Roemische Weihnacht

Sonntag, 27. Dezember 2009 um 11:05

Umlaute, Fotos und scharfe S reiche ich nach.

Die Gans vom Viktualienmarkt hat es nach Rom und am Ersten Weihnachtsfeiertag in einen Ofen einer Wohnung am Tiber geschafft (denn in Rom, falls Sie es noch nicht wussten, ist zu Weihnachten keine Gans aufzutreiben). Dass wir so viel fuer sie getan hatten, sie post mortem sogar mal richtig fliegen durfte, hat sie uns allerdings nicht wirklich gedankt: Obwohl nach allen Regeln der Hans Haas’schen Kunst zubereitet, war die stattliche Dame auf dem Teller doch ein wenig zaeh.

Dafuer bekamen wir Suedwind und 20 Grad, gingen im lauen Lueftlein durch die roemische Altstadt spazieren.

Gestern ueberraschten unsere Gastgeber uns mit einem Ausflug in ein wenig bekanntes Stadtviertel Roms, Garbatella, und mit der Bekanntschaft mit einer ausgesprochen aufregenden Dame aus ihrem Freundeskreis. Wenn es nicht Hunde und Katzen regnet, ist Garbatella sicher noch viel reizvoller, aber Hunde und Katzen regnen tat es leider. Ueberzeugend. Ausdauernd.

Mal sehen, wie die Via Appia nach diesen Regenguessen aussieht. Man hat uns vor knietiefen Pfuetzen gewarnt, aber nur an Sonn- und Feiertagen ist die schmale Strasse fuer den Autoverkehr gesperrt und halbwegs spazierbar. Vermutlich halbwegs, denn in der roemischen Innenstadt sind die Fussgaengerzonen lediglich an den Schildern erkennbar, keineswegs an der Abwesenheit von Auto- und Motorradverkehr.

die Kaltmamsell

6 Kommentare zu „Roemische Weihnacht“

  1. croco meint:

    Huch, Sie sind ausgeflogen.
    Hans Haas war für mich bis eben der Held meiner Jungend, Meeresforscher und Tierfilmer.
    Dass er auch noch kocht in seinem Alter, stimmte dann doch nicht.

    Gans viel schöne Tage in Rom :-))

  2. Nathalie meint:

    Wir hatten am 1. Weihnachtsfeiertage Keulen von einer Gans, die sehr viel auf den Beinen gewesen sein mußte. Die Sehnen waren straff und das „Entbeinen“ verbrauchte mehr Kalorien, als wir uns durch das zugegebener gute Fleisch zugeführt haben.

  3. Lu meint:

    es war mit sicherheit himmlich roemisch.
    frohest fest, nachgetragen.

  4. Lu meint:

    ich reiche ein S nach, damit das himmlisch auch so klingt, und nicht wie
    ‚komm nach hause, guck auf den tich,
    kein fleich- kein fisch, komich.‘ :)

  5. walküre meint:

    Der Meeresforscher allerdings hat Hans Hass (http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Hass) geheißen, das muss ich als Österreicherin ehrenrettungshalber erwähnen. ;-)

    Ansonsten stelle ich zur freien Entnahme hierorten zur Verfügung:

    äääääääääääääää
    ööööööööööööööö
    üüüüüüüüüüüüüüü
    ßßßßßßßßßßßßßßß

    (Mit Fotos aus meinem Archiv dürften Sie allerdings keine Freude haben, weshalb ich es bei den Buchstaben belasse.)

  6. peppinella meint:

    ich bin sehr neidisch. auch auf die gans. ich will auch nach rom. rom macht süchtig. liebe kaltmamsell…schönes neues jahr.

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