Journal Mittwoch, 26. August 2026 – National treasure Dolly Parton
Donnerstag, 27. August 2026 um 6:22Endlich mal wieder eine gute Nacht mit spürbar tiefen und langen Schlafphasen.
Aufgestanden zu Regentröpfeln und Kühle, doch bereits auf dem Weg in die Arbeit (in Turnschuhen, nicht Sandalen) wurde die Luft zwischen den vereinzelten Regentropfen langsam wärmer.
Emsiger Arbeitsvormittag, ich konnte mein Gehalt wert sein.
Mittags zum Sanitätshaus gehuscht, um endlich mein Rezept für neue orthopädische Einlagen einzulösen. Jetzt brauchte ich schon keine Jacke mehr. Bei dieser Gelegenheit zum Mittagscappucino abgebogen: Wegen langer Schlange weitergebogen zu einer selten genutzten Quelle.
Was mich freute: Es wachsen mir Ideen für den Bloglesungstext.
Zu Mittag gab es Banane, Zuckeraprikosen, rote Aprikosen, Renekloden (so gut!), außerdem Skyjolei.
Geordneter Arbeitsnachmittag, auf dem Heimweg war es fast schon sommerlich warm.
Zu Hause Yoga, wieder sportlich. Vor dem Abendessen war noch Zeit, ich setzte mich auf den Balkon zum Lesen.
Zum Nachtmahl hatte Herr Kaltmamsell einen Quiche-Teig aus der Gefriere aufgebraucht für eine Gemüse-Quiche.
Sehr gut! Nachtisch Süßigkeiten, Schokolade.
Früh ins Bett zum Lesen, beschienen durchs offene Fenster vom Vollmond am Sommernachthimmel.
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Dolly Parton war eine Jahrhundert-Begabung, sowohl als Musikerin als auch als echter Mensch.
Die Social-Media-Kanäle, in denen ich lese, waren und sind voll von Trauerbekundungen – in einem Maß und einer Breite, wie ich es noch nie erlebt habe. Niemand in den USA kam dem Status national treasure wohl näher als Dolly Parton – und hatte es sich verdient.
Mir ist am stärksten in Erinnerung geblieben, wie sie in einem Interview die Frage beantwortete, woher ihr Look eigentlich kam. Da erzählte sie, dass es in der verlassenen und bitterarmen Gegend Pittman Center, Tennessee, in der sie groß wurde, eine Frau gab, deren auffallende Aufmachung sie als kleines Mädchen unendlich bewunderte: Laute Farben, Glitzer, kurze Röcke, hohe Schuhe, riesige Haare. Dass man ihr erklärte, das sei die town tramp, die Dorf-Nutte, hinterließ genau gar keinen Eindruck: Genau so wollte sie einmal aussehen, fertig.
Diese Offenheit und diese selbstgewisse Subversivität bewunderte wiederum ich an Dolly Parton bis zuletzt.
Deshalb als meine Verneigung:
Dolly Parton Breaks Down 11 Looks From 1975 to Now | Life in Looks | Vogue
https://youtu.be/ohvN75BaY1I?si=RX0YhyiFJMQmM_cp
Zudem ein ausführlicher Nachruf auf die Musikerin Dolly Parton im Guardian:
“Dolly Parton’s peerless career turned country music cliches inside out”.
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Künstlerin Katja Kelm hat in Hamburg einen Vortrag über ihre vier letzten Arbeitsgruppen gehalten und wie sie entstanden sind. Freundlicherweise hat sie ihn zusätzlich aufgenommen.
https://youtu.be/z9VNJjaLRCU?si=lpg9WEoSuKwL5G7G






