Fischer fühlen sich durch Tatort verunglimpft

Dienstag, 8. Januar 2008 um 12:05

Kleiner Lacher zwischendurch:

Der Landesfischereiverband Baden hat die gestrige “Tatort”-Folge “Der Kormorankrieg” kritisiert. Inhalt und Handlungsablauf seien an den Haaren herbeigezogen gewesen, sagte Geschäftsführer Ingo Kramer der Nachrichtenagentur dpa. Die Berufsfischer am Bodensee würden als brutale Trottel gezeichnet, bemängelte er.

via Deutschlandradio

Großartig! Zwei Wochen davor hatten wir eine religiöse Gruppierung, die sich verunglimpft fühlte, eigentlich hätte vor einer Woche die Pharma-Industrie protestieren können – seien wir gespannt, wer am 27. schlecht wegkommt.

die Kaltmamsell

6 Kommentare zu „Fischer fühlen sich durch Tatort verunglimpft“

  1. bosch meint:

    Großartig. Satire im Deutschlandradio – ich dachte immer, das sei humorbefreite Zone?

    Falls es eine Interessensvertretung der Death-Metal-Fans gibt, müssen wir uns mit Blick auf die nächste Tatort-Folge auf Proteste gefasst machen.

  2. die Kaltmamsell meint:

    Nicht ganz, bosch, das ist die Wiederholung einer alten Folge. Die nächste Erstausstrahlung ist diese.

  3. bosch meint:

    Tatsächlich. Das ist mir ganz entgangen. Ob die Death-Metal-Fans nun auf den Protestzug aufspringen und nachträglich ihre Bedenken gegen den vor vielen Jahren ausgestrahlten Tatort vorbringen?

    Hatte mich auch über die Folge gewundert, schließlich wurde Bienzle zum Glück längst in den Ruhestand versetzt, dieser Langweiler.

  4. Iida meint:

    Ich habe nur den Anfang des Tatorts gesehen. Wurde da nicht nach jemandem mit einer Buddha-Figur geschmissen? Gut, dass Buddhisten so friedlich sind und sich auch über Buddha-Fußmatten nur mäßig aufregen…. ;o)

  5. croco meint:

    Seit Jahren fühle ich mich durch den Tatort verglimpft. Gilt das auch?

  6. Sebastian meint:

    Mörder fühlen durch Tatort ihren Berufsstand verunglimpft, weil sie als Trottel dargestellt werden, die noch jeder Kommissar erwischt. „Die Fakten sprechen aber eine andere Sprache”, so der deutsche Mördermeister Hans Mordhorst. Aber auch die Opfer haben sich bereits gemeldet: „So tot sind wir gar nicht, wie die uns immer zeigen. Höchstens letal herausgefordert.”

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