Schüssel Couscous mit Rind und Gemüse. Auch hier schmeckte alles sehr unterschiedlich, aber durchgehend hervorragend.
Auch die Nachtisch-Zusammenstellung überließen wir der Wirtin, sie servierte luftigen marokkanischen Pfannkuchen sowie einen saftigen Grießkuchen mit Mandeln, dazu Vanilleeis – ich musste passen, mein Bauch meldete bereits Überfüllung. Doch den frischen Pfefferminztee, aus großer Höhe und wunderschönem Kännchen eingegossen, nahm ich gerne.
Dazu das eigentlich Wichtige des Abends: Update mit den Freunden, die seit dem letzten Treffen mit Segelboot um Korsika und Sardinien Urlaub gemacht hatten, zum Teil einen völlig neuen Berufsweg eingeschlagen, viel erlebt.
Heimweg dann doch zu noch größerem Teil zu Fuß, weil wir zu lange auf den Bus hätten warten müssen – doch mit Sitzpausen für Herrn Kaltmamsell, der mittlweile nur noch gut zehn Minuten gehen kann, bevor er sich vor Schmerzen setzen muss, ich sorge mich sehr.
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Ein Blog besonders häufig zu verlinken, fühlt sich immer ein bisschen wie Stalking an – aber dann soll’s halt nicht so empfehlenswert schreiben. Lesen Sie hier bei Novemberregen von ihrem Brandschutztraining:
“11. September 2026”.
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Und schon wieder:
“Vorwurf gefilmter Missbrauch: Mann in Hannover vor Gericht”.
Die Ermittlungsgruppe sei zudem auf fast 100 noch unidentifizierte Opfer gestoßen, zu denen weiter ermittelt werde.
Noch jemand mit Not all men!?















