Journal Mittwoch, 21. Februar 2024 – Technikspecht-Duett und Küchenentdeckung
Donnerstag, 22. Februar 2024 um 6:24Mittelunruhige Nacht wegen Lärm draußen, aber ich stand munter auf.
Auf dem Weg in die Arbeit begegnete ich zum erstem Mal im Jahr dem technikoffenen Specht auf der Theresienhöhe. Und entdeckte, dass auf der Neben-Laterne ebenfalls ein Buntspecht Revier-klopfte: Specht-Duett.
Eine alte Kastanie weniger auf der Theresienhöhe.
Am Schreibtisch holte mich dann doch bald die Schlafarmut der letzten Zeit ein: Müde mit Kopfschmerzen, Konzentration praktisch unerreichbar. Erstaunlicherweise bekam ich dennoch Arbeitsdinge weggeschafft.
Das Draußen lockte sonnig, ich marschierte für meinen Mittagscappuccino raus ins Westend.
Vor dem Mittagessen (Quark mit Joghurt, Orangen) arbeitete ich einen weiteren Batzen weg, jetzt deutlich einfacher konzentriert.
Der Nachmittag blieb emsig, steigerte sich zum Feierabend mit einigen Querschüssen, es wurde ungeplant spät.
Auf dem Heimweg Einkäufe unter anderem fürs wochenendliche Backen im Edeka.
Als ich heimkam, hatte Herr Kaltmamsell einiges aus seiner alten Schule zu erzählen (ein anderer beruflicher Abschied überlagert dort deutlich den seinen), aber auch von zuhause: Bei einem Wasser-Malheur auf dem Herd hatte er eine bislang unbekannte Schublade unterm Backofen entdeckt, die wir bislang für eine Blende gehalten hatten. Kurz vorm dritten Jahrestag unseres Umzugs in diese Wohnung, noch gefüllt mit Rollen Alufolie, Backpapier, Frischhaltefolie, Plastiktüten der Vormieter – nicht nur wir hatten sie also übersehen. Können wir gut brauchen, sowohl Inhalt als auch Schublade.
Ich turnte nochmal die sportliche Folge Yoga-Gymnastik vom Vortag. Boat Pose und Variationen mache ich inzwischen sehr ungern – nicht wegen der Bauchmuskeln, die halten super, sondern weil meine Wirbel dabei derart laut und heftig krachen, egal wie korrekt ich die Übungen ausführe. Das ist sehr unangenehm.
Herr Kaltmamsell erfüllte mir zum Nachtmahl den Wunsch nach Erbeseneintopf (Kartoffeln und Lauch aus Ernteanteil) –
fast, aber Erbsensuppe mit selbst gepökeltem Schwein war auch gut.
Früh ins Bett zum Lesen, Ursula Krechels Landgericht gefällt mir sehr gut.







22. Februar 2024 um 8:59
du backst im edeka? ist das so eine art event? scnr.