Falsche Frauen – Reprise

Freitag, 17. Dezember 2004 um 8:50

Der Hinweis eines Lesers ohne Mailbox (?) soll nicht in den Kommentaren versteckt bleiben. Die EMMA lässt nämlich Sitcom-Autorin Kathy Lette beschreiben, wie es mit den vier Grazien aus SATC weiter geht. Ihre Vision enthält mehr Glaubwürdiges als alle 94 Folgen zusammen (als Märchen mochte ich SATC durchaus).

Samantha:
Das Lifting geht (…) furchtbar schief, was bei unserer hedonistischen Heldin zu psychischen Verwerfungen seismischen Ausmaßes führt. Samantha, einst eine Ikone der Ausschweifung (…) entdeckt ihr politisches Bewusstsein. Sie zieht gegen die Schönheitschirurgie zu Felde. Sie gründet ein Haus für geschlagene Frauen.

Carrie:
Carrie war immer der Ansicht, dass Liebe in einer Ehe enden sollte. Nun stellt sie fest, dass dem nur zu oft so ist. Sie ist dermaßen wunschlos glücklich verheiratet mit Big, dass ihr nichts mehr zu schreiben einfällt.

Miranda:
Und so kommt es, dass Miranda zu arbeiten aufhört, in die Vorstadt zieht und zu einer Vollzeitmutter wird, die vier Babys ausbrütet. (…) Jetzt ist Steve derjenige, der die Brötchen verdienen muss, und wenn sie ihm durchs schütter werdende Haar fährt und von einem Wäschetrockner schwärmt, dann fragt sich Steve, wie er aus „Sex and the City“ in „Enthaltsamkeit in der Vorstadt“ geraten ist.

Charlotte:
Charlotte, die immer so rücksichtsvoll war – sie täuschte Orgasmen vor, um nicht unhöflich zu wirken –, beginnt eine Affäre. Mit einer Frau. Sie ziehen zusammen, kaufen Frotteetücher mit den Schriftzügen „Sie“ und „Er“, treiben einen schwulen Samenspender auf, und so findet Charlotte, die immer Mama werden wollte, ihre wahre Berufung: als Papa.

Alle viere:
Und was wird aus der Freundschaft von Miranda, Charlotte, Samantha, Carrie? Sie treffen sich einmal jährlich in einem Heilbad in Arizona, wo sie auf den Lebensentscheidungen voneinander herumhacken und gleichzeitig ihr gemeinsames Alter in einer Residenz mit Heizkissen-Gigolos planen.

die Kaltmamsell

1 Kommentar zu „Falsche Frauen – Reprise“

  1. MC Winkel meint:

    Sorry, aber ich bin froh, dass das jetzt ein Ende hat!

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