Auszeitjournal Montag/Dienstag, 22./23. Oktober 2012 – Herbsttrüb, aber verapfelt

Mittwoch, 24. Oktober 2012 um 9:21

Den Montagvormittag schwimmend verbracht, vergeblich auf ein Lichten des Hochnebels gewartet.

Den Montagnachmittag mit frischer persönlicher Blogbekanntschaft die Isarauen hinaufspaziert, fast fünf Stunden lang unter Hochnebelhimmel, vertieft in Gespräche über Bäume, über das deutsche System der Evidenzbasierung von Medizin, über Eigenverantwortung, über den Zusammenhang zwischen Kantinengesprächen, Ajvar und Fortschrittlichkeit, über die besonderen Schwierigkeiten mulitnationaler Partnerschaften. Im Caffé Fausto ungewöhnlich köstlichen Nusskuchen gegessen. Die nächste Verabredung mit der Dame wird wohl eine Bergwanderung werden – ich kann’s kaum erwarten. (Danke, Internet.)

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Gestern schöner Isardauerlauf unter Hochnebel, Radeln zu diversen über die Stadt verstreuten Terminen in pinken Strumpfhosen.

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Spenden Sie eine Note: Passanten am Busbahnhof in Newcastle wurden gebeten, am Klavier die eine oder andere Note Beethoven zu spielen.

The work was created with commuters and passers-bye from the Haymarket Bus Station in Newcastle UK. Most of the participants are non players, many had never touched a piano before, we just convinced them to donate a note or two.

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Cats that look like Pinup Girls

via @HappySchnitzel

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Da draußen in Akademien passiert gerade Interessantes beim Thema Rassismus und Sprache („eine Art neoprotestantischer Sektenbildung“), dazu ein Interview in Jungle World: „Die deutsche Linke wurde längst migrantisiert“

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Nachmittags das berühmte Apfelschlangerl aus Österreich vegetarisch von Katharina Seiser und Meinrad Neunkirchner nachgebacken. Wagemutig verwendete ich aus der Kiste, die meine Eltern am Sonntag voller selbstgeernteter Äpfel mitgebracht hatten, nicht die Boskop, sondern die Tafeläpfel vom Baum daneben.

Sie dufteten bereits beim Schälen betörend, und dass sie genug Säure fürs Backen enthielten, stellte ich durch kontinuierliches Naschen davon sicher (außerdem begannen sie erst nach über einer halben Stunde, sich zu verfärben).

Das Schlangerl wurde wunderbar und schmeckte herrlich. (Aber zwei Kilo Äpfel waren zu viel, die passten nicht alle rein. Anderthalb Kilo reichen.)

die Kaltmamsell

3 Kommentare zu „Auszeitjournal Montag/Dienstag, 22./23. Oktober 2012 – Herbsttrüb, aber verapfelt“

  1. Inge meint:

    Das kann nur die Frau Nachtschwester gewesen sein! Vielleicht können Sie sie ja zum Weiterschreiben bewegen? Sie fehlt!

  2. katha meint:

    ******************KOMMENTAROMAT**********************

    Gerne gelesen

    *******************************************************

  3. nachtschwester meint:

    Schreibblockade, Frau Inge. Wird schon wieder.

    Ja, man trifft nicht so oft Menschen, mit denen über Stunden der Gesprächsstoff einfach nicht weniger wird. Ich bin sehr gespannt, wie sich alpine Steigung darauf auswirkt.
    Von Apfelsorten hatten wir´s auch. Der Strudel sieht wunderbar aus!

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