Ganz viel verboten

Montag, 24. Juli 2006 um 8:01

Verboten.jpg

Jetzt nicht gleich lästern, bitte. Die vielen Einzelschilder erzählen die Geschichte eines immer neuen, immer größeren Zorns – der dann schön formalisiert und in saubere, bündige Tafeln gefasst wurde.

die Kaltmamsell

13 Kommentare zu „Ganz viel verboten“

  1. Cats meint:

    Och… wie niedlich. :-) Aber ich kann die Leute verstehen, die solche Schilder aufstellen. Und ich verstehe die Menschen nicht, denen der Wille und das Hab und Gut Anderer völlig egal ist.
    Bissl Platz für ein paar weitere Schilder ist ja noch. ;-)

  2. Frau Klugscheisser meint:

    Das Problem ist die Unachtsamkeit der Menschen (wie mein Vorredner schon andeutete). Wären die Menschen umsichtiger im Umgang miteinander, bräuchten wir weniger Gesetze. So übernimmt der Staat die Rolle des Erziehungsberechtigten.

  3. Angel meint:

    Speziell das Schild mit dem Hundekot kann ich mehr als gut nachvollziehen. Unser Garten grenzt an einen öffentlichen Weg (hinter unserer Hecke), der so wunderbar abgelegen ist, dass wir bei diesem schönen Wetter unaufhörlich mit immer frischen ‚Duftmarken‘ beglückt werden.

    Wenn man dann abends im Bett liegt und krampfhaft den neuesten Hundehaufen-Geruch zu ignorieren versucht (Fenster schliessen ist bei den derzeitigen Temperaturen in der Wohnung keine Option), verliert man sich schnell in Tagträumen in den wahlweise grosse Prügel für die Hundehalter oder vergiftete Köder für die Köter eine tragende Rolle spielen.

    Natürlich haben auch wir Schilder aufgestellt, das hilft aber nichts, weil wer-auch-immer da seinen Hund ausleert die freundlichen Bitten geflissentlich ignoriert. Momentan versuchen wir nicht-so-freundliche Schilder, ich bezweifle aber deren Nutzen. Funktionieren denn diese Schilder?

  4. schickse meint:

    Schilder funktionieren weder immer noch niemals, oder? Ich meine, egal ob es sich um Verkehrschilder oder private Bitten um Rücksichtnahme handelt, ein paar werden das lesen, verstehen und sich daran halten, oder lesen und sich nicht dran halten, oder gar nicht erst wahrnehmen. Und weil das schon immer so war und immer so sein wird, haben sie irgendwann den Gartenzaun erfunden. Maschendrahtzaun. Moschendrohtzäon. Aber das ist ein anderes Thema…

  5. croco meint:

    Alles, was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten.

  6. maz meint:

    Papperlapapp, ein paar Hundehalter mit ihren Hunden vor dem Grundstück aufhängen und schon herrscht Zucht und Ordnung (ja, ja, ich weiß, ich weiß – der Idee mit den Hundehaltern werden einige beistimmen, aber so wie ich meine Blogger kenne, werden die meisten das mit den strangulierten Hunden als allzu drakonisch empfinden).

  7. stefanolix meint:

    Wenn nach unten noch ein paar Schilder ergänzt werden, können die Hunde gleich direkt dranpinkeln ;-)

  8. buchstabenpolizei meint:

    also ich versteh nicht so ganz, wofür die grünfläche dann überhaupt gut ist, wenn da keine kinder spielen dürfen, niemand drüber fahren darf und auch kein hund rumstinken darf.
    und ich verstehe auch nicht so ganz, wie man so eine menge geld für schicke metallschilder ausgeben kann, die dann eh nix helfen. da kann man doch auch selbst malen oder die bösen menschen direkt ansprechen und die hunde samt halter – da finde ich den vorschlag von maz gar nicht so abwegig – am schilderwald festketten.

  9. Buster meint:

    @buchstabenpolizei: Das ist womöglich schrittweises Cocooning eines Citoyen. Ein ordentlicher Bourgeois hätte eine Elektrozaun gezogen und gut ist.

  10. blue sky meint:

    Das Schlimme ist: Ich muss sowas immer durchlesen, genauso wie Zutatenlisten auf Lebensmittelpackungen.

  11. Wendelbald Klüttenrath meint:

    Das ist ja schon fast perfekt. Mit zwei weiteren Schildern („Das Verlassen der Wege ist verboten“, „Die Benutzung von Instrumenten und Musikwiedergabegeräten ist verboten“) sowie einem stets übelgelauntem Parkwächter in Uniform wäre der Privatpark komplett.

  12. Henriette meint:

    Fehlt noch „Picknicken und Grillen verboten“ und „Der Konsum alkoholhaltiger, sowie alkoholfreier Getränke verboten“.

  13. Jan meint:

    Klar funktionieren Schilder gegen Hunde(halter). Da muß nur das Richtige draufstehen. Zum Beispiel

    http://server1.gs-shop.de/suchindex/00002065/artikel_2874.htm

    Dazu eine „merkwürdige“ Substanz (weißer Sand, etwas Kalk o.ä.) verteilen und abwarten. Nicht vergessen das Schild nach einiger Zeit abzunehmen. Nimmt die Sauerei wieder überhand, ein neues, frisch aussehendes, hinhängen.

    Damit sich niemand beschwert das man unberechtigt Panik macht, vielleicht noch was von dem echten Zeug gut gesichert im Schuppen aufbewahren.


Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen