In Augsburg gibt’s nämlich auch Kunststudenten

Sonntag, 31. Juli 2005 um 18:52

Am Wochenende stellten die Absolventen und Absolventinnen der Fachhochschule Augsburg, Fachbereich Gestaltung, ihre Abschlussarbeiten aus. Dieser Fachbereich ist in einem alten Backsteingebäude untergebracht, das mal ein Krankenhaus war. Ein bisschen habe ich mich umgesehen. (Ist das an allen Design-Fachbereichen so, dass man vor lauter hübschen Mädchen und Frauen gar nicht weiß, wo hingucken?)

Kathrin Hörmann: „Die Veränderung im Abbild der menschlichen Haut“

Andrea Rapl: „Walderlebnisse“

Nico Manger: „Was sehe ich, wenn ich die Augen schließe“
Von dem kleinen Ausschnitt, den ich gesehen habe, mochte ich besonders diese Fotos auf doppelseitig bedrucktem Material, die an Schnüren von der Decke hingen.

Der Titel der Arbeit, „Fotografien aus Japan als Basis für experimentelle Computergrafik“, überraschte mich. Ich hätte eher „Innenausstattung eines Jeansladens“ getippt.

Professor Stefan Bufler

Zur Ausstellung gab es einen dicken, selbst erstellten Katalog („Diplomanach“), A5, mit Messingschrauben gebunden. Darin zu jedem Absolventen ein doppelseitiger Lebenslauf, zusätzlich zwei Seiten zur Abschlussarbeit, die der Leser mit Hilfe eines beigelegten Hölzchens erst noch selbst aufschneiden musste.

die Kaltmamsell

3 Kommentare zu „In Augsburg gibt’s nämlich auch Kunststudenten“

  1. kid37 meint:

    Ist das an allen Design-Fachbereichen so, dass man vor lauter hübschen Mädchen und Frauen gar nicht weiß, wo hingucken?

    Na ja, was meinen Sie, warum ich mich immer an Kunsthochschulen herumdrücke? Mittlerweile werde ich aber eher für den Dozenten gehalten, also schaue ich auch mehr auf die Bilder. Alles andere wäre Illusion.

  2. Jörg meint:

    Das alte Lied: Das was die jungen Damen und Herren da als Abschlussarbeiten zeigen, ist künstlerisch. Jedoch ist der Studiengang „Kommunikationsdesign“ eher praktisch, gestalterisch. Im Grunde würden die eher gerne Künstler sein. Das kenne ich auch von Kunsttherapeuten. Wobei da noch erschwerend hinzu kommt, dass die Arbeitsplätze für Kunsttherapeuten in Rehakliniken in der Provinz sind, was die erhoffte Karriere als Künstler nicht gerade fördert.

    Trozdem: Schöne Arbeiten, auf den Fotos. Schrecklicher Gedanke, dass diese Werke das Ende des Studiums markieren und den Anfang eines Lebensabschnitts in Unsicherheit ob des beruflichen Auskommens oder ob des eigenen Selbstverständnises von Kunst.

  3. Modeste meint:

    Ist das an allen Design-Fachbereichen so, dass man vor lauter hübschen Mädchen und Frauen gar nicht weiß, wo hingucken?

    Definitiv. In einigen Jahren werde ich aufhören, die Rundgänge der UdK zu frequentieren, weil es dann zu deprimierend wird. Aus Gründen, die ich nicht kenne, sind die Kunststudentinnen meistens schöner als die Studentinnen im Modedesign. Die Modenschau der KHB ist, die Berliner werden´s wissen, jedesmal wirklich lohnt.

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