Archiv für November 2003

Nachtrag: Ich hab‘ sehr g’lacht

Donnerstag, 27. November 2003

So gesehen sind die meisten Einträge hier im Blog eigentlich nichts anderes als genau dieses halblaute Gemurmel. Wenn keine Reaktionen kommen, habe ich mich zumindest selbst amüsiert. Und hin und wieder blinzelt mir jemand auf den richtigen Reiz hin zu. Passt doch, oder?

Oy

Mittwoch, 26. November 2003

Seit es um Mel Brooks so ruhig geworden ist, weiß man ja gar nicht mehr, wo man schlechte jüdische Witze herkriegen soll. Bei Awordinyoureye gäb’s welche, auch gute.
Sehr schön dort auch: Kosher Lateral Thinking (?!)

via Chuzpe

Ein Spinner

Mittwoch, 26. November 2003

ist ja wohl dieser Finca-Besitzer auf Mallorca, der dafür gesorgt hat, dass mir die Post eben ein Päckchen voller spanischer Weihnachtsschweinereien ins Büro trug.

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Daaaaaanke!

Futter

Dienstag, 25. November 2003

Nach langer Pause mal wieder Anweisungen zum Kochen:
Tom Kha Gai

Power-Barbie

Dienstag, 25. November 2003

Erwähnte ich, dass man als Opfer der Diät-Terrors eine traurige Gestalt wird? (Und überhaupt: Schließt Herrn Bushs „War against Terrorism“ diesen Terror ein?) Unter anderem freut man sich wie bescheuert über diese Barbie with a twist (i.e. about four more stone).

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Das ist Emme (auch wenn der Name ein wenig unschlüssig klingt), nach dem realen Vorbild Emme.
Gefunden bei Wirres.

Würde man Frauen in IT-Klassen einteilen…

Dienstag, 25. November 2003

… wäre wohl diese am weitesten verbreitet:
Die Excel-Frau: Man sagt, sie könne vieles, aber du benutzt sie nur für die üblichen 4 Grundfunktionen.

von da

Ich liebe Ingenieurshumor.

Ich hab’ sehr g’lacht

Montag, 24. November 2003

Irgendwann habe ich beschlossen, mich nicht mehr darum zu kümmern, ob über meine genialen Bonmots und Anspielungen gelacht wird. Wenn ich mich recht erinnere, arbeitete ich mal wieder als Urlaubsvertretung in einer schnarchigen Lokalredaktion und ließ ein Asterix-Zitat einfließen. Es ging nicht mal eine erkennende Augenbraue nach oben. Und das, wo das Zitat nicht hätte besser passen können. Schluss, aus, beschloss ich. Wenn ich als Alternativen hatte, meine Geistesblitze zu unterdrücken oder sie ins Leere zu äußern, entschied ich mich jederzeit fürs laute aber einsame Amüsement.

Das ist etwa sechs Jahre her. Meine wechselnden Büroumgebungen mussten sich also fortan daran gewöhnen, dass ich beim Lesen und Arbeiten immer wieder etwas halblaut vor mich hin sagte, über das ich dann in schallendes Gelächter ausbrach. Wenn ich mich zum Beispiel dabei ertappte, dass ich meinen Bildschirm mit „Computer!“ anredete, fiel mir eben die entsprechende Szene aus Star Trek: The Voyage Home ein, in der Scotty versucht, so den Computer zu bedienen. Und so musste ich natürlich die Szene weiterspielen, wies mich also mit verstellter Stimme an „You have to use the mouse!“, nahm die Mouse und sprach hinein: „Computer!“ Ich konnte mich minutenlang vor Lachen nicht mehr halten. Aber meine Kollegen hatten mich schon vorher für meschugge gehalten.

Gleichzeitig bleiben meine Äußerungen ins Leere natürlich immer Kontaktversuche zu Gleichgesinnten. Deshalb machte ich sie ja auch halblaut. Manchmal lohnt es sich. Wie zum Beispiel heute, als ich eine neue Form der Firmenpräsentation vorschlug und murmelte: „Sie wissen schon: ‚Wir sind Gallier etc. pp.’“ Und plötzlich sah ich ganz deutlich, wie sich verwundert die linke Augenbraue eines Anzugträgers hob, der eben in ein Schnittchen biss. Er grinste und blinzelte ganz kurz zu mir hinüber. Das ist es wert.


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