Journal Samstag, 27. Oktober 2018 – Schlaraffentag drinnen

Sonntag, 28. Oktober 2018 um 8:48

Ein kompletter Drinnentag – ohne Kranksein hatte ich das schon sehr lange nicht mehr.

Wobei… ein wenig Kranksein war anfangs schon dabei: Der viele Wein am Freitagabend zog dann doch eine nächtliche Migräne-Attacke nach sich. Ich nahm eine Dosis Triptan und schlief lange.

Draußen regnete es, den ganzen Tag und beständig. Ich strich meine Laufpläne (manchmal zieht es mich auch bei Regen raus, gestern nicht), statt dessen strampelte ich eine große Runde auf dem Crosstrainer, gemischte Filmmusik auf den Ohren. Herr Kaltmamsell ging während dessen Einkaufen.

Zudem war gestern Schlaraffentag: Herr Kaltmamsell hatte weitreichende Kochpläne. Da im Ernteanteil Spinat war, hatte ich mir zum Frühstück Eggs florentine gewünscht, oder wie Herr Kaltmamsell es nannte: ein Vier-Herdplatten-Frühstück.

(Das drunter sind selbst gemachte Crumpets.) Diesmal war es besonders gelungen und schmeckte köstlich. Der volle Bauch machte mich schon wieder bettschwer: Ich wartete lediglich das Ende des Waschmaschinendurchgangs ab, hängte Wäsche auf und legte mich ins Bett zu einer Siesta.

Zu dem vage geplanten Spaziergang am Nachtmittag hatte ich dann doch keine Lust und las statt dessen im Sessel Alan Bradley, The Sweetness at the Bottom of the Pie fertig, aß dazu ein paar Sterne-Herzen-Brezel-Lebkuchen. Das Buch ist ganz nett, aber die Figuren kamen mir in keiner Weise nahe.

Schlaraffentag, Teil 2: Zum Nachtmahl wollte Herr Kaltmamsell ein Rezept von Käse-gefüllten Hühnerhackbällchen ausprobieren, er servierte die (vor allem für unsere Verhältnisse) kleine Portion mit Tatsoi aus Ernteanteil. Nachtisch waren dann Îles flottantes in sättigender Menge, sehr gut.

die Kaltmamsell

1 Kommentar zu „Journal Samstag, 27. Oktober 2018 – Schlaraffentag drinnen“

  1. Joël meint:

    Die Serie von Alan Bradley über Flavia de Luce habe ich vor etlichen Jahren über die Hörbücher entdeckt. Das war zur der Zeit als ich noch wesentlich mehr Auto fuhr. Vorgelesen von Andrea Sawatzki, die das ganz hervorragend kann. Sie gab jeder Figur eine ganz eigene Stimme. So kann ich mir zum Beispiel Dogger den Diener nur mit einem sehr gesetzten fast heiseren Stimme vorstellen.

    Aber ich kann nachvollziehen dass es selbst gelesen nicht so gut kommt. Das dachte ich damals auch schon beim Hören. Ab dem dritten Buch fing ich an die Serie selbst zu lesen und war weitaus weniger begeistert.


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