Journal Samstag, 1. Februar 2014 –
erster Isarlauf des Jahres

Sonntag, 2. Februar 2014 um 9:49

Wolkenlose Sonne, milde Luft, und der heftige Sport der vorhergehenden Tage hatte keine hinderlichen Spuren hinterlassen – raus an die Isar zum ersten Isarlauf des Jahres!

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Es waren so viele Joggerinnen und Jogger unterwegs, dass es streckenweise nach Gänsemarsch aussah, doch ich kenne ja Ausweichrouten.
An der Brücke Maria Einsiedel wurde die Isar kanubunt.

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Zum Nachtmahl das zweite Rezept aus Ottolenghi/Tamimi Jerusalem: Roasted butternut squash & red onion with tahini & za’atar. Zu Lammkoteletts.

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Gut, aber nicht so sensationell, wie ich es von Ottolenghirezepten inzwischen erwarte. Zumindest habe ich jetzt gelernt Tahini zu verdünnen: Ein paar Löffel Zitronensaft/Wasser führen nämlich erst mal zu einer brösligen Verdickung, die mich ratlos gemacht hatte. Jetzt weiß ich, dass ich einfach mehr Wasser einrühren muss, dann wird das Ganze wieder dünn.

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Gelesen, unter anderem:

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Nico Lumma schreibt über “Die Sache mit dem Schüleraustausch in den USA”.

Seine wundervollen Erlebnisse freuen mich umso mehr, als mir bislang vor allem abschreckende Erzählungen zu USA-Schüleraustausch im Gedächtnis geblieben sind, von waffennärrischen Gasteltern bis religiösen Fanatikern (eine Kommilitonin war nach Deutschland mit einem “Verlobten” zurückgeschickt worden und dem Auftrag, hier eine Kirchengemeinde zu gründen).

Selbst verpasste ich solch ein Schuljahr in den USA: Meine Englischlehrerin sprach mich zwar direkt an, ob das nichts für mich wäre, doch meine Mutter opponierte vehement. (Da allein die Möglichkeit meinen Horizont bei Weitem überstieg, protestierte ich vermutlich nicht allzu sehr.) Ich muss sie mal fragen, ob sie mir heute die wahren Gründe nennt.

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“The Sexy Lie”: Caroline Heldman argumentiert gegen die Einstellung mancher Frauen, sich selbst als Sexobjekt zu präsentieren, sei ein Zeichen von Macht. (Und definiert vorher, was die Kriterien für eine Darstellung als Sexobjekt sind.)

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Zum Kochen muss derselbe Wein verwendet werden wie später dazu serviert wird? Oder: Welcher Wein verkocht wird, ist völlig egal, da er ja eh verkocht wird? Die erfahrene Köchin Eline hat zwischen diesen beiden Extremen gründlich geforscht und ausprobiert. Ihre Schlüsse: “Kochwein ≠ Köchinnenwein und neun weitere Kochweinthesen“.
Hier sind auch die Kommentare interessant.

die Kaltmamsell

4 Kommentare zu „Journal Samstag, 1. Februar 2014 –
erster Isarlauf des Jahres“

  1. Nicole meint:

    Ich empfehle ganz dringend den Kuchen aus “Jerusalem”. Habe es gerade nicht zur Hand, und weiß den Namen nicht. Es ist jedenfalls der Hefeteig mit Schoko und Nüssen, zum Kranz verschlungen und nach dem Backen mit Sirup getränkt. So backt man sich in die Herzen von Menschen! (Oder habe ich den hier schon angepriesen? Falls ja, betrachten Sie die Wiederholung als Untermauerung meiner Begeisterung. Ung, und, ung.)

  2. die Kaltmamsell meint:

    Ah, das müssen die “Chocolate krantz cakes” sein, Nicole – vielen Dank, ist fürs nächste Wochenende eingemerkt.

  3. Wieseltier meint:

    Auch ich hatte nicht die Möglichkeit, ein Schuljahr im englischsprachigen Ausland zu verbringen, aber etliche meiner Mitschüler/innen. Das führte dazu, dass der Englisch-Leistungskurs nach Rückkehr der inzwischen zu so etwas wie Muttersprachlern gewordenen Freunde für mich zur reinen Zuhörveranstaltung wurde. Ich habe meine Mitschüler nicht mehr verstanden und mich vor allem nicht mehr getraut, selbst den Mund auf zu machen. Meine Noten sind rapide gesunken. Klar, hätte der Lehrer besser/anders damit umgehen müssen. Der war aber auch froh, endlich mal mit Vollgas in die Diskussion einsteigen zu können (bei uns wurde 1982 noch diskutiert).

  4. Caro meint:

    Verehrteste, Du hast mich zum Kürbis inspiriert. Hier war er ein Hit!

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