Journal Sonntag, 25. März 2018 – Palmsonntag mit kühler Sonne

Montag, 26. März 2018 um 5:38

Palmsonntag. Während vergangenes Jahr die Palmkätzchen zu diesem Feiertag längst verblüht waren, gab es sie heuer noch nicht zu sehen.

Den Morgen mit Brotbacken verbracht, der Teig für meine Geiersthaler Sonne wurde diesmal arg weich. Und dann kam der Ofentrieb recht spät, man sieht es der Krume an (große Löcher oben).

Geschmeckt hat es trotzdem.

Raus zum Laufen. Es war schön sonnig und mit vielen Pokémon (Sonderaktion Bisasam). Die Kleidung anderer Joggerinnen und Jogger reichte von kurze Hose mit nackten Beinen und kurzen Ärmeln bis Schal und Anorak. Ich trug etwas dazwischen und war durchaus froh über meine leichte Mütze, Handschuhe brauchte ich aber nicht.

Der Muskelkater nach dem samstäglichen Intensivprogramm war interessant. Beim Aufstehen lediglich ein wenig Ziehen im Schultergürtel und in den hinteren Oberschenkeln, ich sah also kein Hindernis für meinen Isarlauf. Am Nachmittag dann doch interessante Dinge in Nacken und Po, zum ersten Mal auch Muskelkater in den Unterarmen. Am wenigsten spürte ich meinen Bauch, obwohl dem 15 Minuten Übungen gewidmet waren. Irgendwas mache ich falsch.

Nachmittags Bügeln, dazu die Musik aus Call me by your name. Pokémonentwickeln, nach Monaten endlich aufs nächste Level gekommen.

Für die letzten drei Level werde ich Jahre brauchen.
Aus Jux Fingernägel farbig lackiert (lila), habe ich zuletzt vor etwa 20 Jahren gemacht.

Abends servierte Herr Kaltmamsell ausgesprochen köstliche Rindsrouladen mit Kartoffelbrei – ein richtiges Sonntagsessen.

§

Kluge Gedanken von Jens Scholz, wer in Wirklichkeit die kleinen Händler kaputt macht:
„Nicht Amazon macht den Traditionshandel kaputt, sondern Leute wie ich, und ich bin kein Millennial“.

Ein bisschen gehöre ich auch dazu, auch für mich ist Einkaufen kein Erlebnis und „Shoppen“ kein Hobby. Wirklich gern kaufe ich Lebensmittel ein, tatsächlich sogar die alltäglichen – weil ich dazu nirgends hinfahren muss, sondern einige Supermärkte und Süpermarkets auf meinem Heimweg von der Arbeit liegen, ich mit ein wenig Umweg an zwei Biomärkten vorbei komme. Aber der Einkauf von Kleidung oder gar Schuhen ist mir im Offline sehr zuwider. Meine Kleidung kommt deshalb meist aus dem Internet, Schuhe muss ich leider meist in Läden suchen.

die Kaltmamsell

2 Kommentare zu „Journal Sonntag, 25. März 2018 – Palmsonntag mit kühler Sonne“

  1. Christine meint:

    Während am Samstagfrüh die Temperaturen schon fast mollig waren, war es am Sonntag wieder richtig kalt. Mit Rauhreif und allem, was dazu gehört. Zum Glück trug ich das Lauftrikot mit dem Umschlag an der Handöffnung , sonst wäre ich den jämmerlichen Kältetod gestorben.
    Übrigens finde ich durchaus interessant zu sehen, wo die Menschen beim Laufen frieren: Mütze, aber kurze Ärmel. Schal, aber kurze Hose….
    Mein Kopf ist immer sehr warm, weshalb ich nie auf die Idee käme, eine Mütze zu tragen. Auch an den Beinen friere ich nicht, sondern trage die lange Hose eigentlich nur zum Schutz der Schienbeine, weil die sonst „Gefrierbrand“ bekommen. Aber ich habe beim Laufen immer kalte Hände (siehe oben) und muss das Dekolleté schützen.

    Der Einkauf des täglichen Bedarfs gestaltet sich bei mir nun sehr einfach, weil ich wieder in der Innenstadt arbeite und gesegnet bin mit Rossmann/dm/Rewe/Aldi. Hier erhalte ich auch andere grundlegende Dinge. Wenn ich aber Kleidung etc suche, fahre ich gerne in das nahegelegene Roermond. Denn das hat für mich Ausflugcharakter mit Cafebesuch und allem, was dazu gehört. Und hinterher noch „exotische“ Lebensmittel einkaufen. Nicht nur, dass man in *.nl halt andere landestypische Dinge bekommt, auch in Sachen internationaler Feinkost ist man dort besser aufgestellt. Leider mangelt es hier an Feinkostgeschäften. Ausser dem typisch türkischen Händlern ist hier nicht viel zu erwarten.

  2. Feathers McGraw meint:

    Interessanterweise sieht das bei Supermarkteinkaeufen bei mir aehnlich aus: Ich mag Supermaerkte gerne und gehe da auch jeden Tag freiwillig hin. Auch Drogerien finde ich spassig, das kaufe beides gerne persoenlich ein. Inzwischen bin ich auch dazu uebergegangen, in Urlauben Lebensmittel/Putzmittel als Souvenirs einzukaufen weil ich so die Erinnerung an die Reise noch laenger durch den Alltag schleppen kann – und der Einkauf macht mir auch noch Spass. Bei Klamotten/Schuhen komme ich schnell an meine Grenzen, ich finde einfach zu selten etwas das mir gefaellt, und ich neige dann dazu auf der Suche nach dem Teil dass ich dringend genauso will durch 1000 Geschaefte zu jagen. Das geht online besser, da kann ich gemuetlich daheim 30 Onlinestores durchsuchen, da sehe ich auch mehr Auswahl und die Lieferung ist auch einfacher. Ich bin aber auch kein Spontaneinkaeufer, ich muss schon was spezielles brauchen um Shoppen zu gehen.


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