Journal Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Spätsommer in der Nachspielzeit

Freitag, 16. Oktober 2026 um 6:00

Mit einmal weniger Aufwachen wäre es eine wirklich gute Nacht gewesen.

Eher milder Marsch in die Arbeit, ein leichter Mantel reichte.

Ist die neue Brigitte-Diät raus?
(Verzeihung, aber das ist wirklich meine erste Assoziation. Frühkindliche Schädigung.)

Im Büro Dankesblumen bekommen, sehr gerührt gewesen und mich gefreut.

Früher Mittagscappuccino aus Termingründen, der geplante anschließende Markteinkauf (Bodensee-Obst) scheiterte an Abwesenheit des Bodensee-Obst-Stands – ich musste einiges neu planen. Das Wetter nochmal sonnig und mild.

Noch eine Besprechung, dann gab es Mittagessen: Kleine reife Feigen aus Italien (SO gut!) und Skyr mit Joghurt und Leinsamenschrot.

Am Nachmittag einiges weggearbeitet, in der letzten Stunde vor Feierabend nochmal auf die Betriebstemperatur eines früheren Arbeitslebens hochgeschaltet und einen kleinen Tornado weggewirbelt (nachdem ich einen ganz kurzen Wie-Hackfleisch?-Aber-ich-hab-doch-schon-die-Maschine-saubergemacht-Moment hatte und versucht war, den Tornado auf Freitag zu schieben). Aber dann war wirklich Feierabend.

Das Wetter golden sonnig und mild, keine Herbstkühle nirgends, ich genoss meinen Heimweg sehr.

Sankt Paul mal von der anderen Seite. Bargeld geholt, andere Obsteinkäufe dann halt im Süpermarket Verdi.

Zu Hause eine halbe Stunde Pilates Kraft und Balance – WIEDER neue Übungen, Gabi Fastner ist eine anscheinend unerschöpfliche Quelle.

Donnerstag ist Ernteanteil-Tag. Diese Woche ohne Salat, deshalb verarbeitete Herr Kaltmamsell den Hokaido aus Ernteanteil zu einem Kokos-Curry – sehr gut. Nachtisch reichlich Schokolade.

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Zur Erinnerung:

Hier nochmal die Details, einzige Aktualisierung: Einlass bereits ab 18:15 Uhr, wer eher kommt, sitzt wahrscheinlicher.

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@muserine wandert gerade den Malerweg in der Sächsischen Schweiz und berichtet darüber auf instagram. Der sieht so super aus, ist zudem derart rundum von Service-Angeboten begleitet (Gepäcktransport, Öffi-Verbindungen, Paket-Angebote), dass er sofort ganz nach oben auf meine Liste für Oktoberfestflucht rutschte.

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Was übrigens NICHT stimmt: Das Internet vergisst nichts. Das wissen schon wir Blogger*innen seit vielen Jahren, wenn wir mal wieder auf tote Links in unseren Blogs stoßen. Doch dieses Verschwinden hat viel weiter reichende Folgen für die Gesellschaft. Auf netzpolitik.org schreibt Leonhard Pitz:
“Kritische Infrastruktur:
Bei der Web-Archivierung fehlt die Strategie”.

Als Historiker beschäftigt sich Crueger seit vielen Jahren mit dem Thema Web-Archivierung. Der frühere Abgeordnete der Bremer Bürgerschaft ist Redakteur bei irights.info und promoviert an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften in Brandenburg zur Geschichte der autistischen Bewegung in den 90er-Jahren. „Dafür schaue ich mir unter anderem an, wie sich autistische Personen damals im Web organisiert haben.“ Dabei hat er es nicht immer leicht.

Entgegen der landläufigen Meinung, dass das Internet nichts vergesse, verschwinden weite Teile des Webs ziemlich schnell. Laut Digitalhistoriker Crueger waren 38 Prozent der Webseiten von 2013 ein Jahrzent später nicht mehr erreichbar. Die durchschnittliche Bestanddauer einer Webseite betrage nur rund 100 Tage, Seiten mit dynamischen Webinhalten ändern sich im Minutentakt. „Das Web ist vergänglich“, sagt Crueger.

Neben möglicherweise wichtigen Informationen, die dadurch verschwinden, ist das auch ein historischer Verlust. Die Folge: „Das frühe Web ist kaum noch erhalten“, so Crueger. Wer Informationen aus dieser Zeit sucht, ist deshalb oft auf analoge Mittel angewiesen. „Ein abgedruckter Screenshot in einem Print-Journal ist manchmal beständiger als das Digitale.“

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NOCHMAL WECHSELJAHRE!

Kabarettistin Kirstin Fuchs hat eine Viertelstunde ihrer “Fun Facts” damit gemacht, sehr informativ.

die Kaltmamsell

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