Birdwatching

Mittwoch, 29. Juni 2005 um 8:57

Dieser Vogel (oder seine Geschwister) begegnen mir regelmäßig in einer städtischen Parkanlage mit altem Bach in meiner süddeutschen Arbeitsstadt. Er ist so groß wie eine Amsel. In meinen beiden schmalen Vogelbüchern finde ich ihn nicht, deshalb: Kennt den jemand?

die Kaltmamsell

9 Kommentare zu „Birdwatching“

  1. Mirjam meint:

    Hallo,
    ich würde sagen es handelt sich um eine Wacholderdrossel. Sie sind in Parkanlagen,Gärten, Feldern und Wiesen recht häufig zu finden.
    Viele Grüsse Mirjam

  2. blue sky meint:

    Hm… der Färbung nach tippe ich eher auf Eichelhäher.

  3. die Kaltmamsell meint:

    Nee, Herr Himmel, das Blaue ist die kamera, nicht der Vogel. Eichelhäher habe ich letztes Jahr im Garten meiner Eltern kennen gelernt: Die sind größer, blauer und längerbeschwanzt.

    Und dann habe ich nachgeschaut: Wacholderdrossel, jawoll! Vielen Dank, Mirjam!

  4. Lila meint:

    Ich folge dem Link und sehe mit Schrecken, dass dieser Vogel auch Krammetsvogel genannt wird – was mir aus der Literatur als Delikatesse bekannt ist. Unsere Vorfahren haben diese Voegel gegessen! Jetzt muss ich nur noch drauf kommen, wo ich das gelesen habe…

  5. kid37 meint:

    Die sind bestimmt sehr schmackhaft. Mit einem leichten Hauch von Wacholder. Anders als die eher penetrante Schnapsdrossel, die in aller Regel nicht eßbar ist.

  6. Lila meint:

    Ein Spassvogel…

  7. Weltregierung meint:

    …am besten mit Brombeeren und viel Zucker in Doppelkorn einlegen!

    – Ornithologenregierung.:-)

  8. die Kaltmamsell meint:

    Finger weg! In der Jagd gilt: Wer den Vogel zuerst gesehen hat, darf als erster schießen!

  9. Isabo meint:

    Fundstück:
    „Es gefällt mir, wenn ich nach einer Nacht bei Sandra frühmorgens nach Hause gehe. Jedes Mal habe ich das Gefühl, ich sei lange weg gewesen und kehre nach glücklich überstandenen Abenteuern zurück. Ich habe eine starke Empfindung von Freiheit, die wegen ihrer Heftigkeit ein bisschen lächerlich ist. In den Grünanlagen schaue ich nach Wacholderdrosseln. Ich suche nicht wirklich, ich will nur das Wort Wacholderdrossel ein paarmal denken. Statt dessen sehe ich schönen Klatschmohn auf einem Geröllhaufen.“
    Wilhelm Genazino: Die Liebesblödigkeit, S. 16


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