2002-2006 / 17.4.2014 – Zeit erfassen

Freitag, 18. April 2014 um 8:25

Wenn Sie meinen Text zu Zeiterfassungstechniken am Arbeitsplatz lesen möchten: Er steht im Techniktagebuch.

die Kaltmamsell

3 Kommentare zu „2002-2006 / 17.4.2014 – Zeit erfassen“

  1. Pter Lustig meint:

    Habe Ihren Eintrag dort im Blog gelesen. Warum macht sich eine taffe Frau so klein und den Schwachsinn mit der Zeiterfassung im neoliberalen Kapitalismus mit? Sorry, es geht nur im Mitarbeiterincontrolling. Es ging vor 10/20 Jahren liberaler zu! Hat keiner/e mehr Mut zivil ungehorsam zu sein?

  2. Tim meint:

    Wir (Beratungsfirma, global für Kunden unterwegs mit Büros in 4 Kontinenten), nutzen auch Timeslips.

    Grundsätzlich ist das Anliegen, Aufwand und Ertrag nach Projekten/Aufträgen aufgeschlüsselt zu analysieren richtig und sogar geboten. Nur ist eine solche Software nach meiner Ansicht nicht das ideale Tool.

    Bei uns sieht das so aus: Mitarbeiter buchen eher Zeit in Projekte, als es unter „kreative nützliche Weiterentwicklung“ einzutragen, obwohl es bei uns keinen Zwang gibt, 8 Stunden/Tag einnahmewirksam zu deklarieren. Weil es natürlich auch eine Statistik gibt, wieviel Anteil der Arbeitszeit verkauft wird, und keiner da abfallen will. Folge: Viele Aufträge sind defizitär, wenn man den Zeitabrechungen glauben darf. Das wird dann im monatlichen Management-Meeting angesprochen, aber es führt, außer bei Extremen, nicht zu Konsequenzen, weil die Zeiterfassung nicht valide genug ist, um daraus Schlüsse zu ziehen. Dazu kommt dann noch die interne Verrechung von Unter-Aufträgen, die an die Ländergesellschaften weitergereicht werden, was den Nutzen der Zeiterfassung für die Unternehmensentwicklung praktisch in Richtung 0 drückt. Am Ende geht es nur drum Zahlenreihen zu erzeugen und das gute Gefühl, alles im Griff zu haben.

  3. Modeste meint:

    Es ist interessant, dass Sie das so empfinden. Ich bille, ebenfalls viertelstündlich, seit Beginn meines Arbeitslebens – also im Grunde seit der Anwaltsstation im Referendariat 2002 – und denke vermutlich deswegen überhaupt nicht darüber nach. Mache ich halt. Mache ich meistens in Echtzeit. Ich habe mich da, als ich noch angestellt war, nicht kontrolliert gefühlt, und fühle mich jetzt nicht als Kontrolleur, wenn es um die Timeslips von Kollegen geht. Ist nur für die Mandanten. Und natürlich für mich: So ein ganzer Monat in seinem Auf und Ab, wenn man am Ende drauf schaut. Als klitzekleine Einschränkung: Wenn ich sehr gestresst bin, bille ich privat weiter. 0,75 Einkaufen. 0,30 Vorlesen, Bobo. 1,00 Blog. Ist aber, glaube ich, harmlos.


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