Journal Mittwoch/Donnerstag, 25./26. Januar 2017 – Fotoblick

Freitag, 27. Januar 2017 um 6:47

PokémonGO behauptete schon am Montag, ich sei mit dem Spiel 1.000 Kilometer gelaufen. Das verblüfft mich nun doch – zumal ich es beim Wandern nicht mal anschalte. Tausend Kilometer in sieben Monaten? Echt jetzt?

Gestern vor der Arbeit eine halbe Stunde Crosstrainer daheim – wie gut mir sportliche Bewegung am Morgen immer tut. Gestern Abend Friseurtermin, diesmal nicht ganz so kurz, rein wegen der Abwechslung. Daheim wartete mein neuer Rucksack auf mich und ist noch viel toller als erwartet: Eine eigene geräumige Tasche vorne mit Schlüsselschlange sowie Fächern für Handy und Geldbörse, ein extra Reißverschluss auf zwei Drittel Höhe, der einen seitlichen Zugriff ermöglicht, ein Täschchen mit einem Fahrradsattelüberzug.

Wetter nicht mehr ganz so bitter kalt, Temperatur nur noch um den Gefrierpunkt. Allerdings immer noch Inversionswetterlage mit gehöriger Feinstaubbelastung (hier die ständig aktualisierten Messwerte) – ob meine Kopfschmerzen damit zu tun haben?
Die Tage werden länger.

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In Zeiten hoch entwickelter Fototechnik wird Profi-Fotografinnen und -Fotografen oft die Könnerschaft abgesprochen – mit einer entsprechenden Ausrüstung könne das doch jede. Deswegen finde ich es vielsagend, welche Bilder sie mit Wegwerfkameras erzeugen.
„Was passiert, wenn man Profi-Fotografen Einwegkameras in die Hand drückt“.

Mein Favorit: Strand mit Orangen von Rob Kulisek.

via @ankegroener

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Und weil wir gerade bei Fotos sind:
„Check Out These Fantastic Photos of Birds in Urban Spaces“.

via @fraudiener

[Sam Hobson has] made it his mission to bestow some intrigue on birds and other animals by showing how they survive in and around cities and towns, even if we fail to notice.

Ganz genau: Ich bin immer wieder erstaunt, wie erstaunt Leute sind, wenn ich ihnen Vögel in der Stadt zeige. Ja, das war gerade ein Falke, der ums Eck des Bürohochhauses flitzte. Und nein, ich muss nicht hinsehen, um die Ankunft der Mauersegler zu bemerken – ja, diese komischen Sommergeräusche sind Mauersegler. Nein, das sind keine Schwalben. Und wenn man einen Krähenschwarm im Flug von einem Starenschwarm unterscheiden kann (d’ooh?), bemerkt man auch die beiden Kormorane, die eben am Bürofenster vorbeizogen.
Andererseits musste ich auch erst Ende 30 werden, bis ich Vögel genauer bemerkte.

die Kaltmamsell

6 Kommentare zu „Journal Mittwoch/Donnerstag, 25./26. Januar 2017 – Fotoblick“

  1. Pamela meint:

    haha, das erste foto bei dem einwegkamera-artikel ist aber schon selten deppert.

  2. giardino meint:

    Die Vogelfotos sind so wunderbar. Und ich musste grinsen, was die Reaktion anderer angeht – genauso geht es mir auch, beginnend mit der ganz anderen Wahrnehmung im Alltag. Wobei meine Vogelbegeisterung sogar erst mit einem Islandurlaub vor vier Jahren richtig Feuer gefangen hat.

  3. Texas-Jim meint:

    Vielleicht interessieren Sie sich für das Projekt Luftdaten.info. Dort gibt es eine Karte mit den Messwerten privater Sensoren und außerdem eine Anleitung zum Selbstbau. Ich finde das sehr spannend.

  4. Ulrike meint:

    Früher habe ich sehr viel analog fotografiert. Zwar nicht mit solchen Einwegknipsen, aber mit Kleinbildkameras für Filme mit 24 oder 36 Aufnahmen oder mit einer uralten Kamera, die mit Rollfilm für 12 Bilder bestückt wird.

  5. Croco meint:

    Mit der Vogelseite haben Sie Herrn croco eine große Freude gemacht. Er hat auch die Vogelstimmen gefunden und ließ es hier gewaltig piepsen gestern Abend.
    Meine Ornithologieprofessor Dr. Peter Berthold war gestern abend bei 3nach9 bei Radio Bremen zu sehen. Er propagiert seit längerem die Sommerfütterung und begründet sie auch. Und er kann herrlich pfeifen. (Mediathek, falls Interesse)
    Wenn man es sich anschaut, sieht man auch einen Fall für „Duzen ohne Grund“.

  6. Julia meint:

    Noch ein neues „Vögel in der Stadt“-Buch:
    http://www.simonandschuster.com/books/Birds-Art-Life/Kyo-Maclear/9781501154201


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