Wie’s in Israel grad so zugeht

Dienstag, 18. Juli 2006 um 7:03

Wen der Nahost-Konflikt von Nahem interessiert, dem sei die tägliche Lektüre des Blogs Letters from Rungholt empfohlen. Die deutsche Kibbutznik Lila, Kunsthistorikerin und Mutter von vier Kindern, bloggt klug und gründlich internationale Medienrundschauen mit dem Schwerpunkt auf isrealischer Berichterstattung, sowie israelischen Alltag. Hilft immens gegen gängige Vorurteile, auch außerhalb von Krisen.

die Kaltmamsell

2 Kommentare zu „Wie’s in Israel grad so zugeht“

  1. ww meint:

    Meine Guete, meine Guete, 7:03 ??? Wann stehen Sie denn auf? Ach herrje, das kann ja nicht gut sein.

    Letters from Rungholt ist in der Tat eine gute Ergaenzung der taeglich Bloglektuere. Und wieder ein Grund mehr, weniger zu arbeiten… :-)

  2. Monja meint:

    Danke für den Blog „Letters from Rungholt“ von Lila der deutschen Kibbutznik.

    Interessiert habe ich den informativen Blog gelesen, aus der Sicht einer Betroffenen, die in Israel lebt.
    Zu dem Haß, von dem sie spricht und den sie empfindet möchte ich meine Ansicht aus Deutschland sagen, also weit weg von Israel. Ich denke es gibt keinen Haß auf Israeliten, sonder es wird, zumindest von der Mehrheit, die kritisieren, die Regierung kritisiert und deren Handlung.
    Auch bin ich der Meinung, es müsse andere Wege, außer Krieg und Gewalt geben. Gewalt erzeugt Haß und treibt die betroffenen zivilen und friedlichen Bürger nur in die Arme der Terroristen. Ihrer Existenzgrundlage beraubt, sind sie ein leichtes Opfer.

    Auch denke ich, es ist nicht die „arabische Welt“ die Israel haßt, sondern einige „Führer“ die mit Aufhetzen und Falschinformationen versuchen die Masse aufzuwiegeln. Wenn immer nur die gleichen einseitigen Informationen kommen, berücksichtigen muß man auch, daß gerade in diesen Ländern nicht alle lesen können, also nicht die Möglichkeit hatten, eine Bildung zu bekommen, ist es nicht verwunderlich, daß daran geglaubt wird.

    Als ich 1997 in Israel war, es war zu dieser Zeit mal wirklich „Ruhe“, da sah ich, daß es möglich ist, daß Juden, Moslems und anders Gläubige friedlich miteinander leben können. Vor ein paar Jahren war ich wieder in Israel, wohnte privat in einer Familie, ich beobachtete die Menschen. Da fiel mir auf, wie sich die Situation veränderte. Nun hatten die Israelis/Juden Angst vor den arabischen Bewohnern. Es war die Zeit, wo durch Selbstmordanschläge im Land Attentate ausgeübt wurden.

    Ich möchte einfach mal behaupten, die Menschen, das Volk, auf beiden Seiten will Frieden, sie wollen keinen Haß. Es sind „nur die Oberen“, die ihre Machtposition ausüben wollen und das Volk benutzen wie Zinnsoldaten.

    Lieben Gruß Monja aus Deutschland

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