Die Spiraldynamik der Strumpfhose

Montag, 21. November 2011 um 9:05

Nein, das ist keine Petitesse, zumindest nicht über die Jahre. Mittlerweile vermute ich sogar ein potenzielles Forschungsgebiet hinter dieser Erscheinung.

Wenn Sie regelmäßig mit Strumpfhosen hantieren, wissen Sie sehr wahrscheinlich sofort, worauf ich mit „Spiraldymanik“ hinaus will: auf die selbstverdrehenden Kräfte beim Anziehen von Strumpfhosen. Es ist nicht der richtige Moment, das Für und Wider von Strumpfhosen an und für sich zu diskutieren (ja, ich mag Strümpfe deutlich lieber / nein, bei Kälte sind sie keine Alternative / doch, ich trage dessen ungeachtet auch im Winter gerne Röcke und Kleider). Interessant ist einzig das eigentümliche und entnervende Verhalten von Strumpfhosen beim Anziehen.

Meine Mutter hat mir folgendes Vorgehen beigebracht: Beide Daumen in eines der Strumpfbeine stecken, mit den anderen Fingern das Strumpfbein gleichmäßig zusammenraffen, Zehen in die Spitze stecken, Strumpfbein mit beiden Händen über das Bein streifen. An sich müsste so ein Verdrehen des Strumpfbeines vermieden werden. Doch nein: Zu 99 Prozent ist anschließend die Strumphose um mindestens 90 Grad, bis zu 360 Grad spiralverdreht am Bein und ziept. Es dauert Minuten, bis sie geradeaus zurechtgezuppelt ist.

Selbstverständlich habe ich Testreihen mit anderen Anziehmethoden durchgeführt, bis hin zum Reinschlüpfen wie in eine Jeans. Das Ergebnis war immer dasselbe: Selbst längs gemusterten Strumpfhosen, deren Spiralisierung ich entgegenzuwirken glaube, indem ich beim Zusammenraffen einfach (haha) entlang der Längsstreifen raffe, zeigen eine deutliche Verdrehung spätestens beim abschließenden Hochziehen des Unterleibsteils.

Nun frage ich Sie: Was mag dahinter stecken? Die Corioliskraft? Besonders gewinnbringende aber nutzermissachtende Wirkverfahren? Der ungeheure Umfang meiner Beine? Kobolde?

(Und bitte erzählen Sie mir nicht, dass Sie keine Ahnung habe, wovon ich schreibe und ich all die Jahre mit diesem Problem völlig allein im Universum bin – ich bekäme Angst.)

die Kaltmamsell

39 Kommentare zu “Die Spiraldynamik der Strumpfhose”

  1. Evi meint:

    Liebe Frau Kaltmamsell,

    Sie dürfen Angst bekommen. Ich habe das Strumpfhosenanziehen eben genau so gelernt und bei mir funktioniert es tadellos. Mit Muster, ohne Muster, fein, strick oder angora, vollkommen egal. Ich habe aber schon Freundinnen mit ihren Strumpfhosen kämpfen sehen. Stadtmadlwadn konnte ich da allerdings nicht als gemeinsames Indiz für Strumpfhosenspiraldynamik erkennen.

    Es grüßt die angorabestrümpfte
    Evi

  2. ubarto meint:

    kenne ich, kenne ich. Bei mir meist dadurch verschärft/bedingt, dass ich öfters die Beine vertausche. Folglich gilt bei mir „je dicker die Strumpfhose, desto weniger verdreh“ – am besten mit so Strickteilen, die durch ein Etikett klar markiert haben, wo vorne und wo hinten ist (die sind zwar nicht grade sexy, aber im Winter schön warm).
    Diese blickdichten Mikrofaserdinger gehen auch noch, aber Feinstrumpfhosen – ganz schlimm.

  3. oachkatz meint:

    Um noch ein bisschen mehr durcheinander zu bringen: ich kenne das Phänomen, habe keinerlei Erklärung dafür und schon gleich gar nicht in meinem Fall, wo das nicht bei jeder Strumpfhose auftritt, nur bei manchen. Und mein Stadtmadlwadlumfang ändert sich nicht von Strumpfhose zu Strumpfhose.

  4. percanta meint:

    Zum Herumzuppeln: Wie man Strumpfhosen am besten anzieht, habe ich von meiner Mitbewohnerin in der ersten WG gelernt. Ich Erstsemesterlein, sie Hotelfachfrau-Azubi, die jeden Tag Blusen bügeln und Feinstrumpfhosen anziehen musste, und das ging so: Geknüddelte Strumpfhose an die Füße, sauberes Paar Gummihandschuhe an die Hände, Strumphose hoch und ganz hoch und mit der flachen Gumminhand auf den Beinen in Form ziehen. Ging schnell und hat – anders als mein Dreh- und Zupfversuche – nie den Strumpf zerrissen.
    Die Physik überlass ich anderen, aber das wäre vielleicht einen Versuch wert.
    (Mein Problem mit Feinstrumpfhosen ist, dass ich nie genug Paare dabei haben kann. Entweder zerreiße ich sie schon beim Anziehen mit den Händen, oder mit dem Reißverschluss des Stiefels am anderen Bein, oder am Stuhl, oder einfach so. Strumpfhosen, ein teures Hobby.)

  5. Milla meint:

    Guten Tag, Frau Kaltmamsell,

    ich kenne das Problem auch und es kann mir den Tag verderben, denn meistens bin ich
    sehr in Eile und kann nicht ausgiebig zuppeln, bis alles sitzt. So laufe ich also den Rest des Tages mit abgeschnürten Oberschenkeln durch die Gegend. Besonders schön ist
    die Variante „zu kurz“, wo der Zwickel beim besten Willen nicht höher als bis zum Knie zu würgen ist und der (rutschende) Bund irgendwo auf den Hüftknochen hängt. Fazit:
    Ich schätze, Strumpfhosen wurden von Männern erfunden, um Frau vom Wesentlichen abzuhalten.
    Beste Grüße, Milla
    (Im Winter am liebsten nur Hosen, Röcke und Kleider nur zu offiziellen und beruflichen Gelegenheiten und zwar Strümpfe mit Halter, halterlose Strümpfe, die Geschichten sprengen die Kommentarfunktion hier)

  6. walküre meint:

    Sie glaubten doch nicht ernsthaft, mit dieser Problematik alleine dazustehen ?
    Ich allerdings habe im Laufe der Zeit festgestellt, dass diese seltsame Eigendynamik auch von der Marke der Feinstrumpfhose abhängt; meine mittlerweile seit etlichen Jahren bevorzugten Feinstrumpfhosen tendieren lediglich minimal zu derlei Kapriolen.

  7. Julia meint:

    Mindestens ebenso schlimm ist doch das Problem, dass der Zwickel immer, immer irgendwo hängt nur nicht da, wo er hingehört. Und was wäre unangenehmer? Ich frage mich, was mit der Spiraldynamik (die ich natürlich kenne!) passiert, wenn man quergeringelte Strumpfhosen trägt. Kann man die Kräfte dann austrickesen? Nur: Wer trägt gerne quergeringelt?

  8. mariong meint:

    ja.
    und es fängt früh an; am schlimmsten finde ich es meiner 6jährigen Tochter Strumpfhosen nach der von Ihnen geschilderten Methode anzuziehen. Dabe sind Kinderstrumpfhosen ja nicht so leicht zu zerreißen wie Feinstrumpfhosen, aber offensichtlich so zusammengenäht, dass ein Fuß nach vorne und einer nach hinten zeigt.
    (Wir sollten froh sein, dass wir weder uns noch anderen Personen Kompressionstrümpfe anziehen müssen, das ist der Gipfel der Zumutung)

  9. Frau Klugscheisser meint:

    Ich dachte immer, das liegt an der Qualität der Strumpfhose und hatte bereits eine Art zweite Wahl im Verdacht. Andererseits habe ich es meiner Anatomie zugeschrieben – meine Beine sind ein wenig aussenverdreht. Im Sommer trage ich deswegen am liebsten halterlose Strümpfe zur Uniform. Kompression kenne ich ebenfalls, da gestalten sich die Hürden beim Anziehen allerdings ein wenig anders.
    Was mich aber viel mehr interessiert ist die Erklärung für das Phänomen, warum der Mond anders aussieht, wenn man ihn mit nach unten gebeugtem Kopf durch die Beine betrachtet. In dieser Haltung sitzt jede Strumpfhose übrigens perfekt.

  10. Sabine meint:

    Halterlose Strümpfe haben überdies noch den Vorteil, dass man gleich mehrere Paare der selben Sorte kaufen kann und es folglich nicht so schlimm ist, wenn einer mal zerreißt.

    Aber im Winter, das ist wahr, da sind halterlose Strümpfe nicht so hilfreich.

  11. barbara meint:

    Ach, seien Sie doch froh hier, Sie junges Gemüse alles, daß Sie nicht in den Fuffies KIND waren.
    Da gab es noch vor dem Frühstückskakau ein Leibchen mit diesen Haltern an denen widerlich kratzige Wollstrümpfe befestigt wurden. Und die Spiraldynamik gab es damit auch schon, so daß man in den Pausen die Strümpfe drehte und neue anklipste und das meist mehrfach während eines Schultags.
    Eine Hürde war auch, den Clip an der richtigen Stelle anzubringen, weil es einen sonst schief und bucklig zog wie den Glöckner von Notre Dame.
    Jedoch, auch heute geschieht es hie und da, wenn in Eile, mit den wirklich fantastischen österreichischen Strumpfhosen.

  12. Tanja meint:

    Wie kommen Sie nur darauf, mit der Spiraldynamik alleine dazu stehen? Ich für meinen Teil habe das Problem dahingehend gelöst dass ich nur noch Strumpfhosen einer bestimmten Marke kaufe – da hält es sich in Grenzen. Und das ist keineswegs eine teure Marke, ganz im Gegenteil.

  13. Sebastian meint:

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    Genau!

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  14. AnkeD meint:

    Mh, ich trage nie Feinstrumpfhosen, jetzt weiß ich auch mal wieder, warum. Zusätzlich zu dem kratzigen und ekligen Gefühl von Plastik auf der Haut, den schwitzigen Füßen und der Vorsicht, die man walten lassen muß, damit die Drecksdinder nicht kaputt gehen…

    Ich trage Ski-Unterwäsche, die gibt es auch in Baumwolle, mit normalen Socken. Das ist warm, luftdurchlässig und bequem. Allerdings – ich trage nie niemals Rock, bin deshalb nicht repräsentativ.

  15. Croco meint:

    Die dünnen Strumpfhosen und ich, wir passen nicht zusammen. Bei mir wandern sie den Tag über nach unten. Ich muss immer wieder in geheime Räume schleichen und sie hochziehen. So gibt es im im Sommer, also von April bis Oktober, nackiges Bein und danach die österreichischen Strumpfhosen, zu Röcken, zu Hosen, zu allem. Opal, blickdicht. Sie halten ewig. Und man kann sie sogar flicken.

  16. Lila meint:

    Ich trage auch im Winter fast nur Röcke und Kleider und kenne das Phänomen seit meiner Kindheit. Meine Oma hat mir damals (da war ich noch im Kindergartenalter) beigebracht, meine Strumpfhose auf dem Teppich oder Bett vorher schön ordentlich und unverdreht hinzulegen und dann erst schön langsam anzuziehen. Das mache ich heute noch so. Direkt aus der Schublade geholt ist jede Strumpfhose, auch die teuerste, in sich verdreht. Ich vermute, das kommt vom Wirkprozeß, der ja auch im Kreis rumgeht.

    Bei Feinstrumpfhosen (die ich praktisch nie trage, denn hier ist es entweder zu heiß oder zu kalt dafür) ist das übrigens weniger problematisch als bei etwas dickeren Strumpfhosen. sie lassen sich eher mit brutaler Gewalt „geradezerren“, was sich dann natürlich im Lauf des Tages rächt.

    Ich schreibe mir übrigens auf, welche Strumpfhose ich gekauft habe, und ob es sich lohnt, sie nachzukaufen. Es gibt inzwischen so viele Variationen, das finde ich total verwirrend. Inzwischen kaufe ich Strumpfhosen nur noch in einem kleinen Lädchen für religiöse Jüdinnen. Die haben auch sehr schöne Röcke. In Israel gibt es ja viel mehr Frauen, die nur Röcke und Kleider (mit blickdichten Strumpfhosen oder ohne) tragen, da fall ich weniger auf. In Deutschland fällt mir immer auf, daß die meisten Frauen fast immer Hosen tragen.

  17. Frau Eff meint:

    Verzwirbelt, verdreht, verärgert – das ist auch meine Beziehung zur Strumpfhose. Wobei ich das mit dem Verdrehen der Strumpfhose persönlich anlaste, sozusagen mangelnde Mitwirkung. Wofür das arme Ding aber nichts kann, ist der obere Teil. Da vermute ich wirklich einen Kompott, äh Komplott der Männerindustire: Mann versucht Frauen vom politischen Denken ab- und um den Verstand zu bringen, indem man das Oberteil von Strumpfhosen (Zwisckel, oder wie das heißt) so unmöglich lang macht, dass der Bund mindestens bis über die Brust reicht, oft bis noch weiter oben. Gleichzeitig ist der Bund so eng, dass auch eine Strumpfhose in Größe 46 mir (sonst Größe 38) alles abschnürt. Frau versucht sich zu retten, indem sie das obere Strumpfhosenteil umschlägt und von oben nochmal über die Hüfte zieht. Das nimmt aber die Stumpfhose wiederum persönlich und rutscht langsam herunter. There’s room for improvement, liebe Hersteller.

  18. croco meint:

    So schwer kann das doch nicht sein, eine reißfeste, nicht rutschende Strumpfhose herzustellen. Technikaffin, wie wir Deutschen sind.
    Welch mörderisch stabile Gewebe stellt mitterweile die deutsche Industrie her.

    Frau Eff, ich glaube auch, dass es sich um eine Verschwörung handelt.
    In Syrien gibt es ein Sprichwort, eher eine Anleitung für Männer, damit die Frauen nicht weglaufen: Halte sie schwanger und barfuß.
    Hier geht beides nicht. So macht man eben unmögliche Stumpfhosen.
    Die Verschwörer wissen genau,dass wir damit nicht weit kommen.

    Man sollte einen Mädchenpreis ausschreiben.
    1. Für zufriedenstellende Stumpfhosen.
    2. Für Cremetuben, die nicht umfallen
    3. Für Bodys mit stabilen Druckknöpfen
    ………………………………………………usw.

  19. Nathalie meint:

    Seit ich Strumpfhosen oder Strümpfe trage, die etwas verstärkt sind, d.h. „stützen“, hatte sich das Problem für mich erledigt. Positiver Nebeneffekt – ziehen weniger Fäden und bekommen wesentlich weniger Laufmaschinen. (Und ich meine nur die leicht verstärkten, nicht die Gesundheitsteile.)

  20. percanta meint:

    @croco BODYS?!

  21. Ulla meint:

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    Made my day

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  22. kid37 meint:

    Ich kenne es nur gerüchteweise, aber auf der Südhalbkugel sollen sich die Strumpfbeine tatsächlich andersherum verwickeln. Für Äquatorhopper sicher unangenehm. (Aus Anschauung weiß ich, daß bei quergeringelten Strümpfen noch das Problem der parallelen Ausrichtung der Streifen auf beiden Beinen kommt.)

  23. croco meint:

    @percanta:
    BODYS = denglish für BODIES = Leibchen mit Höschen unten dran und Druckknöpfen als Verschluß. Große Frauen können sie nur tragen, wenn sie gebückt gehen.
    Einmal aufrecht, platzen die Knöpfe und das Teil rollt sich vorne und hinten nach oben.
    Meist in unpassenden Momenten.
    Sie sehen aber gut aus unter Blusen und rutschen nicht aus der Hose wie ein Unterhemd das tun würde.
    Und die Unterhemden sind wieder zu kurz für grosse Frauen.
    Ein Drama, ich sag’s Ihnen

  24. Beate meint:

    @ croco: Von wegen die österreichischen halten ewig. Sie meinen auch die sauteuren aus Bregenz, oder? Wollte mir letzthin mal den Luxus gönnen und hab 28 Euro gezahlt. Und beim ersten mal hochziehen – ratsch. Kaputt.
    Jetzt trag ich wieder Aldi.
    (Und bei denen ist die Spiraldynamik auch nicht so krass…!)
    ;)
    (Lustiges Thema übrigens!)

  25. Beate meint:

    Noch ein Wort zu Bodys: Reinste Frauenquälerei!

  26. scarbo meint:

    Nicht nur längs am Bein verdreht sich das Zeug (auch bei billigen Strumpfhosen), sondern nach kurzer Zeit erscheint die ausgebeulte Ferse auf dem Rist. Auch bei dickeren Strumpfhosen und besonders bei Socken. Das hab ich noch bei niemandem je gesehen! Muss an meinem Gang liegen. Endless story.

  27. Indica meint:

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    Made my day

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  28. padrone meint:

    Scheint ein Frauenthema zu sein… Ich kann nur soviel beitragen, als mir Frauenbeine in Strumpfhosen selten nicht gefallen. Schuhe spielen dabei auch eine gewisse Rolle…

  29. barbara meint:

    Ohne die Bodies aus Bregenz kann ich keinen bayerischen Winter überstehen.
    Wählt man Typ String, fällt die SSL in Hosen weg.
    Wenn eine dieser Strumpfhosen beim ersten Anziehen ratsch macht, hat man was falsch gemacht. In deren Geschäften mal zeigen lassen, wie ’s geht.
    Ich bin keine Luxustante, aber eine billige Strumpfhose sieht GRAUENVOLL aus.

  30. Croco meint:

    Genau, Barbara, die bergenzer Bodies. Lang genug, feines Gewebe und sie halten ewig.
    Ich hab auch mit Schnur, aber was fehlt mir dann, die SSL?

  31. Croco meint:

    Genau, Barbara, die bergenzer Bodies. Lang genug, feines Gewebe und sie halten ewig.
    Ich hab auch mit Schnur, aber was fehlt mir dann, die SSL? In meiner Welt ist das ein Verschlüsselungsverfahren.

  32. barbara meint:

    Die Sichtbare Slip Linie.
    Woody Allens Freund (in einem seiner allerersten Filme) schaut einem aufregenden Weiberarsch hinterher mit den Worten „Guck mal, die SSL“. Woody fragt ebenso wie Du, Croco, und wird aufgeklärt.
    Also, den törnte das an, ich finde die SSL scheußlich.
    Kürzlich las ich dazu was in einem englisch-französischen Blog. die Bloggerin geht mehrfach in der Woche zum Aquajogging mit Frauen von 18 bis 85l, die sämtlich Wert darauf legen, KEINE SSL zu haben. Sprich, alle tragen String.

  33. croco meint:

    Ach, sieh an, dazugelernt.
    Bei Bodies mit Muster muss String sein, sonst zeichnet es sich sehr ab.
    Ansonsten ist die Schnur nicht der bequemsten eine.
    Dann lieber nix drunter.(psssst….)

  34. walküre meint:

    Ich hätte da einen Titel für eine Diplomarbeit zu vergeben:

    „Betrachtungen über die Spiraldynamik handelsüblicher Feinstrumpfhosen unter besonderer Berücksichtigung der Corioliskraft“

  35. Katinka Green meint:

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    Made my day

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  36. e13Kiki meint:

    Ein Freund erzählt gelegentlich von einem mittlerweile verstorbenen Verwandten, der augenscheinlich keiner geregelten Tätigkeit nachzugehen schien und sich zeitlebens dem Müssiggang hingab. Woher das Geld dazu kam, war sein wohlgehütetes Geheimnis: er hatte in seiner Jugend (in den 50ern) die unzerreissbare Damenstrumpfhose erfunden. Die Vertreter des Kartells der Herstellerfirmen bekamen jeweils hektische Flecke im Gesicht, setzten sich zusammen und beschlossen, ihn fürstlich dafür zu bezahlen das Patent in die Nachttischschublade zu legen.

    Vielleicht – wahrscheinlich sogar – ist dies eine Mär, aber ein Körnchen Wahrheit steckt wohl darin. Wie sonst liesse es sich erklären, daß es nach wie vor keine unzerstörbaren Damenstrümpfe gibt? Ganz zu schweigen von unverdrehbaren, oder solchen, bei denen der Zwickel nicht in den Kniekehlen sitzt wenn frau größer als 1,48m ist?

  37. Detlef meint:

    LOL …

    Tja, meine Damen … es ist halt nicht leicht … :-)

    Dann werde ich als Mann, den Damen einfach mal helfen.
    Nicht wundern, auch Männer tragen mittlerweile Feinstrumpfhosen.
    Gibt ja viele Firmen, die eigens eine Produktlinie für Männer im Programm haben.

    Also. Auch mir begegnet diese Phänomen, von verdrehten Strumpfbeinen beim anziehen einer Strumpfhose.
    Das kommt übrigens vom Waschen der Strumpfhosen, und vom eventuellen Schleudern in der Waschmaschine. Da verdreht sich die Geschichte einfach.

    Fakt ist, ihr bekommt es nicht zurechtgezupfelt. Keine Chance. Niemals. Es geht einfach nicht. Was einmal um 180 Grad verdreht ist, ist um 180 Grad verdreht.
    Mit ein bisschen zurechtzupfeln, kann man ein bisschen was ausgleichen. Aber halt keine 180 Grad. Also versucht es nicht mehr. Hat keinen Sinn.

    Die Lösung liegt auf der Hand, und ist recht einfach.

    Wenn ihr beim anziehen des rechten Strumpfhosenbeins merkt das es verdreht ist, dann stopt das anziehen, und schaut in welcher Richtung es verdreht ist.
    Rollt das Strumpfhosenbein komplett wieder runter bis zu den Zehenspitzen, dreht es um 180 Grad in die richtige Richtung, und zieht das Strumpfhosenbein wieder normal hoch.

    Und dann ist das gut.

    Ich hoffe ich konnte euch damit helfen. :-)

  38. Thomas meint:

    Hallo das mit den verdrehten Feinstrumpfhosen kenne ich auch gilt aber meist nur bei den ganz billigen. ansonsten geht das anziehen der Feinstrumpfhose eigentlich super. Habe da nicht nur eine Technik die Feinstrumpfhosen an zu ziehen kommt auf die dicke der Feinstrumpfhose an, trage zwischen 5 und 15 den Feinstrumpfhosen Täglich ohne ausnahmen.
    Ja auch als Mann sind Feinstrumpfhosen herrlich am Bein zu Tragen.

    Gruß Thomas

    Ein Tag ohne Feinstrumpfhose ist kein Tag.

  39. die Kaltmamsell meint:

    Ich wiederspreche, Thomas: Das Phänomen tritt auch bei höchstwertigen (zumindest teuersten) Strumpfhosen auf und bei jeder Anziehtechnik. Vielleicht muss man einfach das Gefühl gesponnenen Kunststoffs auf der Haut wie Sie schätzen – mir sind andere Materialien lieber.

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