Beifang aus dem Internet

Donnerstag, 22. Mai 2014 um 14:11

Was machen die da? ist ohnehin ein ganz großartiges Projekt von Isabel Bogdan und Maximilian Buddenbohm, unter anderem weil es die gefragten Menschen ganz selbst zu Wort kommen lässt. Der neueste Beitrag hat mich besonders mitgerissen, weil er nicht nur eine Tätigkeit schildert, die sich nach Traumjob anhört, sondern auch ganz viele Hintergrundinformationen über die Stabi Hamburg enthält:
“Markus Trapp, Stabsstelle Social Media”

(Vielleicht kriege ich ja doch endlich dieden Arsch hoch und portraitiere hier zwei Leute in München, die mich aus genau diesem Grund faszinieren: Einen Feinkosthändler und eine Wirtin.)

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Ich habe hier eh viel zu lange nicht über Sport geschrieben – oder auch nur die Ergebnisse meines Bewegungsdrangs, die die Medien gerne “Sport” nennen. Lasse ich halt andere für mich schreiben, zum Beispiel dasnuf über den Berliner Zombierun:
“In der Zombieapokalypse überlebt man nur im Team”.

Es ist faszinierend, wie schnell man laufen kann, wenn ein massig wirkender Typ mit hervorquellendem Gehirn schreiend wie ein Ochse hinter einem herläuft. Man möchte im Anschluss daran erbrechen, ist aber sehr, sehr glücklich.

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Bilder und Wörter zur brutalen Realität:
“I Didn’t Lose My Hair and Breasts, Cancer Took Them”
Erst recht Teil des Projekts A beautiful body.

via @happyschnitzel

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Untitled

via @JoLendle

die Kaltmamsell

2 Kommentare zu „Beifang aus dem Internet“

  1. trippmadam meint:

    “(Vielleicht kriege ich ja doch endlich die Arsch hoch und portraitiere hier zwei Leute in München, die mich aus genau diesem Grund faszinieren: Einen Feinkosthändler und eine Wirtin.)”

    Jetzt muss ich als unbedarfte Frankfurterin doch einmal nachfragen: Heißt es wirklich DIE Arsch in Bayern? (In Frankfurt sagt man ja auch die Bach, das führt ebenfalls zu Irritationen.)

  2. die Kaltmamsell meint:

    Nein, trippmadam: Das Bayrische geht zwar mit dem Genus eigenwillig um (der Schocklad, das Limo, der Radio), aber in diesem Fall war es reine morgendliche Hektik – Verzeihung!

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