Besser handschreiben

Mittwoch, 9. Februar 2011 um 6:43

Doch es lohnt sich, einen Typo-Nerd als Kollegen zu haben: Ja, es gibt Handschriften-Bücher und Handschrift-Coaching für Erwachsene. Leider ist der Tonfall der Website ist genau so abschreckend TSCHAKKA!, wie ich es von Coaching-Websites zu fürchten gelernt habe.

die Kaltmamsell

19 Kommentare zu „Besser handschreiben“

  1. Alice meint:

    Mein A-Z/a-z bräuchte Nachhilfe. Aber wie es mit Coaching so ist: Lohnt sich nur, wenn es weiter trainiert und genutzt wird. Bei 2 Flip-Charts/Woche (btw gibt es die überhaupt noch? Wir haben digitale Whiteboards) ist das genauso schnell wieder verlernt, wie es trainiert wurde.

  2. Frau-Irgendwas-ist-immer meint:

    Hier wird nach wie vor viel per Hand gekrakelt (leider) – immer auf Schmierpapier und immer mit Bleistift.
    Da ich privat zur aussterbenden Spezis der Geburtstagskartenschreiberlinge gehöre, wird da immer noch traniert, aber so richtig schön ist auch meine Handschrift nicht (mehr).

  3. Indica meint:

    Hihi, köstlich, was man immer noch optimieren kann, Frau Kaltmamsell!

    Haben Sie sich mit Ihrem tollen Nachnamen wenigstens eine richtig schön verzwirbelte Unterschrift im spanischen Stil zugelegt? Damit könnten Sie womöglich H- und K-Defizite ausgleichen.

    Frau Irgendwas, willkommen im Club! Ich liebe auch handgeschriebene Grußkarten und schreibe auch gern solche. Alles nur elektronisch oder virtuell, das ist langweilig.

  4. lihabiboun meint:

    HA!!! …. für andere zu entziffern…. Was glauben Sie eigentlich??? Ihre Handschrift ist ein-wand-frei + perfekt zu lesen, Sie sollten mal sehen wie andere Menschen krakeln… Ich empfehle ein Praktikum beim Bayerischen Rundfunk, wenn Leserbriefe zu beantworten sind: Das schult fürs Leben! Ihr “K” könnte in der Tat ein bißchen ausdrucksstärker sein, aber was hindert Sie, es zu tun? Und – Füller ist schön, gell.

  5. Frau Klugscheisser meint:

    Als haptischer Mensch habe ich mir zu Beginn meines Zweitstudiums einen Füller zugelegt. Seitdem schreibe ich wieder sehr viel per Hand. Allerdings war das am Anfang ein fürchterliches Gekrakel im Vergleich zu früher. Durch die Übung wurde es besser. Wie sich der Körper und Geist eines Menschen im Laufe des Lebens verändert, so tut es auch die Handschrift. Davon bin ich überzeugt.

  6. adelhaid meint:

    ..geburtstagskartenschreiben….das ist ja überhaupt die idee…

  7. Julia meint:

    leider werden in vielen unternehmen nur noch 1 x im jahr die füller rausgeholt: wenn es gilt weihnachtskarten zu (unter)schreiben. schade eigentlich. denn dann heißt es immer “wer hat ‘ne schöne handschrift” – was denen, die dann 100 karten schreiben dürfen, den spaß schnell vergällt. aber privat liebe ich meinen füller nach wie vor. und: ja, diese handschrift ist sehr schön und bedarf eigentlich keines coachings. (das gesparte geld lieber in schönes briefpapier investieren – wann haben wir eigentlich den letzten handgeschriebenen brief im kasten gehabt/zum kasten gebracht??)

  8. walküre meint:

    Handschriftencoaching wär für mich eine Art Camouflage. Meine Handschrift drückt Höhen und Tiefen meines Lebens aus (Fragen Sie nicht, wie sie im vergangenen Jahr ausgesehen hat !) und auch Reifeprozesse. Nein, diese Art von Coaching käme für mich nicht in Frage. Ihre Handschrift ist übrigens sehr interessant, mit Ecken und Kanten, passend zu der vielschichtigen Persönlichkeit, die hier im Blog zum Ausdruck kommt.

  9. Ingeborch meint:

    Wirklich ein wunderschönes “F”. Und der Rest kann auch so bleiben. Echt jetzt.

  10. stattkatze meint:

    Vielleicht geht es ja auf Englisch leichter und ganz ohne Tschakka. Penmanhship hat Tradition und gilt kein bißchen als Persönlichkeitsverkorkse. Ich finde ja, Leserlichkeit ist eng mit Höflichkeit verwandt.

    Ich mochte diese Seite hier, schon wegen der Ansprache:

    »The first thing you must have (beg, buy, borrow or steal it) is patience and gentleness with yourself.«

    http://www.paperpenalia.com/handwriting.html

  11. Lila meint:

    Ich entnehme der Website mit Erstaunen, daß in Deutschland keine Schreibschrift mehr gelehrt wird – stimmt das?????

    Ich habe ein schönes Buch über penmanship, das sich an Renaissance-Kursivschrift orientiert. Hat meine Handschrift vorübergehend verbessert. Leider haben Computer und Hebräisch meine früher mal schöne Handschrift ziemlich ruiniert.

    Aber die Schriftprobe oben spornt mich jetzt zum Üben an :-)

  12. walküre meint:

    Mir fällt grad auf, dass ich in der Volksschule (=Grundschule) Ende der 60er-Jahre ganze Hefte zeilenweise mit Schlingen, Kreisen, Strichen jedweder Ausprägung und sonstigen Zeichen gefüllt habe, bevor uns überhaupt Buchstaben gelehrt wurden ! Bei meiner Tochter (jetzt 16) war dies nicht mehr der Fall.

  13. die Kaltmamsell meint:

    Doch , Lila, wird schon noch, aber eine vereinfachte Form.

  14. croco meint:

    Ihre Schrift ist leicht und flüssig zu lesen.
    Ich wollte, das könnte man von den Handschriften sagen, die ich alleweil lesen muss.
    Meine eigene Handschrift ist auf Geschwindigkeit aus.
    Bei Tafelanschrieben muss ich höllisch aufpassen, dass ich deutlich schreibe.
    Als Service lese ich immer das parallel vor was ich anschreibe.
    So kann man das, was man nicht lesen kann, doch noch hören.

    In der Grundschule habe ich zuerst die Druckschrift auf einer Tafel gelernt, mit Griffel und Schwämmchen. Dann sind wir umgezogen und im neuen Wohnort konnten alle schon Schreibschrift mit Füller.
    Und so sieht meine Schirft auch aus. Die Großbuchstaben sind wahlweise geschwungen oder Druckbuchstaben, und so geht es dem kleinen s, dem kleinen t und dann natürlich dem kleinen z. Das arme Kerlchen wird mal als Haken, mal als Haken mit Querstrich und mal als altes z mit Unterschwung geschrieben.

    Grausam sieht das aus.
    Oder wie meine Kundschaft sagt: Charakterschrift ;-)

  15. Lila meint:

    Gibt es denn noch Füller? Meine Kinder haben nur mit Bleistift und Kuli bzw Tintenstift schreiben gelernt, und es macht sich bemerkbar. Wobei typischerweise die Söhne eine fürchterliche Klaue haben, die Töchter dagegen eine sehr hübsche Schrift. Mit Füller wäre sie noch besser, oder?

    Ich weiß noch, daß die Klasse in Geha und Pelikan gespalten war. Mein erster Füller war ein roter Pelikan. Und es war ein bedeutungsvolles Übergangsritual, als ich mir Anfang der Pubertät meinen ersten Lamy mit mittelbreiter Feder kaufen konnte :-) und wir mit grüner, schwarzer oder lila Tinte schreiben durften.

    Irgendwo muß noch meine Sammlung von Füllfederhaltern, Federn und Tinten sein… aus der Kalligraphie-Phase.

  16. Martin Emmerich meint:

    Ich schreibe praktisch immer mit relativ weichem Druckbleistift oder selten mit Tinte. Dabei finde ich interessant, wie sehr das Schreibgerät die Schrift beeinflußt.

    Vor drei Jahren habe ich einen Beitrag zu Schulschriften vefaßt. Zuvor war mir gar nicht aufgefallen, wie weit Druckbuchstaben und in Deutschland gelehrte Schreibschrift auseinanderliegen, welche regionalen Unterschiede es da gibt und wie ein guter Schriftdesigner diesen Übergang glätten kann.

  17. Sabine meint:

    Mein erster Gedanke war: Bloggen 1.0

    Sie haben eine sehr gleichmäßige Handschrift, Frau Kaltmamsell, das finde ich in der Tat beneidenswert. Bei mir sieht das immer aus, als hätten 4 sehr unterschiedliche Personen geschrieben und sich dabei noch um den Stift gestritten. Und das ist dann nur der erste Satz. *seufz*

  18. Sebastian meint:

    Aber Handschrift zu verlinken ist echt schwierig. Selbst für Linkshänder.

  19. Susanne Dorendorff meint:

    …ich habe Ihre Kommentare mir großem Interesse gelesen und möchte Ihnen sagen, dass meine Handschrift-Coachings kein Schickimicki-Schnickschnack sind, sondern für Kinder und Erwachsene konzipiert sind (und in Anspruch genommen werden), die aus unterschiedlichen Gründen unter ihrer un-lesbaren Handschrift leiden und dadurch erhebliche berufliche Probleme haben. Es muss nämlich, entgegen landläufiger Meinung, in fast jedem Beruf mit der Hand geschrieben werden. Und es ist durchaus keine Minderheit die diese Probleme haben, sondern etwa 10 Millionen Erwachsene und konstant in den Schulen etwa 3 Millionen Schüler. Wir sind also nicht auf Schönschrift oder Schönschreiben ausgerichtet, sondern auf echte Problemfälle, Kinder mit schweren psychischen und sensomotorischen Schäden die ergonomisch austherapiert sind. Mein Institut ist m. E. – leider – das einzige, das diesen Menschen professionelle Hilfe anbietet und auch “handschriftlich” helfen kann.
    Dass meine Sprache Ihnen TSCHAKKA vorkommt, und Sie damit die Vermutung verknüpfen, unser Angebot sei unseriös, ist unfähr. Denn Sie können mit dieser Formulierung auch Menschen abschrecken, für die wir eine echte Hilfe hätten sein können. Die Kosten des Coachings sind gering und unsere eBooks haben 90 Tage-Geld-zurück-Garantie. Das heißt, wenn das Programm erfolglos war, muss nicht bezahlt weden. Komplett kostenlos ist die Arbeit unseres Vereins Lesbar-schreiben.org der u. a. in den Sommerfeien einmal wöchentlich eine kostenlose telefonische Schreibberatung anbietet, die von Müttern schlecht schreibender Kinder sehr gern in Anspruch genommen wird.

    Ich grüße Sie un-beschreiblich ;-)
    Susanne Dorendorff – Das Handschrift-Institut http://www.europhi.de

    PS: Bei Ihrer Suche nach schöneren oder interessanteren Einzel-Buchstaben um eventuell “schöne Rezepte” schreiben zu können, werden Sie eventuell auf Kalligrafie-Seiten fündig, da waren Sie bei mir falsch ;-)

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