München, 5. März 2006

Sonntag, 5. März 2006 um 10:27

Mal sehen, ob im Lauf des Tages die Straßenbahnen und Busse wieder fahren. Auf der Autobahn nach Augsburg ging in der Nacht nichts mehr, sie war ein verschneiter Parkplatz geworden. Sogar die Bahnlinie zwischen beiden Städten musste im Lauf der Nacht gesperrt werden.

Meine Eltern sollten gestern nach einer dreiwöchigen Reise durch Südamerika heim kommen. Derzeit sitzen sie am Amsterdamer Flughafen fest; mit etwas Glück gibt es heute eine Route über Prag.

Und es schneit weiterhin.

Update 17.45 Uhr: Es hat vor vier Stunden aufgehört zu schneien. Im Moment derwischt der strahlende Mitbewohner um mich herum, weil er gerade herausgefunden hat, dass in seiner Schule morgen tatsächlich schneefrei ist. Würde die Bahn jetzt bitte einmal ihrem schlechten Ruf gerecht und bekäme die Linie in die Arbeitsstadt nicht hin?

die Kaltmamsell

10 Kommentare zu „München, 5. März 2006“

  1. Frau Klugscheisser meint:

    Von meinem Fenster beobachte ich Menschen, die ihre Autos – sollten sie sie als ihre identifiziert haben – freischaufeln und dabei die benachbarten zuschippen. Ein lustiges Spiel. Mal heute Abend schauen, wie das letzte Auto in der Reihe aussieht.

  2. croco meint:

    Heißt das etwa "schneefrei" für Sie?
    Im Radio habe ich gehört, dass die Züge in Bayern nicht mehr fahren.
    Höhere Gewalt ist prima, wenn sie auf einen Montag fällt.

  3. Jörg meint:

    Hier im Nordwesten ist alles grün.

  4. die Kaltmamsell meint:

    Auf das "schneefrei" hoffe ich sehr, croco. Es steht zwar einiges Dringendes an, aber da ich mich von Zuhause ins Firmensystem einloggen kann, müsste ich lediglich einen Termin absagen. Und wenn der Mitbewohner gleichzeig schulfrei bekommt, könnte das ein richtig kuschliger Montag werden. Bitte Daumendrücken!

    Frau Klugscheißer, ich komme gerade aus Ihrer Gegend und habe mich ebenfalls an den Autograbungen ergötzt. Manche kleinen Seitenstraßen sind ja so zugeschneit, dass die Leute ihr Auto gleich in der Mitte haben stehen lassen.

    Busse und Straßenbahnen fahren immer noch nicht. Ins Kino komme ich glücklichweise per U-Bahn.

  5. Don Alphonso meint:

    70 km im Norden scheint schon wieder die Sonne.

  6. albertsen meint:

    Liebe Kaltmamsell, bitte habe Verständis, dass ich dir <i>nicht</i> die Daumen drücke. Noch nie hat mich der Spaziergang durch den Englischen Garten so deprimiert wie heute. Vielleicht sollte ich wieder nach Nordfriesland zurückziehen. Da gab es so etwas zum letzten Mal im Februar 1979. Und die Sommer waren in den letzten Jahren auch immer wärmer.

  7. albertsen meint:

    Wiese steht hier, dass <i> als Tag erlaubt ist und wird trotzdem rausgefiltert?

  8. die Kaltmamsell meint:

    Sorry, Herr Albertsen, ich sitze mit den Tags gerade a bissl zwischen Dingsbums und Charybdis: Das Blogheinzelmännchen hat die HTML-Erlaubnis ausgeschaltet, nachdem laut Heise böse Sicherheitslücken in WordPress gemeldet hat:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/70263

    Mach die Tags einfach rein, ich setze sie dann über die Admin-Funktion um. (Außer diesen ersten, sonst wird der Thread sinnlos.)

  9. sabbeljan meint:

    hauptsache das dach stuerzt bei ihnen nicht ein – denn das waere gar nicht kuschelig.

  10. zonebattler meint:

    @albertsen & @Kaltmamsell:

    In der Tat funktionieren HTML-Tags hier neuerdings nicht mehr auf Anhieb, sie werden vielmehr in maskierte Sonderzeichen umgesetzt. Ein praktikabler (wenn auch wenig eleganter) Workaround besteht darin, den Kommentar vor dem Abspeichern komplett in die Zwischenablage zu kopieren, nach dem ersten Speichern den eigenen Kommentar sofort erneut zu editieren und dann den ursprünglichen (identischen) Inhalt aus der Zwischenablage gleich nochmal drüberzuklatschen. Dann stimmt alles, kursiv und fett ebenso wie eingebaute Links… Sehr merkwürdig, aber so ist es und das reproduzierbar! Toren wir, auf Lind’rung dort zu hoffen, wo einzig Heilung lindert… Heißt mit bittendem Blick in Richtung Chefin: Die Wunde schließt der Speer nur, der sie schlug…

Sie möchten gerne einen Kommentar hinterlassen, scheuen aber die Mühe einer Formulierung? Dann nutzen Sie doch den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein, Sternchen darüber und darunter kennzeichnen den Text als KOMMENTAROMAT-generiert. Sie müssen nur noch die Pflichtfelder "Name" und "E-Mail" ausfüllen und den Kommentar abschicken.


Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen