Journal Mittwoch, 20. März 2019 – Frühlingskälte

Donnerstag, 21. März 2019 um 6:37

Es blieb knackig kalt, die wolkenlose Sonne half da nicht.

Zu Mittag Bio-Dosenfisch in Tomatensoße und Breze, als Snacks am Vormittag und Nachmittag Nüsse, Mandarinen, Apfel.

Nach Feierabend noch ein paar Supermarkteinkäufe, der Spaziergang dorthin tat so gut, dass ich zur Verlängerung Umwege einbaute.

Zum Nachtmahl verarbeitete Herr Kaltmamsell den riesigen Ernteanteil-Sellerie zu Sellerie-Lasagne von Magentratzerl.

Erst jetzt lese ich, dass sie die halbe Menge für vier Personen rechnet. So verschieden sind die Menschen: Bei uns reicht die angebliche Sech-Personen-Menge für zwei Mahlzeiten. Genau deshalb mache ich bei meinen Rezepten so selten Portionsangaben.

Abendunterhaltung: John Oliver.

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https://youtu.be/Yq7Eh6JTKIg

§

Die New York Times über einen Ausnahme-Kunstwissenschaftler und -denker:
„Okwui Enwezor, Curator Who Remapped Art World, Dies at 55“.

via @Hystri_cidae

Mr. Enwezor never doubted that an African had every right to take the lead at Western art institutions.

“Coming from Nigeria, I felt I owed no one an explanation for my existence, nor did I harbor any sign of paralyzing inferiority complex,” he told the Nigerian art historian Chika Okeke-Agulu in 2013.

That sense was reinforced after he had moved to the United States to study in the 1980s.

“What was apparent was that most Americans I knew and met were actually not worldly at all, but utter provincials in a very affluent but unjust society,” he said. “And when this became clear, I saw no reason why I could not have an opinion or a point of view.”

§

Bei Goncourt:
„On Blogging“.

[Das Bloggen gleicht inzwischen dem Schreiben auf einer alten Triumph Adler. Hemmungslose Lektorats- und Redaktionsfreiheit. Deadlinefreiheit. Leserfreiheit. Kein anderes Medium derart in der Lage, das Durcheinander, die Skizze, die Beobachtung und den Gedanken, die haltlose Assoziation und den hinfälligen Zusammenhang in ähnlicher Diskretion, ähnlicher Verantwortungslosigkeit, ähnlicher Willkür aneinanderzureihen. Das Fotografieren, genauso Augenblicksprotokoll wie Projektionsfläche für alles mögliche, das Notat, je kürzer desto interpretierbarer, der Name Goncourt, irgendwann im Fluge aufgeschnappt, dann mit Wörtern, Gesten, Blicken gefüllt, dann wieder entleert.]

Und wie sehr ich es mag, dass seine Fotos ohne Abstand ineinander übergehen.

die Kaltmamsell

1 Kommentar zu „Journal Mittwoch, 20. März 2019 – Frühlingskälte“

  1. Tobee meint:

    Mannometer! Dieses Gratin ist großartig. Ich habe ein paar Kartoffeln beigemischt um das kritische 7-jährige zu überlisten, ähm, nun ja, zu „überzeugen“. Es wollte einen Nachschlag;-).
    Das hat also geklappt.

    Gruß aus Berlin

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