Journal Sonntag, 13. September 2026 – Wandern über die Ratzinger Höhe

Montag, 14. September 2026 um 6:06

Weckergeweckt, denn ich hatte Pläne: Wandern mit Freundin auf dem Obst- und Kulturwanderweg Ratzinger Höhe. Und vorher wollte ich gebloggt haben.

Das dauerte dann doch etwas länger als geschätzt, was zu ausgesprochen zackigem Tempo beim Vorbereiten auf die Wanderung führte.

Draußen war es bewölkt, aber halbwegs mild. Schon beim Marsch zum Zug stellte sich heraus, dass ich so genau richtig gekleidet war.

Der Rest in Fotos – weniger als sonst, denn die nächsten Stunden war ich mit anregendsten Gesprächen mit der Freundin beschäftigt: Familie, Lektüren, Kunst, Reisen, Berlin, Erwerbsarbeit, Körper, Altern, Kleidung, Kulinarik in Düsseldorf und München, Aussicht, Neurodivergenz – unter anderem. Tiersichtungen unter anderem: Kühe in Ställen, Kühe auf Weiden, Falken, Bussarde, Gänse, Hühner, Schwalben.

Prien

Einer von vielen, vielen reich behangenen Apfelbäumen (dazu kamen Birnenbäume und Zwetschgenbäume, ein Quittenbaum).

Links der Priener Weinberg.

Inzwischen ja eigentliche eine Serie: Fotos von weggen Dingen. Heute: wegges Wegkreuz.

Blick von der Ratzinger Höhe auf den Chiemsee. Hier machten wir um halb eins Brotzeit; ich hatte Apfel und Zwetschgen dabei.

Diese Apfelsorte sollte Aurora heißen.

Körper völlig problemlos, nach gut viereinhalb Stunden waren wir zurück am Priener Bahnhof. In der Wartezeit auf den Zug zurück wurde ich noch auf einen Cappuccino eingeladen (die Bäckerei am Bahnhof ist auch am Sonntag geöffnet!). Auch diesmal wirkte der Trick, sich in Prien ganz ganz hinten an den Bahnsteig zu stellen: Die letzten Wagen des langen, langen und überfüllten Zugs aus Salzburg hatten noch freie Plätze – nebeneinander!

Die Gesprächsthemen reichten locker noch für die Fahrt nach München – und darüber hinaus.

In München setzte gerade Regen ein, doch ich kam lediglich etwas angefeuchtelt daheim an. Überraschung beim Ausziehen: nach Langem mal wieder Wanderkrätze an den Unterschenkeln.

Telefonat mit meiner Mutter, eine Runde Yoga – die ruhige Folge mit hauptsächlich Dehnungen war gestern genau das Richtige. Vorbereitung des Arbeitsmontags mit vorheriger Schwimmrunde.

Zum Nachtmahl servierte Herr Kaltmamsell wie angekündigt Ernteanteil-Mangold mit Linsen und Nudeln (aus Familientradition reichte ich eingelegte Peperoni zu den Linsen an). Nachtisch Schokolade.

die Kaltmamsell

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