Journal Montag, 9. Juli 2018 – Auf der Suche nach einer neuen Bewegungs-App

Dienstag, 10. Juli 2018 um 6:01

Unruhige Nacht, in einer der Wachphasen Wecker von Morgensport auf kein Morgensport vorgestellt.

Durch den schönen Sommertag nochmal über die Theresienwiese in die Arbeit spaziert, eines der letzten Male vor Sperrung für Oktoberfestaufbau.

Kommentatorin Annette wies mich auf den Feuilletonaufmacher der SZ hin, featuring meinen gelben Zauberrock.

Da konnte ich den freundlich nachfragenden Kolleginnen doch gleich mal ein Urlaubsbild zeigen.

Nach Feierabend über Bank und Süpermarket nach Hause, zum Nachtmahl bekam ich Brokkoli nach Ottolenghi.

Wie sehr die Schritt- und Sportzählerei meinen Hang zur Zwanghaftigkeit verstärkt, ist eh offen (ich ertappe mich dabei, auf ständiges Tragen des Handys im Büro zu achten, denn nur ein gezählter Schritt ist ein getaner, GELL?!). So oder so macht meine kostenlose App Moves zum Monatsende dicht – weiß jemand Ersatz? Runtastic hat bei meinen Versuchen vor einem Jahr immer wieder ausgesetzt, verlässlich sollte die App schon sein. Sie sollte außerdem Schritte automatisch mitzählen (bei Runtastic musste ich das Zählen jedesmal als „Training“ starten). Und sie sollte mir ermöglichen, Sporttätigkeiten wie Schwimmen oder Langhanteltraining manuell einzugeben. Gestern Abend sah ich mir Gyroscope und Map My Fitness an, doch die konnten mindestens eines davon nicht.

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Nochmal zurück zum Bachmannpreis. Wie immer werden in der Berichterstattung der Bewerb als solcher, seine Modalitäten, die Beurteilungen und die Preisverteilung in Frage gestellt. Da sie sich in den verschiedenen Medien aber mindestens so sehr widersprechen wie auch diesmal wieder Juryurteile direkt nach den Lesungen und Begründungen der Preise – kann das Ganze so falsch nicht sein.

Zum Beispiel Wiebke Porombka für die Zeit, deren Favorit der Gewinnertext war:
„Vergangenheit ist eine Last“.

Anders liest sich der Bericht von Carsten Otte in der taz:
„Klappe halten und nachdenken“.

(Mit „Ich bin aus dem Internet“ wie Bov habe auch ich mich in den vergangenen Jahren in Klagenfurt regelmäßig erklärt, wenn Verlags- oder Zeitungsmenschen ein Gespräch mit mir begannen – in meinem Fall allerdings um gleich mal klar zu machen, dass ich total unwichtig und kein potenzieller Networking-Kontakt bin.)

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Zwei Jahre PokémonGo:
„The Quiet, Steady Dominance of Pokémon Go“.

via @tknuewer

die Kaltmamsell

7 Kommentare zu “Journal Montag, 9. Juli 2018 – Auf der Suche nach einer neuen Bewegungs-App”

  1. Tina1511 meint:

    Hallo Frau Kaltmamsell,

    ich benutze seit Jahren Endomondo. Das ist zwar inzwischen von Under Armour übernommen und drängt auf ein Premium-Abo ist aber für einfaches Tracking absolut ausreichend. Für das normale Schritte zählen ohne Workout gibt es dann die Endomondo Life App.

    Viele Grüße
    Tina

  2. marthe meint:

    Noch viel zauberhafter fand ich Ihre Schuhe !

  3. Kirsten meint:

    Wenn es Pokemon Go Sonder-Events gibt, sieht man hier in der Stadt immer noch Massen an Menschen mit Handy in der Hand!

  4. Sigrid meint:

    Ich nutze Samsung Health
    Da kann man zumindets die Zeit für besonderes Traininng stoppen.

  5. Maria meint:

    Ich empfehle Fitbit. Gibts fuer den Arm und als Anhaenger fuer die Guertelschlaufe oder Hosentasche.

  6. Andreas meint:

    Vielleicht kann dir ja ein Artikel vom iPhoneblog helfen, einen Moves-Ersatz zu finden. Obwohl du ja Gyroscope, von dem ich gedacht habe, das könnte passend sein, ja schon ausprobiert hast.

  7. jens meint:

    Ich nutze seit ein paar Tagen die Arc App. Ist Moves sehr ähnlich, nicht in der Optik (leider), aber in den Funktionen. Hat leider aber auch den großen Hacken, genau wie Moves, daß die App ziemlich viel Akku zieht, für meinen Geschmack zuviel.

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