Journal Dienstag, 3. März 2026 – Schwimm-Enttäuschung
Mittwoch, 4. März 2026 um 6:11Trotz Aufgekratztheit schnell eingeschlafen, bis halb sechs durchgeschlafen, das war schön.
Aufgestanden zu Vollmond.
Zackiges Finalisieren des Blogposts, sonst lese ich ja morgens nur noch gegen. Optimistisch packte ich Schwimmzeug ein: Die umliegenden Wochenenden sind so verplant, dass ich darin keine Zeit zum Schwimmen finde, doch ich sehnte mich sehr danach – ich hoffte auf eine Runde gestern nach Feierabend.
Im Büro ebenfalls zackiges Wegarbeiten, bevor mich die dienstags immer hohe Präsenzbesetzung der Büros daran hindern würde. (Allgemeines Seufzen, zu wie viel weniger Arbeit man in Präsenz komme im Vergleich zu Homeoffice, doch wenn ich dann empfehle, die entvölkerten Mon- und Freitage für Präsenzarbeit zu nutzen, um auch vor Ort viel zu schaffen, heißt es: Aber da treffen man doch niemanden.) Gestern war der Trubel sogar so hoch, dass ich dann doch mal mit künftig Homeoffice an Dienstagen liebäugle.
Veränderungen sind ja so eine Sache: Manche oder zu viele lösen bei mir Gereiztheit aus, weil sie Energie und Umstellungen erfordern, die sich unnötig anfühlen. Zu wenige können aber Langeweile verursachen. Gerade richtig finde ich Veränderungen wie Bürowechsel oder aktuell, dass die Abteilungspost, für die ich zuständig bin, in mein Büro gebracht wird und nicht wie die Jahre zuvor ins Azubi-Büro (wenn sie da ist, erledigt die Azubi für Büromanagement die Post unter meiner Anleitung). Noch muss ich jedesmal umdenken, und ich stelle fest, dass mich das munter macht.
Mittagscappuccino im Westend, auf dem Weg lief ich gegen einen dichten Strom fröhlicher Schüler*innen: Feueralarm der Mittelschule Ridlerstraße, der Sammelort scheint ein wenig außerhalb zu liegen (als ich mich dem Schulgebäude näherte, hörte ich etwas Alarm-ähnliches). Die Luft kühl, das Licht seltsam fahl – da erinnerte ich mich an die Ankündigung von Saharastaub, er war tatsächlich angekommen.
Spätes Mittagessen wegen einer Besprechung um die Zeit: Birnchen (jetzt waren alle nachgereift), Quark mit Leinsamenschrot.
Der Arbeitsnachmittag gestaltete sich bei aller Emsigkeit so, dass die erhoffte Schwimmrunde tatsächlich wahrscheinlich wurde. Und so machte ich ganz pünktlich Feierabend und fuhr mit der U-Bahn zum Dantebad.
Ich kam sogar noch zu Sonnenschein ins Becken. Leider war ich gar nicht fit, das Kraulen fühlte sich sehr anstrengend an. Doch wenn ich es schon bis dahin geschafft hatte, schaufelte ich meine 3.000 Meter auch durch – zumal ich nur einmal den winzigsten Ansatz von Krampf hatte (linke große Zehe).
Daheim war Herr Kaltmamsell schon mit der Zubereitung des Abendessens beschäftigt.
Aus restlichen Ernteanteil-Kartoffeln gab es Reiberdatschi, dazu das gewürzte polnische Apfelkompott aus Wien (gut!). Nachtisch Schokolade. Weiterer Versuch, einen sehr geschätzten Kulinarik-Newsletter auf Bezahl-Version umzustellen – mal sehen, ob das geklappt hat.
Zum Abschluss des Tages und gegen Wahlhilfe-Unruhe nochmal schnell ins Wahlhelfer-Portal geschaut (“schnell” – HAHAHA, so schnell halt, wie eine Anmeldung über Bayern-ID mit zwei Geräten, drei Oberflächen und dem Personalausweise geht; mich wundert, dass sich überhaupt jemand zur Wahlhilfe meldet): Zu meiner Erleichterung wurde der Beisitzer ersetzt, der plötzlich doch keine Zeit hatte.
1 Kommentar zu „Journal Dienstag, 3. März 2026 – Schwimm-Enttäuschung“
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4. März 2026 um 12:05
Emo-Achterbahn zum Schwimmen durchlebt, beim Lesen: Ich hatte befürchtet, das Bad war zu! Oh nein, das tat mir so Leid für Sie!!! Ahhh: Erleichterung, war es nicht! Phew!! Schwimmen trotzdem nicht super – och nö! Puh. Was für ein Krimi…