Journal Dienstag, 5. Juni 2018 – Erschlagener Sommertag

Mittwoch, 6. Juni 2018 um 6:06

Hello old fiend – nachts meldete sich Tante Migräne zurück. Zum Glück so früh, dass ich Zeit für Triptan und nach dem langsamen Verschwinden des Hackebeils durchs rechte Auge für ein paar Stunden Schlaf hatte; diese Woche wäre ein Krankheitstag durch und durch saublöd.

Also in die Arbeit geschleppt; die Fähigkeit, fokussiert geradeaus zu schauen, würde schon nicht gebraucht werden. Am Himmel wieder strahlende und wolkenlose Sonne.

Wie gewohnt wurde das Elend im Lauf des Tages besser. Allerdings elendig langsam, und das bei einem Arbeitstag, der sich nochmal gewaschen hatte.

Ich hatte das Fahrrad genommen, weil ich nach Feierabend noch für eine Besorgung zum Baumarkt in der Landsberger Straße wollte. Es war echte Sommerhitze, durch die ich glitt, in dichtem und damit gefährlichem Fahrradverkehr. Ich sehe keine Ansätze, dass sich die Verkehrsplanung ernsthaft auf die Verschiebung des Stadtverkehrs Richtung Fahrrad einstellt. Oder auf die zunehmende Zahl von Lasten- und Transportfahrrädern: Es gibt jetzt nicht nur SUV-Autos, die ganze Straßen einnehmen und über die man als Fußgängerin oder Radlerin genauso wenig drübersieht wie über Lkw, nicht nur SUV-Kinderwagen, die auch bequem breite Gehwege ganz einnehmen – es gibt jetzt auch SUV-Fahrräder, die mit zwei Außenrädern vorne und einer Transportkiste dazwischen selbst bequem breite Fahrradwege ganz belegen (wie vorher schon einige Typen Fahrradanhänger mit Außenrädern).

Herr Kaltmamsell hatte Zucchinisalat mit Cashew und Parmesan zum Abendbrot vorbereitet, außerdem Eiscreme zum Nachtisch besorgt; beides tat gut.

Nach der Migränenacht war ich immer noch erschlagen, ich ging noch bei Tageslicht ins Bett.

§

Apropos gar nichts: Hier ein Kosmetiktipp, den ich selbst gerne schon früher gehabt hätte. Weil meine Beine in der Sonne schon seit vielen Jahren so gut wie gar nicht bräunen, helfe ich mit Selbstbräunungscreme nach, damit der Unterschied zu Gesicht und Armen nicht zu groß wird. Und dafür ist Selbstbräunungscreme vom dm wirklich super: Sie zieht gut ein, wird auch bei sofortigem Sandalentragen nicht streifig, färbt erst am Folgetag leicht und gleichmäßig in absolut natürlichem Hautton.
Sie ist besser als alles, was ich in den Jahren davor in unterschiedlichsten Preisklassen verwendet habe. Plus: Die Tube ist zwei Jahre lang haltbar und kostet ganz wenig.

die Kaltmamsell

9 Kommentare zu “Journal Dienstag, 5. Juni 2018 – Erschlagener Sommertag”

  1. Christine meint:

    In den letzten Tagen hat auch mich der Kopfschmerz gelähmt. Seit heute geht es wieder und die Lebensfreude kehrt zurück. Zum Glück kann ich mir die Arbeit etwas einteilen und dann halt Stupideres erledigen und jetzt erst wieder Kopfarbeit leisten.
    ~
    Ich bin selber ein paar Jahre mit Fahrradanhänger gefahren. Erstens gab es bis vor Kuzem keine offizielle Regelung über die Beleuchtung der Anhänger, die ist erst vor ein paar Monaten eingeführt worden. Auch sind die Radwege absolut (noch) nicht darauf ausgelegt – meistens passt es aber. Da wird es in den kommenden Jahren bestimmt noch jede Menge Neuregelungen geben. Nicht immer zum Besten für die Radfahrer. So kann ich mir vorstellen, dass eine Auflaufbremse für Anhänger irgendwann mal Pflicht wird: Das Ding schiebt ziemlich, man unterschätzt das leicht.

  2. Joel meint:

    Ja, das Wort SUV macht mich auch immer fuchsiger!

    Ich persönlich bevorzuge immer Selbstbräuner aus der Spraydose, weil es sehr fix geht, nur eine knappe Minute trocknen muss, sehr regelmäßig wird und die Hände nichts abbekommen.

  3. lihabiboun meint:

    O wow, der Zucchinisalat wird ja so-fort nachgebaut! Und danke, jetzt weiß ich auch, dass ich mich gestern nicht getäuscht hab, als ich in der Kurve lag wie ein Schluck Wasser. Komisch, warum braucht man Referenzen, um zu glauben, dass es einem elend ist ….. ? Gute Restwoche!

  4. Christine meint:

    Auch ich hatte schlimme Migräne Montag/Dienstag – irgendwie erleichtert es ja doch, wenn es anderen genauso geht …

  5. Robert meint:

    Fahrradanhänger fuchsen mich gar nicht, Selbstbräuner in Spraydosen oder Kirschtomaten in kleinen Wegwerf-Plastikeimern schon mehr. Sehr fuchsen mich Raucher, Jäger, Motorradfahrer, LKWs und Oldtimer-Traktoren auf der Straße. SUVs mit drei Kindersitzen im Fond fuchsen mich nicht, SUVs von Personen mit weniger als drei Kindern allerdings schon, erst recht in der Großstadt. Ziemlich auch die Rentner auf dem Land, die einen Hyundai- oder Dacia-SUV fahren. Alle haben ihre Gründe und Bedürfnisse, all die Selbstbräuner-in-Spraydosen-Benutzer wie der Billig-SUV-Fahrer. Wer mag da den ersten Stein werfen?

  6. MissJanet meint:

    Potzblitz! Ich bin doch echt noch nie auf die Idee vom Selbstbräuner an den Beinen gekommen. Mach ich ab jetzt auch. Danke, Frau Kaltmamsell.

  7. Anton Huber meint:

    Also unser Kinder-Lastenrad spart uns ein Auto. Weniger Lärm und Abgas für alle in unserer Stadt. Da kann ich gut damit leben, dass ‚manche Leute‘ sich etwas belästigt fühlen, wenn sie nicht autobahngleich auf dem Fahrradweg brausen können.

  8. Juliane meint:

    Den Tipp mit der Bräunungscreme habe ich gleich umgesetzt und bin zu dm geradelt.
    Ihren Blog lese ich erst seit kurzem, meistens abends nach der Arbeit oder vorm Schlafengehen. Durch ihre Zeilen entspanne ich und komme runter. Hervorragend und vielen Dank dafür!

  9. Jule meint:

    Ich probiere es mit Bräunungscreme auch immer wieder. Dieses Jahr assoziiere ich die Farbe meiner Beine leider mit Trump’s Gesichtsfarbe :-(

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