Auszeitjournal Dienstag, 30. April 2013 – amerikanische Fernsehserien

Mittwoch, 1. Mai 2013 um 21:10

Na gut, machen wir den April noch voll, auch wenn es gar nichts zu erzählen gibt. Vermutlich wäre das tatsächlich das Aufrüttelndste, was ich der 18-jährigen Kaltmamsell mitgeben könnte: Mein derzeitiges Leben schildern und drohen, dass das dabei rauskommt, wenn sie meine Ratschläge nicht befolgt – eine 45-Jährige mit Kolbenfresser und ohne Job.

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Den Besuch verabschiedet, endlich die zweite Hälfte der ersten Season The Good Wife angepackt – das Ende der Leihfrist droht.

130430_Kleidung

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Arztbesuch, kleine Einkäufe (unter anderem Rhabarber, den ich überhaupt nicht mag, den ich aber alle paar Jahre dem Mitbewohner serviere, der ihn mag).

Weitere Folgen The Good Wife. Abendlicher Hüpfsport bei dem kleinen italienischen Vorturner, der seine Kommandos in etwa fünf Wörtern in sowas Ähnlichem wie Englisch gibt, ansonsten ganz viel „Ohkeh?“ fragt und durch die Reihen geht, dabei High-Fives anbietet. Bizarre Veranstaltung, aber lustig.

Daheim bei einer Riesenschüssel Ökokistensalat noch mehr Folgen The Good Wife.

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Großer Schreck: Die Arbeitgeber schaffen die Kaltmamsell ab!

die Kaltmamsell

10 Kommentare zu “Auszeitjournal Dienstag, 30. April 2013 – amerikanische Fernsehserien”

  1. naekubi meint:

    Ich nehme die Erwähnung einer Serie mal als Wink des Himmels und werfe dir ein Tag zum Thema „Serienjunkies“ zu. Würde mich freuen, wenn du es annehmen würdest :)

    Meine eigenen Antworten finden sich im Link unten:

    [TAG] Serienjunkies.

  2. Frau Klugscheisser meint:

    Ich hingegen fand den Brief an die junge Kaltmamsell ganz toll. Dachte erst, Du beziehst Dich auf meinen Eintrag aber die Idee gibt’s ja schon länger. Wenn ich den Mut dazu finde, werde ich auch einen verfassen. Und wenn ich ein wenig wohlwollender bin.

  3. Kittykoma meint:

    Same here.
    In Anbetracht dessen, dass die 45jährige mit Kolbenfresser und ohne Job ein ziemlich angenehmes Leben lebt, ist der 18jährigen zu offerieren, dass alles gut wird.
    Am täglichen schlechten Gewissen, dass es einem gut geht, ohne dass man sich dafür quälen (lassen) muß, können weder Sie noch ich wohl jemals noch etwas ändern.

  4. die Kaltmamsell meint:

    Ich bin tatsächlich durch deinen Eintrag an diese Tradition erinnert worden, Frau Klugscheisser. Meine erste Reaktion war wie immer: So ein Schmarrn, weil siehe erste Sätze meines Briefes. Doch als ich da im Baadercafé saß und die Welle der Erinnerung langsam abebbte, gab ich mir einen Stoß: Jetzt probier es doch wenigstens mal – zumal ich eine sehr konkrete 18-Jährige im April 1986 vor Augen hatte.

    An diese 18-Jährige bilde ich mir ein mich so zu gut erinnern zu können, Kittykoma, dass ich sicher bin, sie fände mein jetziges Leben einen einzigen Alptraum, genau das Leben, in das sie nienienie geraten möchte.

    Ein Stöckchen! Ich musst erst mal „Tag“ in die historische Terminologie rückübersetzen, naekubi – greife ich gerne auf.

  5. Connie meint:

    Irgendwie habe ich den Eindruck, daß aus der AUSzeit eine ENDzeit oder DAUERzeit geworden ist, das sollte doch nur ein ZWISCHENdurch sein, suchen Sie noch oder haben Sie aufgegeben?

  6. die Kaltmamsell meint:

    Nein, nein, Connie, die Pause muss ja schon deshalb vorübergehen, weil sich meine Ersparnisse zu Ende neigen und ich wie jede meinen Lebensunterhalt ranschaffen muss. Nur hatte ich gehofft, mir würde schneller klar, womit ich das tue.

  7. trippmadam meint:

    Zur Abschaffung der Kaltmamsell: es gibt ja auch nicht offizielle Berufsbezeichnungen, die es leider nie in den allgemeinen Sprachgebrauch geschafft haben. Mein Liebling ist der „Schweizer“: In Nordhessen haben sich Großbauern früher manchmal zwei Knechte für den Kuhstall geleistet, nämlich den Mister und den Schweizer. Während der Mister hauptsächlich für das Ausmisten zuständig war, hat der Schweizer gemolken und die Milch weiter verarbeitet. Warum der Schweizer allerdings Schweizer hieß und nicht z.B. Holländer, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

  8. Preißndirndl meint:

    Zu gerne würde ich jetzt den Brief der 18-Jährigen an Sie lesen …

    @tripmadam: In München-Pasing gibt es einen Schweizer Hof. Dort erklärte man mir, das der Name von den Melkern, den Schweizern, stamme, die meisten von ihnen kamen aus der Schweiz. Daher „Schweizer“ und nicht „Holländer“.

  9. Sebastian meint:

    Sehr gut, @preißndirndl Ich glaube, der wäre ebenso belebend.

  10. trippmadam meint:

    @preißndirndl: ja, so etwas hatte ich auch schon vermutet. Danke für die Bestätigung meiner Vermutung.

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