Journal Dienstag, 26. Mai 2026 – Arbeitsächzen in Mai-Hochsommer
Mittwoch, 27. Mai 2026 um 6:19Sehr unruhige Nacht mit viel Aufwachen, nicht wieder einschlafen können, unangenehmen Träumen (Menschen starben!).
Aufgestanden zu einem sonnigen, frischen Sommermorgen.
So früh in der Saison noch eine gefühlte Sensation: Balkonkaffee. Ich bin gerade auf dem Weg zu einem neuen Lieblings-Mischverhältnis meines Morgenmilchkaffees mit immer weniger Milch.
Für den Weg in die Arbeit hätte es die Jacke über meine nackten Arme im Kleid nicht mal gebraucht.
Im Büro tatsächlich keine Katastrophen, nicht mal nach Einblick ins E-Mail-Postfach. Gegen zehn hatte ich bereits einen Überblick, was zu tun war. Und ich stellte fest, dass eine Abwesenheit von sechs Arbeitstagen (die durch Feiertage und Wochenenden zwölf freie Tage am Stück ergab) gut hinterherlesbar ist.
Ich schuf mir locker Zeit für Obsteinkauf sowie Mittagscappuccino.
Zu Mittag gab es Banane sowie Skyr mit Joghurt un Leinsamenschrot.
Auch der Arbeitsnachmittag ließ sich geordnet an – bis ein Urlaub halt dann doch kein Urlaub war, sondern ein Strom von komplexen Arbeitsaufträgen. Der Feierabend war noch weit, als ich bereits erschöpft in den Seilen hing.
ABER! Schöne neue Sandalen sind schön und tragen sich auch auf mittleren Strecken bequem. Für den Marsch in die Arbeit und nach Hause schlüpfte ich allerdings vorsichtshalber in leichte Turnschuhe. (Sandalenmarke “Alma en pena” – manchmal wünschte ich, ich verstünde kein Spanisch.)
Auf dem Heimweg suchte ich Schatten, die Sonne stach unangenehm, aber ich fand ja eh gerade alles scheiße.
Lebensmitteleinkäufe beim Vollcorner. Daheim Yoga, auf das ich mich sehr gefreut hatte. Dann Aufbruch mit Herrn Kaltmamsell zu aushäusigem Essen – Pläne unter Vorbehalt: Wir wollten im Schnitzelgarten nachsehen, ob er vielleicht nicht mehr Touristen- und Instagrammer-überlaufen war. Doch wir hatten Pech: Eine deutliche Schlange davor, und ein Blick durch den früheren Zugang direkt zum Biergarten zeigte, dass tatsächlich alle Tische besetzt waren. Für einen Biergarten stelle ich mich auch bis auf Weiteres in keine Schlange, Schnitzelgarten müssen wir von unserer Sommerliste streichen. (Hat ja noch genug Posten unter anderem von Gans am Wasser über Taverna Melina und Romans bis Flaucherbiergarten und Hirschgarten.)
Keine hundert Meter weiter warteten bei Honghong chinesische breite Ramennudeln auf uns (und köstlicher Gurkensalat):
Auch diesmal sehr gut und launehebend. Daheim Schokolade zum Nachtisch.
Früh ins Bett zum Lesen.








