Journal Dienstag, 23. Juni 2026 – Steigende Hitze

Mittwoch, 24. Juni 2026 um 5:41

Zerstückelte Nacht (so viel hatte ich doch gar nicht getrunken), aber Schlaf bis ganz kurz vor Weckerklingeln.

Den Übernachtungsgast sah ich auch noch kurz und konnte ihn verabschieden: Die Freundin fuhr gestern weiter nach Klagenfurt zum Bachmannpreislesen. Ich hingegen ging in die Arbeit.

Die Theresienwiese ist immer noch Oktoberfest-vorbereitende Baustelle. Jetzt wird’s spannend, ob die das noch bis zum offiziellen Start des Aufbaus am 25. Juni schaffen. (Leider ja doch keine Verschiebung durch den gerichtlichen Zank um die Vergabe von Bierzelt-Genehmigungen.)

Die Büro-Temperatur war weiterhin angenehm, Kühldecken exakt für mein persönliches Wohlbefinden eingestellt.

Dennoch wollte ich raus, tat das auch ins Westend auf meinen Mittagscappuccino.

Es war nicht schön da, viel zu heiß. Auf dem Rückweg erinnerte ich mich an einen Trick, den ich schonmal bei Starkregen angewendet hatte: Ich ging fast die Hälfte unterirdisch, nämlich die U-Bahnhöfe Theresienhöhe und Heimeranplatz entlang – gut gekühlt, bei einfahrenden U-Bahnen sogar mit Ventilation.

Zu Mittag gab es Aprikosen und eine Flachnektarine, außerdem Skyr mit Joghurt und Leinsamenschrot.

Über den Nachmittag wurde es auch im Büro immer wärmer, ich sah meinen Knöcheln beim Anschwellen zu. Gleichzeitig: “Ich kann nicht mehr sitzen” / “Ich kann nicht mehr stehen” in 15-Minuten-Zyklen.

Heimweg jeden Schatten suchend (und wieder zweimal unterirdisch), möglicherweise büßte ich hitzegebeugt fünf Zentimeter Körpergröße ein. Einkäufe für die nächsten Abendessen beim (herrlich gekühlten) Süpermarket Verdi.

Zu Hause Yoga, Wäscheaufhängen, dann bereitete ich das vereinbarte Abendessen zu, genauer: richtete es an.

Wassermelone und Minze (beides vom Verdi) mit Feta und Crema di Balsamico. War tatsächlich genau das Richtige. Nachtisch Honigwaffeln und Schokolade.

Beunruhigende Nachrichten aus der Tagesschau: Es wird noch heißer werden, am Wochenende reißt praktisch ganz Deutschland die 40-Grad-Grenze. Die Temperatur in der Wohnung war noch gut erträglich, steigt aber spürbar.

Im Bett wechselte ich zu leerem Überzug zum Zudecken, alles andere war bei gemessenen 25 Grad im Schlafzimmer zu viel.

§

Material, Preis, Passform, Absatzhöhe – schön und gut. Ich möchte künftig als Info über Sandalen auch das Geräusch beim Gehen wissen, bevor ich über Kauf entscheide.
Hiermit liefere ich nach: Die Cloudstepper von Clarks machen Squasch-Schlap, ziemlich laut. Muss man mögen – und besser vor Kauf wissen.
@giardino lieferte den Link zum Blogtext von 2006 dazu, der das Thema abschließend erfasst:
“mein rechter schuh.”

die Kaltmamsell

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