Journal Donnerstag, 19. März 2026 – Schöner erster Lerchenlauf

Freitag, 20. März 2026 um 6:19

Vor dem besonders frühen Weckerklingeln einen besonders schönen Traum geträumt, der in England spielte und in dem Herr Kaltmamsell eine zentrale Rolle hatte.

Wie fast immer war ich bereits weit in meinem Morgenhandlungen, bevor in meinem Bewusstsein ankam: Früh! Zu wenig Schlaf! Doch wie berechnet war es beim Verlassen des Hauses um Viertel nach sechs hell genug fürs Stolperrisiko-arme Laufen. UND KALT! Über der Isar hing eisiger Nebel.

Doch mit angemessener Kleidung (Handschuhe!) und Bewegung war mir warm genug, der Körper spielte gut mit (nach Kreuz- und Achillessehnenschmerzen beim Aufstehen allerdings mit präventiver Ibu), ich bekam so richtig was geboten.
Unter anderem sehr viele Eichkätzchen auf dem Alten Südfriedhof.

Vor der Haustür.

Von der Wittelsbacherbrücke aus.

Unter der Wittelsbacherbrücke.

Nach disziplinierten 70 Minuten war ich zurück daheim.

Zum Vergleich: Der erste Lerchenlauf 2025, dieser am 18. März.
(Warum so ein Tagebuchblog praktisch sein kann.)

Nach dem Frischmachen: Auftritt neue Bürobluse.

In der Arbeit stempelte ich 35 Minuten später als sonstiger Durchschnitt ein, Öffnen des E-Mail-Postfachs zeigte: Ich hatte nichts verpasst.

Unzufrieden war ich mit dem Wetter: Seit Tagen hatte man mir strahlenden Sonnenschein angekündigt, doch jetzt sah ich vorm Büro nur Wolkenhimmel.

Mittagscappuccino im Westend, auf dem Weg fühlte ich mich sehr müde. Hatte aber die endlich schlüssige Idee fürs Freitagabendessen, zu dem Herr Kaltmamsell und ich einen sehr angefreuten Gast haben werden.

Zu Mittag gab es eine überraschend gut Birne (ich LIEBE überraschend gutes Obst), dann eingeweichtes Muesli mit Joghurt. Aber Kopfweh und müde – hoffentlich nur wegen des arg frühen Aufstehens.

Gut machbarer Arbeitsnachmittag. Auf dem Heimweg Einkäufe für Freitagabend, das Wetter weiterhin eher kühl, aber deutlich trocken. Zu Hause nochmal die stretchige Yoga-Folge vom Mittwochabend, diesmal konnte ich sie wirklich genießen.

Als Nachtmahl kombinierte Herr Kaltmamsell einige Bestandteile des eben geholten Ernteanteils:

Von oben im Uhrzeigersinn: Kohlröschen, Ruccola, Einkorn (Ernteanteil der vergangenen Woche), Steckrübenpüree – ganz erstaunlich gut, weil fruchtig. Nachtisch Schokolade.

E-Mail vom Wahlamt mit Entschuldigung, dass die Wahlhilfe-Berufungschreiben für Sonntag so spät rausgegangen sind. Wenn man am gestrigen Donnerstag noch keines bekommen habe, solle man sich telefonisch oder per E-Mail für eine digitale Zusendung melden. Netterweise stand gleich drin, dass die Zusammensetzung der Teams NICHT auf dem Wahlhilfeportal stehe, sondern nur in dem Berufungsschreiben – das ersparte mir das geplante ultra-komplizierte Einloggen am Abend, mit dem ich mich über genau dieses hatte informieren wollen. Statt dessen antwortete ich dem Wahlamt mit Bitte um Berufung per E-Mail: Sie war nicht in der Post gewesen.

Endlich eine Wander-Anfrage zur diesjährigen Oktoberfestflucht losgeschickt – dann doch Wandern im Schwarzwald statt Sprachurlaub in Italien (oder Istanbul? der Theaterabend in Ingolstadt hatte mir mal wieder unter die Nase gerieben, wie super es wäre, das viele Türkisch in München wenigsten ein bisserl zu verstehen), aus purer Recherche-Faulheit.

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Münchens grüner Bürgermeisterkandidat Dominik Krause wird sehr konkret, was er machen will, wenn er gewinnt:
“7 Punkte, die ich als OB anders machen werde”.

Meiner Ansicht nach liest sich darin sehr deutlich die Erfahrung von Dominik Krause aus seinen Jahren als 2. Bürgermeister Münchens: Er ist in keiner Weise naiv, sondern kennt die ganz konkreten Stellschrauben.
(Womit ich als Grünen-Parteimitglied endlich etwas zum Wahlkampf beigesteuert habe.)

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Vielleicht mögen Sie auch zur re:publica? Und haben noch kein Ticket?
Joël hat eines zum Early-Bird-Preis abzugeben.

die Kaltmamsell

1 Kommentar zu „Journal Donnerstag, 19. März 2026 – Schöner erster Lerchenlauf“

  1. Mareibianke meint:

    Für die Wanderpläne im Schwarzwald empfehle ich die allseits bekannte Wutachschlucht und die weniger bekannte aber ebenfalls schöne Rötenbachschlucht!

Beifall spenden: (Unterlassen Sie bitte Gesundheitstipps. Ich werde sonst sehr böse.)

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