Journal Dienstag, 10. Juli 2018 – Bewegungs-App-Test

Mittwoch, 11. Juli 2018 um 6:45

Gestern klappte das Aufstehen für Morgensport: Ich genoss das Dreiviertelstündchen Rundum-Krafttraining sehr und schwitzte.

Der Tag war bewölkt, die Arbeit viel. Gemütliches Heimgehen mit viel PokémonGo.

Zuhause Waschmaschine angeschaltet, aus Ernteanteil-Karotten Brotzeit für Mittwoch gekocht, Zehennägel entlackt (abgebeizt?). Herr Kaltmamsell servierte zum Abendbrot Bandnudeln mit Karottengrün-Pesto, sehr gut.

Meine Suche nach dem Moves-Ersatz geht weiter, ich habe alle Tipps mal angesehen:
– Endomondo zählt nur, wenn man ein Training startet. Und beim Schwimmen kann ich das Telefon ja nicht anschnallen, aber die Einheit auch nicht nachträglich eingeben.
– Fitbit hieße Kauf eines zusätzlichen Dings. Das hatte ich vergangenes Jahr mit mi-Band durchgespielt, dessen kleine Kapsel ich im BH tragen konnte (ich finde die Armbänder hässlich) – aber trotzdem irgendwann verlor. Und das Schwimmen nicht als Bewegung zählte, mir aber auch kein manuelles Eintragen ermöglichte.
– Auf Twitter schlug man mir Sports Tracker vor: Auch hier wird nur gezählt, wenn ich ein „Training“ starte, ich müsste das Telefon beim Schwimmen am Körper tragen – was nicht geht, und manuelle Einträge sind nicht vorgesehen.

Kann es sein, dass Moves wirklich etwas Besonderes war? Die App ist im Hintergrund immer aktiv (außer ich schalte sie aktiv aus) und merkt selbst die Bewegungsform (na ja, manchmal muss ich korrigieren, mein rasches Gehen wird zum Beispiel gerne als Radfahren interpretiert). Ich muss nichts starten und kann die App einfach vergessen, abends checken und notfalls korrigieren, ich kann Sport wie Schwimmen oder Krafttraining, bei dem ich das Telefon nicht am Körper habe, einfach nachtragen.

Heute probiere ich noch die Arc App aus.

die Kaltmamsell

12 Kommentare zu “Journal Dienstag, 10. Juli 2018 – Bewegungs-App-Test”

  1. Christine meint:

    Ich habe da einen weiteren Tipp für dich bzgl Tracker: Zu dem Sony Smartband, das ich zuerst als tracker nutzte, gibt es eine App namens Lifelog . Die zeichnet auch ohne das zugehörige Band auf. Die App erkennt automatisch die Bewegungsart. Sollte sie diese nicht erkannt haben, kann man das auch ändern: So fahre ich offenbar so schnell Rad, dass die App das als Autofahrt erkennt. Zusätzlich kann man die App auch noch aufzeichnen lassen, wann man Bilder gemacht oder Musik gehört hat. Bei mir läuft die App nur noch, weil ich nur damit auf meine Laufdaten von vor zwei Jahren zugreifen kann. Ich nutze inzwischen einen anderen Tracker.

  2. Daniela Lange meint:

    Wie wäre es mit myfitnesspal? Übungen lassen sich händisch eintragen und sonst synchronisiert die App mit den Daten aus dem Telefon.

  3. Usul meint:

    Ja, Moves war etwas besonderes, zumindest unter Android. Ich habe in den letzten Jahren mehrfach nach Alternativen gesucht, weil Moves mit meinem ersten Smartphone sehr gut funktionierte und mit den beiden nachfolgenden nur noch unzuverlässig. Ich habe nichts gefunden. Praktisch jede App will, dass man die Aufzeichnung manuell startet.

    Theoretisch würde unter Android Google Fit diese Lücke zumindest zum Teil schließen (ja, ist keine Option für Apple-Geräte, deswegen bewege ich mich hier bewusst etwas offtopic), praktisch erkennt das aber die Aktivitäten auch nicht zuverlässig. Es kam schon vor, dass Standortverlauf von Google eine Fahrradfahrt erkannt und eingetragen hat, Google Fit davon aber nichts wusste – und da hört das Verständnis bei mir auf, wenn nicht mal zwei Apps vom Android-Erfinder sich einig sind …

    Also wer eine Alternative für Moves kennt, ich wäre auch sehr interessiert. Und schön, dass die werte Gastgeberin hier scheinbar exakt die gleichen Anforderungen wie ich daran hat. Mir ist aber ehrlich gesagt schleierhaft, warum alle die Jahre, die es Moves jetzt gibt, niemand eine brauchbare Alternative entwickelt hat.

  4. Madame Graphisme meint:

    Ich habe ein Garmin-Band (Vivosmart) und das ist furchtbar ungenau, was Aktivitäten angeht. Wenn man es nicht manuell startet, trackt es maximal die Hälfte und Kraftsport verwirrt es völlig.
    Prinzipiell ist es jetzt für mich nur noch Armbanduhr (sehr praktisch, ich wusste gar nicht, wie sehr ich das vermisst hatte. Und man wird von all‘ den Menschen, die dafür nur noch das Telefon benutzen, ständig nach der Uhrzeit gefragt) und Schrittzähler.
    Also nicht empfehlenswert.
    Dafür kann man damit aber Schwimmen gehen, wenn auch nicht Tauchen.

  5. crazycook meint:

    Wäre „Trails“ eine Alternative. „Trails Pro“, die erweiterte App, kostet Geld und ist maximal auf ein Jahr Laufzeit begrenzt.

  6. Karl meint:

    In Endomondo kann man nachtraeglich Trainsingseinheiten hinzufuegen, sogar mit selbst erstellter Route (was beim Schwimmen wahrscheinlich nicht so wichtig ist). Ich habe das oft benutzt, um Radstrecken einzutragen, die ich oft fahre und daher nicht immer den Tracker anmachen will. In der Android App muss man auf das + druecken, auf der Website gibt es einen Button „Add Workout“.

    Oder fehlt dir da ein spezielleres Feature?

  7. Hande meint:

    Warum nicht einfach die health app von iphone? Zahlt alles automatisch mit, und mann kann zb schwimmen manuell eintragen.

  8. die Kaltmamsell meint:

    Das ist ein großartiger Hinweis, Hande, da steht jetzt wirklich was drin! Die letzten Male, die ich nachgesehen hatte, war nämlich alles leer (zuletzt vor Monaten), deshalb nahm ich die App nicht ernst. Danke!

  9. Angela meint:

    Haha und ich dachte der Tip mit der Healthapp sei zu simpel.

  10. lanageuse meint:

    Bei mir laufen auch die bisher genannten Apps zum Test für die Zeit nach Moves. Eventuell ist ActivityDiary for Moves von Yuta Hirobe noch eine Alternative. Hier kann man zumindest die Moves Daten importieren. Die Darstellung ist nicht ganz so hübsch. Aber irgendwas ist ja immer. Es grüßt lanageuse

  11. lanageuse meint:

    Aber wahrscheinlich läuft die App dann nicht mehr, wenn Moves nicht mehr läuft.

  12. Maria meint:

    Fitbit gibts inzwischen auch als swim tracker.

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