Journal Dienstag, 10. September 2019 – Kann weg

Mittwoch, 11. September 2019 um 6:37

Nacht nicht mehr ganz so schlimm, diesmal hatte ich mir schon eine Stufe aus Decken und Handtüchern zurechtgebaut, die ich unter die Unterschenkel schieben konnte, und einen Wärmegürtel umgelegt.

Tageslicht begann bereits erschreckend spät. Ich watschelte wieder zu Fuß in die Arbeit, dort viel solche, zerschossen durch technische Kämpfe, die aber kurz vor Feierabend mit einem Triumph endeten: Nach Wochen habe ich wieder einen Telefonapparat.

Interessante Bekleidungssituation auf der Straße bei kurz unter 20 Grad: Viele Menschen im Wintermantel aus Tuch und in Anoraks – zeitgenössische Mode oder Verschwinden der „Übergangs“-Kleidung?

Mittags Linsen mit Mangold vom Wochenende, zwei Pfirsiche. Nachmittagssnack Quark mit einer Marajuca.

Der Tag war sonnig geworden, geradezu mild. Ich genoss den Spaziergang nach Hause.

Dort gab es die restlichen Kartoffeln aus Ernteanteil mit dem zweiten Teil Käse, zudem Schokolade.

§

Ein Schnippselchen Peter Ustinov auf Twitter, das alles raußreißt:
„Peter Ustinov recalling an encounter with Queen Mary is as good as you might expect“.

die Kaltmamsell

6 Kommentare zu „Journal Dienstag, 10. September 2019 – Kann weg“

  1. iv meint:

    Ich glaube, es ist in der Tat das Verschwinden der Übergangskleidung. Ich habe am vergangenen Wochenende hier die ganze Innenstadt auf der Suche nach einem Übergangsmantel abgeklappert und nur sehr wenige, eher dekorative Exemplare gefunden.

  2. Norman meint:

    Wenn dann die Multifunktionsklamotten auftauchen jaulen wieder alle.

    Sir Peter wird hier vermisst.

  3. Berit meint:

    Was iv sagt. Leider :(

  4. Croco meint:

    Gestern stand eine grüne Daunenjacke vor mir an der Kasse.
    Ich war barfuß in geschlossenen Schuhen und wir hatten 15 Grad.
    Das erinnert mich daran, als wir einen Geschäftskollegen meines Vaters in Mailand besuchten. Er führte uns durch die Stadt zum Dom und durch die Galerie. Es war Ostern und ziemlich warm, die Sonne schien und wir trugen Frühling.
    Wir waren die einzigen. Die Mailänderinnen waren in Pelze gehüllt und hatten Schaftstiefel an, allesamt.
    Temperatur ist eine sehr persönliche Sache.

  5. Maximilian Buddenbohm meint:

    Vielen Dank, der Ustinov hat mir den Tag gerettet.

  6. Sandra meint:

    Zwei Kollegen hatten heute dünne Steppjacken/Mäntel an. Ich glaube, diese futuristischen Stücke (Glanz!) sind total in. Auch als Pärchenlook leider.
    Finde es eher schwierig, gerade die passenden Schuhe auszuwählen. Noch kämpfe ich gegen Socken an. Genau wie gegen echte Jacken. Ich trage gerade Strickjacke dünn mit Tuch und nur zum Ausflug am Wochenende mit ggf. Regen habe ich meinen Jack W.-Mantel angezogen, aber offen getragen.

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