Journal Montag, 7. März 2016 – Geldverdienen außerhalb der comfort zone
Dienstag, 8. März 2016 um 6:27Morgens endlich mal ein wenig Krafttraining, tat sehr gut.
Zu Fuß in die Arbeit. Beruflich viel mit fremden Menschen telefoniert, nicht nur daran gemerkt, dass meine comfort zone seit einigen Jahren auf einem anderem Planeten liegt als mein Berufsleben. Dass ich diesen in der Leistungsgesellschaft so verrufenen Zustand des Selbstvertrauens, der Sicherheit und des Wohlfühlens seit einigen Jahren jedesmal verlassen muss, wenn’s ans Geldverdienen geht. Ob all die Job-Coaches und -Trainerinnen diese Möglichkeit einkalkulieren, die mit dem Konzept der comfort zone und dem Ideal ihres Verlassens arbeiten?
Hin und wieder flogen schon wieder Schneeflocken an meinem Fenster vorbei. Selbst wenn die Sonne schien.
Beim Verlassen des Büros: Eine wunderschöne Wolke.

Abends servierte Herr Kaltmamsell ein Teller gemischtes Zeug:

Frittierte Zucchini hatte er ausprobieren wollen (das sind die Streifen in Panade), die wachsweichen Eier und die Kartoffeln aus dem Ofen sollten den Majoneserest begleiten, Spinat hatte ich mitgebracht, weil ich Lust darauf hatte. Schmeckte alles gut.
die Kaltmamsell5 Kommentare zu „Journal Montag, 7. März 2016 – Geldverdienen außerhalb der comfort zone“
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8. März 2016 um 10:43
Bei “Majoneserest” musste ich scharf nachdenken, ob es sich tatsächlich um “Mayonnaiserest” handelt. Die neue Schreibweise sieht bescheuert aus.
8. März 2016 um 13:56
Ich mußte bei Majonaiserest auch 2x lesen und intensiv hirnen
8. März 2016 um 21:31
Die Wolke ist wunderschön, und ungeheuer oben ;)
8. März 2016 um 23:03
@croco *sehr* gerne gelesen!
8. März 2016 um 23:45
Bewegt mich sehr, das geschilderte Berufsleben in der Zone permanenten Unbehagens. Nicht schön. Sogar gar nicht schön und auf Dauer natürlich krankmachend.
Ich hatte das vor einigen Jahren und musste mir zugestehen, dass ich manches einfach nicht mehr wuppen muss, was mein Anspruch gewesen war und was früher “locker” ging. Dann konnte ich Alternativen entwickeln.
Nun habe ich Ihnen ein paar Jahre voraus, und vielleicht ändert sich die Sichtweise, wenn die Zahl der verbleibenden Berufsjahre einstellig geworden ist – weniger Angst vor der Joblosigkeit und mehr Angst um das gute Leben -, jedenfalls ich würde sagen: raus.
Sorry, wenn dies wie ein unerbetener Ratschlag rüberkommt, aber ich mein’s so. Beruf nimmt so viel Raum ein und ist so zentral fürs Wohlbefinden.
Ach ja:
“Und als ich aufsah, schwand sie schon im Wind”