Woher die Wörter?

Donnerstag, 10. April 2008 um 14:08

Für die vielen Passwörter, die ich in der privaten Internetnutzung brauche, habe ich schon vor Jahren ein System gefunden. Doch das hilft mir in der Arbeit nichts: Seit sechs Jahren wird mir alle zwei Monate ein neues Passwort für den Zugang ins System abverlangt, vielstellig und mit vielen Auflagen – zu denen gehört, dass höchstens zwei Stellen der vorherigen Passwörter enthalten sein dürfen (aus Sicherheitsperspektive höchst löblich). Ich muss mir also immer wieder ein völlig neues Wort ausdenken, das ich mir auch noch merken kann.

Meine Lösung: Ich habe ich mir Nahverkehrspläne aus aller Welt besorgt. Und alle zwei Monate suche ich mir eine hübsche Haltestelle heraus (die eben abgelaufene lag in Moskau), die ich mit meinem persönliches System von Groß- und Kleinschreibung kodiere.

die Kaltmamsell

6 Kommentare zu „Woher die Wörter?“

  1. Rubyeva meint:

    Ich muss bei der Arbeit fuer 5 verschiedene Systeme Passworte mit den unterschiedlichsten Anforderungen haben. Die Loesung – ein Blatt Papier, einfach aufzufinden fuer alle anderen, auf dem die staendig sich aendernden Passworte aufgeschrieben werden!

  2. zonebattler meint:

    Die meisten Systeme nehmen zumindest an unveränderten Zeichen keinen Anstoß. Da kann man /frau sich auf Dauer gut damit behelfen, das Paßwort monatlich zu ändern und hinten einfach eine vierstellige Ziffern-Kombination aus aktuellem Monat + Jahr dranzuhängen. Also jetzt beispielsweise „rotkaeppchen0408“, im Mai dann „rotkaeppchen0508“ usw. Hält ein Leben lang… Sehr hilfreich ist auch ein hinreichend sicherer Software-Datentresor auf dem immer mitgeführten PDA, der vermittels EINES gut gewählten, langen Kennwortes den ganzen Rest (Konto-Nummern, PINs, TANs, Login-Daten aller Art) bestens verschlüsselt zur jederzeitigen Verfügung hält…

  3. stephen meint:

    Tja, sowas kenne ich auch… Kerberos.
    Da ich aber Unix benutze und ein bisschen scripten kann, wird in der Frühstückspause einfach mal ein kleines Programm gestartet, das ein paar zehnmal irgendwelche sinnlosen Buchstabenkombinationen „verbrennt“ und hinterher das alte Passwort wieder einträgt. So viel kann sich das System gar nicht merken – soweit ich weiss sind es hier 30 verschiedene.
    @zonebattler: Nein, die Sache mit dem Rotkäppchen klappt nicht, selbst geschüttelte Wiederholungen werden erkannt und abgewiesen. Aber eben nicht endlos :-)
    Und „immer mitgeführter PDA“? Unter die Haut implantiert?

  4. Krustos meint:

    Besonders perfide, wenn man im System wie bei uns nur 1x pro Tag das PW ändern darf, da nützt auch ein Script zur Reaktivierung des alten nicht mehr viel.

  5. Loena meint:

    Ein netter Tekkie hat mir mal das Ding mit dem Satz verraten: Einfach die Anfangsbuchstaben von einem gut merkbaren Satz nehmen, vielleicht noch ein oder zwei Sonderzeichen, fertig. Das wird definitiv kryptisch.

  6. gaga meint:

    Das ist aber nicht sehr inspirierend!
    Ein Passwort ist wie ein gutes Parfum!

    Hier als Anregung einige meiner (vergangenen) Lieblingspasswörter:

    „Schweinebraten“
    „Eierlikoer“
    „Hasenbraten“
    „Klappstulle“

    So ein Passwort muss gleich gute Laune machen, wenn man den Apparat anschaltet!

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