Berlin im Frühling 2
Montag, 6. Mai 2013Die Sonnenbrille hatte ich in letzter Minute doch noch eingesteckt, allerdings befürchtet, dass ich das angekündigte sonnige Wetter in Berlin damit vertreiben könnte. Auf Sonnencreme kam ich nicht im Traum – und der rote Hauch auf meinem Dekolleteée (zefix, werde ich das je ohne Nachschauen richtig schreiben?) und Nacken ist ein Indiz, dass das eine gute Idee gewesen wäre.
Ich lief durch die Sonne von Kreuzberg nach Prenzlauer Berg, um wieder im Pasternak vorrevolutionär feudal zu frühstücken. Um mich herum wurde sogar Russisch gesprochen.
Schon hier knöpfte ich meine Jacke bis oben zu, weil die Sonne sich fast brennend anfühlte. Nachmittags am Weißensee bei geselligem Spaziergang und kühlen Getränken (neben Sand werfenden Kindern – wenn WIR das damals gemacht hätte!) war es ähnlich – in der Sonne brandgefährlich, im Schatten allerdings fast zu frisch.
Am Sonntag wiederholte ich mein Schwimmen durch Berlin. Diesmal wusste ich bereits, wie ich in das unsichtbare Schwimmbad komme (die Einheimischen nennen es Europabad) und irrte nicht auf der Suche nach Eingang durch die Gegend.
Ich kam voll auf meine Kosten: Obwohl das Schwimmbecken gut besucht war, verhalfen abgeteilte Bahnen und mitdenkende Mitschwimmerinnen zu zügigem Bahnenziehen.
§
Geselliges Mittagessen vor dem East London, bis die Sonne gefährlich brennend um die Ecke bog. Ausführlicher Spaziergang durch Kreuzberg mit hier einer Kaffeepause, dort einem Eis auf die Hand.
Rückkehr ins Hotel, in dem ich nach viel Anstrengung des ausgesprochen freundlichen und hilfreichen Personals auch auf dem Zimmer Zugang zum WLAN und dadurch zum Internet hatte.
Zum Nachtmahl eine weitere Bloggerin getroffen, mich mit ihr im Mani über abwechslungsreiche Köstlichkeiten mit orientalischem Einfluss gefreut. Auch für den Heimweg war keine Jacke nötig.

























