Wenn mein Berufsleben ins Private einbricht

Montag, 18. April 2005 um 8:31

Dass ich auf Jobmodus umschalten kann (effizient, strukturiert, flink, konzentriert), wenn ich in der Wohnung etwas aufräume oder umsortiere, ist lediglich für den Mitbewohner erschreckend. „Du machst mir Angst, wenn du so bist“, flüstert er dann, regungslos an eine Wand gepresst.

Wenn ich allerdings die Zugriffsstatistik der Vorspeisenplatte anschaue, dabei feststelle, dass sich samstags kaum jemand für mein Blog interessiert, und mir automatisch einige im Job erprobte Mittel einfallen, das zu ändern – dann macht mir das auch selbst Sorgen. Soweit käm’s noch!

die Kaltmamsell

4 Kommentare zu „Wenn mein Berufsleben ins Private einbricht“

  1. typ.o meint:

    huhu, ja kenn‘ ich. sagte mal ein guter freund von mir, der mal kurz mit auf arbeit war: „wenn ich dich so telefonieren höre – mit dir möcht ich keinen ärger haben“

    ich versuch ja schon, diese beiden betriebsarten auseinander zu halten. btw: woran haben sie denn gedacht? an die angekündigte „samstags – spezial – story (sie werden augen machen!)“?

  2. die Kaltmamsell meint:

    Klar, irgendwas, was es nur am Samstag gibt – schon am Sonntag wieder gelöscht. Enthüllungsbilder von mir, Verlosungen, endlich mal Sexgeschichten. Weiter habe ich mir das Denken verboten.
    („Betriebsarten“ gefällt mir sehr gut.)

  3. kid37 meint:

    Enthüllungen über andere sind doch viel besser ;-)

  4. Bettina meint:

    Samstags schalten die Leute einfach auf Arbeitsmodus, bis sie eingekauft und aufgeräumt haben, und dann sind sie zu entkräftet, um sich noch mit Ihrem hochgeschätzten Blog zu beschäftigen. Dafür sonntags um so lieber…


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