Journal Samstag, 25. September 2021 – Gelaufen!

Sonntag, 26. September 2021 um 6:06

Lang und gut geschlafen, gemütlicher Morgen mit Blumengießen, Milchkaffee, Bloggen (Herr Kaltmamsell erspähte Eichelhäher in den Kastanien vor der Wohnung!). Keine Zeitung im Briefkasten.

Es wurde hell zu einem herrlicher Sonnentag. Ich hatte mich die ganze Woche auf eine Laufrunde gefreut, die erste seit Monaten.

Und wie ich lief! Ich radelte nach Thalkirchen, hatte sogar eine Jacke dabei – die ich gar nicht gebraucht hätte, es war warm genug. Am Tierpark, vor dem schon eine lange Schlange auf Einlass wartete, ließ ich mein Rad stehen, rollte die Jacke zusammen und sie um den Bauch. Anfangs strengte mich das Laufen noch ein wenig an, doch dann ging’s immer besser. Hinter der Großhesseloher Brücke, oben auf dem Isarhochweg im Wald, da flog ich geradezu, so leicht und schnell fühlte ich mich. Also genehmigte ich mir sogar 80 Minuten Joggen, den Rest spazierte ich aus Vernunftgründen: Meine untere Wade zog ab etwa einer Stunde Laufen. Das war so schön!

Lustige Hose zu Ehren des schönen Wetters.

Weg zwischen Tierpark links und Isar rechts.

Blick vom Marienklausensteg Richtung Thalkirchner Brücke.

Hinterbrühler See.

Ländkanal, auf dem gestern ein Wettbewerb stattfand: Anfeuerndes Publikum, Autos aus ganz Deutschland.

Isarwehrkanal mit Großhesseloher Brücke.

Großhesseloher Brücke.

Blick von der Brücke Richtung München, mit höherer Auflösung sähe man sogar die Türme der Frauenkirche.

Isarhochweg bei Pullach.

Blick nach Pullach mit Wasserkraftwerk.

Auf dem Rückweg zwischen Waldwirtschaft und Großhesseloher Brücke.

Das letzte Stück zurück zum Tierpark ging ich direkt an der Isar.

Als ich wieder zurück an die Thalkirchner Brücke kam, stand die Schlange für den Tierpark fast bis zur U-Bahn-Station.

Zurück radelte ich über den Flaucher, links und rechts vom Steg auf den Kiesbänken viele Nackerte in der Sonne. Stopp beim Bäcker Wimmer im Glockenbachviertel für Frühstückssemmeln, doch es gab kurz nach eins nur noch Brezen (fast wie in meiner Kindheit, nur dass es da vor allem keine Brezen mehr gegeben hätte, die waren als erste aus). Ich radelte also heim, duschte mich und zog die Einkaufsrunde in die Maxvorstadt vor: Gegenüber der angesteuerten Kaffeerösterei San Lucas gab’s auch einen Bäcker Wimmer, der noch große Auswahl hatte (und einen herzallerliebsten jungen Verkäufer, der gerade erst angelernt wurde und den ich zu meinen gewünschten Semmeln lotsen musste).

Frühstück war dann eine Schüssel Tomaten, zwei Marmeladensemmeln (Herr Kaltmamsell hatte auf meinen Wunsch Hollergelee besorgt), Brezenlebkuchen – auf dem sonnigen Balkon.

Während ich Internet las, sah und hörte ich, dass viele Menschen unterwegs waren. Ich mochte mir gar nicht vorstellen, was vorm Haus los gewesen wäre, fände das Oktoberfest statt.

Ein weiterer Corona-Schnelltest, um bei positivem Ausschlag noch rechtzeitig den Wahlhilfedienst absagen zu können. Er war wieder negativ, keine Überraschung.

Fauler Samstag, ich machte eine kleine Siesta.

Aperitif war Gin Tonic, bevor Herr Kaltmamsell das Nachtmahl servierte: Udon-Suppe aus aufgetauter Hühnerbrühe und mit gebratenem Seidentofu, sehr gut.

§

Daniel Schreiber aus seinem Buch Allein über die Scham, die so viele ältere schwule Männer niederdrückt, und über die überlebenswichtige Rolle von Freundschaft:
„Tage in Famara“.

via @malomalo

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Gibt einem ein wenig den Glauben an die Menschheit zurück:
Kölner Treff unterhält sich mit Biontech-Gründer*in Özlem Türeci und Uğur Şahin.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/VzOXLV6pE5g

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Ein sehr kleiner, sehr schneller, sehr niedlicher Hund.

die Kaltmamsell

2 Kommentare zu „Journal Samstag, 25. September 2021 – Gelaufen!“

  1. Karine meint:

    Danke fürs Wahlhelfen und überhaupt.

  2. Croco meint:

    Die Hose ist très chic.
    Danke auch für den Beitrag über Özlem Türeci und Uğur Şahin.
    Wie berührend!

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