Journal Freitag, 23. Oktober 2026 – Die Bloglesung braut sich zusammen
Samstag, 24. Oktober 2026 um 9:16Nach einer guten Nacht klingelte der Wecker viel zu früh für mein Schlafbedürfnis – das ist ungewöhnlich.
Emsiger Morgen mit Vorbereitungen der nächsten Tage. Ich hatte bereits damit gerechnet, dass ich später als sonst loskommen würde, und so war es dann auch.
Noch begleitete mich dunkelgoldene Morgensonne über dunkelpinkem Morgenrot auf dem Weg in die Arbeit, dann setzte die angekündigte Düsternis ein.
Arbeitsvormittag auch mit ärgerlichen Themen, da half alle gründliche Vorbereitung nicht. Zum Ausgleich schmückte ich mit einer Leidensgefährtin Gewaltfantasien aus, bis wir vereinbart hatten, wer festhalten würde und wer zutreten.
Mittagscappuccino aus der Cafeteria, weil gerade noch so viel zu tun war. Dafür aber ein Mittagsmarsch um die Blöcke.
Zur Brotzeit gab es einen am Markt erworbenen Bodensee-Apfel (Sorte Fräulein – ich erinnerte mich richtig, wie sich beim spritzenden Reinbeißen erwies, dass die besonders saftig sind) und Skyjolei.
Überraschend emsiger Arbeitsnachmittag, ich kam nicht ganz so pünktlich raus wie geplant – nicht so schlimm, der Wochenendgast hatte bereits beträchtliche Bahn-Verspätung durchgegeben. Auf dem Heimweg letzte Lebensmitteleinkäufe fürs Wochenende.
Und kurz nach mir traf sie ein, Vanessa, seinerzeit angetreten als die liebe Nessy – Fortsetzung meiner über 20 Jahre andauernden Serie “Blogger*innen übernachten bei Blogger*innen”, seinerzeit begonnen mit Lyssa und Isabo. Erstes Plaudern, erstes Einrichten, dann trafen wir uns in der Maxvorstadt mit den anderen Beteiligten der Bloglesung heute Abend.
Teilweise (von meiner Seite) sehr emotionale Wiederbegegnungen.
Zu den Fleischpflanzerln aus Wild bestellte ich Herrn Kaltmamsell und mir eine Flasche Lemberger, die wir beide sehr mochten, hier zum Merken.
Gute Pflanzerl (ich hatte für die angereisten übersetzen müssen – die deutsche Küche ist herrlich regional), hervorragender frischer Kartoffelbrei, guter Kürbis. Zum Nachtisch bestellte ich Apfelkücherl und war sehr zufrieden.
Dazu angeregteste Gespräche durcheinander, letzte Anweisungen für den heutigen Abend, Austausch der Tagespläne bis dahin.
Spät nahmen wir eine U-Bahn zurück zum Sendlinger Tor, im Bett um Mitternacht.
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Ich freue mich sehr, dass mein Blogstöcken zu Kindheitserinnerungen aufgegriffen wird, weil ich andere Kindheiten und andere Leben kennenlerne (allein schon, dass manche die Stofftiere ihrer Kindheit über Jahrzehnte aufbewahren!). Hier eine kleine Sammlung:
– Mumien, Analphabeten, Diebe.
– Vogelsfutter
– irgendwie jüdisch
– Frau Bruellen
– Sinn und Verstand
– joel.lu
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Dies war die Woche, in der ganz viele Menschen lernten, was PHP ist: Eine (bereits entdeckte) Sicherheitslücke hatte dazu geführt, dass zahlreiche Unternehmen, Behörden, Organisationen, Privatleute ihre Websites offline stellten, um möglichen Angriffen zuvorzukommen. Auch ich ließ mir von Herrn Kaltmamsell am Mittwochabend PHP erklären, wie nahezu hinter allen Websites diese freie und offene Software steht und was sie dort tut (ich gebe das lieber nicht wieder, sonst müsste ich wahrscheinlich die Illusion fahren lassen, ihn verstanden zu haben).
Auf netzpolitik.org erklärt Bianca Kastl, was das Besondere an PHP ist und im Grunde das gute alte Internet:
“PHP-Sicherheitslücken:
Wir stehen auf den Schultern vieler kleiner Giganten”.
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Wie ich einmal aus einem Blogpost über ein selbst hochgezogenes, winziges Fimlfestival lernte, wie Filmfinanzierung funktioniert:
“Eine Beerdigung, ein krankes Herz und das 7. deutsche Filmfestival in Cannes”.
Ich beziehe mich auf den Absatz unter dem YouTube-Clip “Gerhard Gundermann Linda Alexandra Scheer”.
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Auf instagram erzählt eine alte Frau @advancedstyle (Ari Seth Cohen) lachend wie es war, als ihre Brüste verschwanden – sehr niedlich.






