Neulich irgendwo in Suffolk

Donnerstag, 4. August 2005 um 11:29

Lese gerade die aktuelle Ausgabe Granta, Thema „Country Life – Dispatches from what’s left of it“ (dazu später sicher mehr, inklusive perönlichem Bezug mit Familienalbum). Wunderbares Gegenstück zur bleibend erinnernswerten Ausgabe „The Factory“. Darin auf der heutigen Zugfahrt in die Arbeit eine exzellente Bezeichnung für die Art Gottesdienstmusik gefunden, die ich für mich immer „Kirchenklampfenmusik“ nannte und die ich selbst ein paar Jahr lang singend und flötespielend in fränkische katholische Landkirchen (Diaspora!) trug:

Happy Clappy

die Kaltmamsell

6 Kommentare zu „Neulich irgendwo in Suffolk“

  1. kecks meint:

    Bei uns heißen diese Figuren nur “insWasserfällteinStein” – wer spätestens hier noch nicht gequält guckt, der ist und bleibt suspekt.

  2. blue sky meint:

    “Kleines Senfkorn Hoffnung…” *leisehinundherwieg*

    Die dazugehörigen männlichen, sanften und oft bärtigen Protagonisten (meist gleichzeitig Jugendgruppenleiter, Obermessdiener und Söhne von Pfarrgemeinderatsmitgliedern) kenne ich als “Halleluja-Schlümpfe”. Und zu einer solchen Veranstaltung gehört auch unbedingt ein symbolisches Mitgiebsel am Ausgang, Sonnenblumenkerne in bemalten Streichholzschachteln oder so.

  3. Stefan meint:

    Bei der Aufzählung des Happy Clappy darf man natürlich das “Danke”-Lied nicht vergessen: http://www.pssmg.de/lieder/kirchenlieder-01.htm — aber “Halleluja-Schlümpfe” ist wirklich gut :-)

  4. die Kaltmamsell meint:

    “Liebä ist nicht nur ein Wohohoat, Liebä das sind Woatä und Tatääään…” Aaah, diese Kirchentags-Synkopen…

  5. Isabo meint:

    Lieblingswort: Sakro-Pop (jau, ich war auch dabei).

  6. kid37 meint:

    “Danke für meine Arbeitsstelle…” Ich singe das jeden morgen. Selbstverständlich. (Und abends dann “Danke für den Feierabend…”) Sorry, bin gerade wegen massiver Überstunden nicht mehr Herr meiner Sinne.

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