Beifang aus dem Internet

Mittwoch, 19. März 2014 um 7:17

Übrigens finde ich die meisten dieser Artikel über Hinweise in meiner Twitter-Timeline (die wenigeren in meinem RSS-Feedreader). Doch ich lese meine Timeline meist in großen Blöcken, also den Output mehrerer Stunden am Stück, die angeklickten Links aber sehe ich erst am Ende durch – dann weiß ich schon nicht mehr, von wem der Hinweis war. Ich bitte um Entschuldigung.

§

Es ist nicht einfach mit der Gleichberechtigung der Geschlechter im Haushalt:
Das Putzgen.

Ich bin gerührt über diese Geschichte. Wenn das abstrakt Politische konkret die eigene Familie wird, wachsen die Grautöne.
Obwohl (oder weil) ich aus einem Haushalt komme, in dem der Vater die mehreren Putzgene abbekommen hat (nicht die Wäschegene, das sind wohl andere).

§

Warum verlinke ich meine eigentlichen und längstjährigen Bloglieblinge eigentlich so selten?
Ach, ich weiß: Weil sie meist durch die Gesamtheit ihrer Posts meine Lieblinge geworden sind. Einen Mosaikstein herauszugreifen und darauf hinzuweisen würde ja völlig verzerren, warum sie meine Lieblinge sind.

Aber diesmal traue ich mich. Wer sowieso schon weiß, dass Anke Gröner eine ausgesprochen schlaue angehende Kunst- und auch sonst Historikerin ist. Wer bereits von ihren Schreibfertigkeiten, ihrer Essmeisterschaft, ihrer Herzensgüte und ihrem Film- sowie TV-Serienwissen bestochen ist. Der und die könnten sie beim Lesen dieses Posts noch besser kennenlernen, in dem sie Kuchen bäckt: „Food for Thought“.

§

Sebastian Dickhaut hat für Kabeleins in zehn Minuten Pizza gemacht. Fast ernsthaft. (Warum er mir das mit dem Tomatenreiben bisher verheimlicht hat, will ich aber doch gerne wissen.)

§

Mir ist schon lange keine aktuelle Bizarrerie des Hochzeitskults begegnet (ich hielt „Hochzeitsmessen“ für das bislang Krankste). Aber jetzt! Surprise Weddings.
„Why surprise weddings are the worst new trend in getting married“

Nein, ich verrate nichts, sie sollen wie ich mit immer offenerem Mund lesen.

(Es ist mir ein Bedürfnis, bei dieser Gelegenheit mal wieder darauf hinzuweisen, dass man auch ohne Hochzeit heiraten kann, das gildet trotzdem. Heutzutage braucht man dazu nicht mal mehr Trauzeuginnen.)

§

Da, schaun’S mal: Das ist das Kartoffelkombinat, in dem ich seit vergangenem Jahr Genossin bin.

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die Kaltmamsell

7 Kommentare zu „Beifang aus dem Internet“

  1. Daniela meint:

    Danke fürs Ihren Beifang. Freu mich jedesmal über Ihre Fundstücke.

  2. Frau-Irgendwas-ist-immer meint:

    Zitat:
    …dass man auch ohne Hochzeit heiraten kann, das gildet trotzdem.

    Ach was!!

  3. Sylvia meint:

    Kartoffelkombinat hört sich sehr interessant an. So etwas könnte ich mir für mich auch vorstellen. Da Sie gerade hier dafür Werbung machen, scheinen Sie zufrieden zu sein. Wie groß muss ich mir den durchschnittlichen Ernteanteil vorstellen? z.B. gerade so reichend (= man muss noch einiges zukaufen) bis sehr üppig für einen 2-Personenhaushalt.

  4. die Kaltmamsell meint:

    Der Ernteanteil, Sylvia, ist verschieden groß – je nach Jahreszeit. Im Moment zum Beispiel gibt es ja nur Lagerware, und wir bekommen nur jede zweite Woche einen Ernteanteil (dafür aber besonders viel: Kartoffeln, Bete, Rüben, sogar noch ein überraschender Krautkopf). Im Durchschnitt entsprach der Umfang bislang der regionalen Biokiste für zwei, die wir davor abonniert hatten.
    Diesen Sommer nimmt das Kartoffelkombinat wieder neue Haushalte auf. Dazu und zu der dazugehörigen Testphase gibt es hier weitere Informationen:
    http://www.kartoffelkombinat.de/blog/mitmachen/

  5. Anke meint:

    Dankeschön.

  6. Sebastian meint:

    Danke auch. Auch fürs fasternst nehmen. Tomaten verraten hab ich bestimmt irgendwo schon mal, manchmal vergess ich mich aber auch schon mal selbst.

    Und dankedazu für den wieder hervorragenden Beifang, da braucht man wirklich keinen Fernseher.

  7. kochschlampe meint:

    Mir ist dabei gerade klar geworden, dass mir zwar das Putzgen fehlt, ich aber dafür eine doppelte Dosis Wäschegene zu haben scheine.
    Ich finde es wunderbar, wenn ich (meist am Wochenende) einmal alle Wäsche komplett gewaschen und im Idealfall auch gleich noch getrocknet, gefaltet und gebügelt habe. Dann fängt die neue Woche gleich gut an.


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