Journal Mittwoch, 9. November 2016 – Schlechte Nachrichten und Erinnerungen

Donnerstag, 10. November 2016 um 6:59

Aufgewacht zur Nachricht, dass jemand US-Präsident wird, den ich am Anfang seiner Kampagne, als alle noch über den absurden Gedanken seiner Kandidatur schmunzelten, mit Berlusconi verglich. Ich muss jetzt neu darüber nachdenken: Berlusconi hatte mehr gefährliche Medienmacht, wurde von seinen Wählerinnen und Wählern ebenso als echter Kerl verehrt, der sie auch alle gerne wären, und er ist in puncto Rassismus sowie Sexismus durchaus Trumps geistiger Bruder, doch er hatte zumindest politische Erfahrung. An ihm konnte die internationale Politik schon mal üben, wie man mit einem Menschen ohne Anstand und Benehmen öffentlich umgeht.

Aufgewacht auch zu Winterlandschaft.

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Die Theresienwiese war nach vier Monaten wieder passierbar (schon am Montag hatte ich gesehen, dass die Umzäunung beseitigt war).

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Abends bereitete ich schon mal den Nachtisch für die freitäglichen Gäste zu, am Donnerstagabend würde ich keine Zeit dazu haben.

Nach dem Abendessen (Salat aus Ernteanteil, kroatischer Pressack) verbrachte ich fast zwei Stunden mit ausführlichem Pokémon-Aufräumen: Mit Glücksei-Verstärkung den Fang der vergangenen zweieinhalb Wochen entwickeln, dann von jedem nur zwei bis drei behalten. Das dauerte vor allem deshalb so lange, weil die App immer wieder hängen blieb, entweder ganz oder mit Fehlermeldung, dass aus unbekannten Gründen dieses Pokémon nicht entwickelt werden oder verschickt werden konnte. Ich musste mehrfach neu starten, das betroffene Pokémon war anschließend verschwunden.

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Der gestrige 9. November war ja auch der 9. November. An dem vor 78 Jahren der Antisemitismus in Deutschland organisiert gewalttätig wurde. Read on my dear erzählt ihre Familiengeschichte dieses Datums:
„Der 9. November“.

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„30 Painfully Hilarious Comics About Periods That Only Women Will Understand“.

Mein Favorit ist Nr. 22. Und ich freue mich sehr über die lustigen Cartoon-Uteri.

via @anneschuessler

die Kaltmamsell

7 Kommentare zu „Journal Mittwoch, 9. November 2016 – Schlechte Nachrichten und Erinnerungen“

  1. lihabiboun meint:

    Well known fact: Wo immer man hinfährt, Tante Rosa will mit …
    Waren das nur vier Monate? Nicht eher fünf?

  2. Kai meint:

    Nr. 27 – ich habe nämlich gerade eine 17-jährige Tochter im Haus. Und dazu noch eine 9-jährige, die von ihrem Schicksal nichts ahnt (die Glückliche).

  3. Brigitte Novacek meint:

    ******************KOMMENTAROMAT**********************

    Made my day

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  4. rum meint:

    ******************KOMMENTAROMAT**********************

    Made my day

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  5. joriste meint:

    Danke für die Links

  6. Kirsten meint:

    Uterus mit Bambi-Augen – Liebling!

  7. marie.sophie meint:

    Ich bedanke mich sehr für das so freundliche Teilen meiner Erinnerungen an einen Tag der nicht vergehen mag. Ich bin mir gar nicht sicher, ob es sich wirklich erzählen lässt, oder ob die Stille nicht viel zu groß ist, um ihr mit bloßen Worten etwas entgegensetzen zu wollen.
    Vielen Dank.

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