Journal Mittwoch, 7. Januar 2026 – Start des Arbeitsjahrs mit Feierabendschwumm
Donnerstag, 8. Januar 2026 um 6:11Unruhige Nacht, auch wenn mich keine konkreten Arbeitsängste umtrieben.
Meine Urlaubsentspannung zeigte sich in dem Optimismus, mit dem ich meine Schwimmsachen für eine Draußenrunde nach pünktlichem Feierabend einsteckte.
Es war weiter scheißkalt, doch der Marsch ins Büro wärmte mich.
Nach Hochfahren des Rechners zeigte sich, dass ich beim E-Mail-Pokern gewonnen hatte: Es war rein gar nichts Unerwartetes im Postfach, ich konnte strukturiert und in aller Ruhe abarbeiten, es machte sogar Spaß. Allerdings gab es bedrückende Nachrichten auf menschlicher Ebene.
Lauwarmen Mittagscappuccino in der Haus-Cafeteria, damit ich mittags zu Lebensmittel-Einkäufen und in die Apotheke rauskam (Sonne! aber weiterhin sehr kalt). Innerer Beifall für die Apothekerin, die dem Kunden vor mir für seinen grippalen Infekt nicht nur Medikamente zur Symptombekämpfung verkaufte, sondern ihm auch den freundlichen Tipp gab, auf Corona zu testen, außerdem (abgeschwächt durch “ich weiß, macht ja eh niemand”) Maske zu tragen, um niemanden anzustecken – zum Beispiel das Team hier in der Apotheke.
Zu Mittag gab es später Mango mit Sojajoghurt, ein paar Nüsse, ein paar Trockenfeigen.
Sehr emsiger Nachmittag, viel Manuelles dabei, doch ich konnte mich überreden, einiges auf Donnerstag zu verschieben – damit ich pünktlich Feierabend machen konnte und zum Dantebad fahren.
Das war eine wirklich gute Idee: Ich schwamm in mittel frequentiertem Becken unter einem klaren Himmel, der in den ersten 20 Minuten alle Saphir-Farbtöne durchspielte, bis er bei nächtlichem Schwarzblau ankam. Dazu so dichter Dampf, dass ich unterm Wasser besser sah als drüber. Einzige Eintrübung: Ein weit ausholender Brustschwimmer direkt vor mir, der ein kleines Bisschen langsamer war als ich. Sowohl das weite Ausgreifen als auch das nur wenig niedrigere Tempo erschwerten ein Überholen; ich wechselte einfach die Richtung und brachte eine Bahn Abstand zwischen uns.
Daheim war alles wieder in gewohnter Ordnung: Ich hatte mir gute deutsche Pastasciutta gewünscht, Herr Kaltmamsell servierte sie als Nachtmahl – gut deutsch in Einzelkomponenten.
Von mir kam dazu die Schüssel Ruccola. Nachtisch Schokolade.
§
Elektrikerwissen.de (sie hatten mich bereits beim Website-Namen) erklärt:
“Stromausfall in Berlin: Wieso dauert die Reparatur der Kabel so lange?”
8 Kommentare zu „Journal Mittwoch, 7. Januar 2026 – Start des Arbeitsjahrs mit Feierabendschwumm“
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8. Januar 2026 um 13:43
Könnten Sie einer neugierig Fragenden erklären, was Pastasciutta ist? Sind das Nudeln mit (einer bestimmten?) Sauce, oder was macht den Namen aus?
8. Januar 2026 um 15:32
Wenn Sie es googeln, Sonni, dann haben Sie sofort die Antwort.
9. Januar 2026 um 5:55
Wie spannend ist der Artikel über die Erdkabel! Danke.
10. Januar 2026 um 10:55
Hatte gegoogelt und fand sofort die Antwort “irgendwelche Nudeln, die nicht in einer Brühe schwimmen”.
Genau daher hatte mich interessiert, was den Begriff letztlich definiert, da ich ihn vorher noch nie gehört oder gelesen hatte.
10. Januar 2026 um 13:26
@Sonni guck mal in die Wikipedia, da ist sowohl der italienische Ursprung als auch die deutsche Anverwandlung der 70er Jahre erklärt. Heute wohl vor allem ein Mittel zur sprachlichen Boomer-Distinktion. Ich erinnere mich, wie meine italienischlehrerin uns das um 1990 erläuterte (was die Deutschen denken und was es wirklich wäre) und schon damals war das so aus dem allgemeinen Sprachgebrauch, dass es uns nicht erreicht hat.
10. Januar 2026 um 15:30
Ja, Wikipedia ist fantastisch. Ich weiß schon, warum ich da auch schon seit 20 Jahren mitmache. :)
10. Januar 2026 um 16:38
Ich komme zu dem Schluss, dass Pastasciutta das ist, was ich Spaghetti Bolognese bzw. Nudeln mit Tomatensauce nenne und “der Italiener” Pasta al ragu oder Pasta al pomodoro. Ich dachte, es würde sich noch etwas weiteres dahinter verbergen, es scheint aber eine (regionale?) Variante zu sein.
Saluti e buon appetito – Sonni
10. Januar 2026 um 18:07
@albatros +1 :D