Journal Montag, 16. März 2026 – Papa-Geburtstag und dann doch Reiseplanung re:publica

Dienstag, 17. März 2026 um 6:33

Mittelgut geschlafen, weil meine Nase immer wieder zuzog (trotz Salz-Nasenspray), zu früh aufgewacht, müde aufgestanden.

Beim Klogang entdeckt: Die Spinne war weg. Mit dem Beschriebenwerden im Internet sah sie ihren Auftritt wohl als abgeschlossen an.

Das Draußen war weiterhin kalt, schenkte mir aber zum Marsch in die Arbeit Sonne. Am Schreibtisch dichtes, aber geordnetes Losarbeiten, während der Himmel düster zuzog und es heftig regnete.

Keine Lust auf Mittagscappuccino, doch ich nutzte eine Regenpause, um das Haus zu einem Marsch zu verlassen. Zahlreiche Veilchensichtungen; richtig: die kommen noch vor Schlüsselblumen.

Zu Mittag gab es ein Äpfelchen, zwei getrockntete Feigen, außerdem Quark mit Leinsamenschrot.

Emsiger Nachmittag, superpünktlicher Feierabend: Ich war in Ingolstadt zum Geburtstagessen meines Vater eingeladen.

Kurz vor Abfahrt des Zugs (mit weniger Verzögerung, als es zwischendrin „wegen einer technischen Störung“ angekündigt war) erreichte mich die Nachricht, dass auf der re:publica eine Session-Einreichung mit mir drin angenommen worden war: Alexander Matzkeit, den ich aus der Techniktagebuch-Redaktion kenne, hatte mich gefragt, ob ich bei einem Panel zur seinerzeitigen Blogosphäre dabei wäre und ich hatte zugesagt. Ich werde also doch nach Berlin zur re:publica reisen, und weil mir derzeit ein in Berlin lebender Neffe zu einem besonderen Abenteuer verhelfen kann, sogar für eine ganze Woche.

Von dieser Reise hatte im Grunde die restliche Urlaubsplanung des Jahres abgehängt, heute werde ich losorganisieren und Urlaubsanträge stellen.

Die Bahnfahrt wurde immer wieder durch Stehenbleiben unterbrochen, ich traf mit über 20 Minuten Verspätung ein (was 30 Prozent der gesamten Fahrtzeit bedeutet). Doch ich erwischte eine Regenpause und wurde auf dem Weg zu meinem Elternhaus lediglich angenieselt.

Papa geherzt und geküsst, zum mittlerweile deutlich über 80. Geburtstag gratuliert. Es kam auch die Bruderfamilie in unerwartet hoher Kopfzahl, das war besonders schön. Meine Mutter hatte nach gemüslichen Vorspeisen eine Kochherd-Paella zubereitet, dazu gab es unter anderem Erzählungen von einem kürzlichen Marokko-Urlaub inklusive Wüstenerlebnissen und Kennenlernen von Einheimischen.

Früher, als mir lieb war, musste ich aufbrechen, um nicht zu spät ins Bett zu kommen. Was dann doch später war als berechnet, weil auch diese Fahrt mit einer langen Verzögerung in München endete.

§

Jede Entdeckung einer Bombe aus dem 2. Weltkrieg, meist verbunden mit aufwändiger Entschärfung und Evakuierung von Bevölkerung, beweist in meinen Augen, wie gegenwärtig die Auswirkungen dieser Menschheitskatastrophe sind, geht mir weg mit: “Man muss auch mal vergessen können!”
Gleichzeitig (sagt mein innerer Spock) ist das Thema Kampfmittelbeseitigung superinteressant, vielleicht mögen Sie diese Folge ARD Wissen von vergangenem Jahr gucken:
“Explosives Erbe · Lena Ganschow und die Weltkriegsbomben”.

Offenlegung: Eine wichtige Rolle in dieser Doku spielt ein Forschungsinstitut meines Arbeitgebers.

die Kaltmamsell

6 Kommentare zu „Journal Montag, 16. März 2026 – Papa-Geburtstag und dann doch Reiseplanung re:publica“

  1. Schlosswiler meint:

    Nicht als Gesundheitstipp zu verstehen, sondern zur Kostenreduktion (und es wirkt auch besser, also doch ein Gesundheitstipp) von meinem HNO bekommen:
    – Kaufen Sie sich eine 20 ml Spritze in der Apotheke (20 ct oder so)
    – Kochen Sie 1 Liter Wasser und füllen dies zusammen mit 9 g Salz in eine Flasche ab.
    – Spülen sie die Nase so oft wie Sie wollen mit der Salzlösung, schnäuzen vorher und nachher die Nase. Spritzen Sie dabei das Wasser nicht nach oben in die Nase sondern horizontal, das Salzwasser verteilt sich automatisch in der ganzen Nasenhöhle.
    – Wechseln Sie nach 3 Tagen das Wasser.

  2. Beate meint:

    Hier sind auch immer mehr Veilchen zu sehen und zu riechen – eine wahre “Explosion” in den letzten Jahren, das freut mich wirklich sehr. Aber Schlüsselblumen sehe ich (außer gekauft und ausgepflanzt) leider nicht.

  3. albatros meint:

    Oh, ich bin sehr gespannt auf das Blogger*-Panel! Hoffe, das wird auch gestreamt und archiviert? Drücke die Daumen!

  4. Kuchenschwarte meint:

    Ach, toll – dann sehen wir uns vielleicht in Berlin! :)

  5. Mareike meint:

    Offtopic, aber ich bin gerade beruflich in München und verdammt, sind die Martinshörner hier extra laut?! Ich musste direkt an Sie denken und kann Ihre Reaktion jetzt umso besser nachvollziehen. Absolut unangenehm.

  6. die Kaltmamsell meint:

    ODER, Schlosswiler, man geht in die Apotheke und zahlt 3,95 Euro für ein Spray, das mindestens vier Wochen ausgibt, zudem Hyaluronsäure enthält und keinerlei Sauerei und Abmessen erfordert! Nasenspülung hat ja eh nicht geholfen, das hatte ich davor probiert. (Wie viel verdienen HNO-Ärzte in der Schweiz um Himmels Willen, dass sie an dieser Ecke sparen müssen!)

Sie möchten gerne einen Kommentar hinterlassen, scheuen aber die Mühe einer Formulierung? Dann nutzen Sie doch den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein, Sternchen darüber und darunter kennzeichnen den Text als KOMMENTAROMAT-generiert. Sie müssen nur noch die Pflichtfelder "Name" und "E-Mail" ausfüllen und den Kommentar abschicken.