Journal Donnerstag/Freitag/Samstag, 1./2./3. September 2016 – Sommer mit Besuch

Sonntag, 4. September 2016 um 10:34

Am Donnerstag um fünf aufgewacht, vor klopfendem Herzen und Ängstlichkeit nicht mehr eingeschlafen (nein, kein Anlass, reine Biochemie).

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Es regnete ein paar Mal am Tag, teilweise heftig – auch bei Sonne. Nach Feierabend auf dem Heimweg Einkäufe erledigt, das Nachtmahl bestand aus großen Mengen Salat und Frischgemüse aus Ernteanteil.

Besuchsvorbereitungen, denn spät nachts kamen liebe Urlaubsgäste aus Berlin (so Leute aus dem Internet) für eine Münchenwoche zu uns. Ich hielt mich mit Bügeln und Lesen wach. (The Vegetarian von Han Kang ausgelesen: Dicke Empfehlungen, Details nach dem Treffen meiner Leserunde.)

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Den Freitag hatte ich mir frei genommen, um Zeit für meine Gäste zu haben. In einem wundervollen Sommermorgen holte ich uns Frühstück, und über diesem saßen wir lange plaudernd.

160902_01_Suedfriedhof

Da ich Kopfweh hatte und mich wacklig fühlte, knickte ich meine Schwimmpläne und schleppte den Besuch nachmittags an die Isar. Netterweise präsentierte sich München hier so, wie ich es als typisch verkaufe: Bunt, menschenreich, mit vielen Sonnenbrillen und Kinderwagen, in goldenem Sonnenlicht.

Zum Nachtmahl gab es Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat (nach Langem kochte ich mal wieder selbst), der Besuch hatte vom eigenen Spazieren bayerische Whiskys zum Probieren mitgebracht (gut!), Herr Kaltmamsell servierte zum Nachtisch Sticky Toffee Pudding.

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Meine Schwimmrunde holte ich am gestrigen Samstag nach. Nach Frühstückholen spazierte ich ins Schyrenbad.

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Ich hatte so viel Spaß im fast leeren Becken unter wolkigem Himmel, dass mir meine üblichen drei Kilometer zu wenig waren. Es wurden 600 Meter mehr, bei vollem Spaß.

Nachmittags Zwetschgendatschibacken und -essen, Brotteig angesetzt, Kunstgeschichte gelesen.
Den Abend verbrachten wir in milder Luft im Paulaner-Biergarten – in dem sich bei mir irgendwie kein echtes Biergartengefühl einstellen will. Vielleicht weil er doch recht übersichtlich ist? Weil man keine Familien mit eigener Brotzeit sieht? Weil das Personal vollverdirndelt und -verlederhost ist?

die Kaltmamsell

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